{"id":68501,"date":"2025-01-22T11:30:38","date_gmt":"2025-01-22T09:30:38","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=68501"},"modified":"2025-01-22T11:30:38","modified_gmt":"2025-01-22T09:30:38","slug":"gesundheitsministerin-leitet-verkaufsverbot-von-lachgas-an-minderjaehrige-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2025\/01\/22\/gesundheitsministerin-leitet-verkaufsverbot-von-lachgas-an-minderjaehrige-ein\/","title":{"rendered":"Gesundheitsministerin leitet Verkaufsverbot von Lachgas an Minderj\u00e4hrige ein"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Kiel (pm).<\/strong> Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken hat am Dienstag, 21. Februar 2025 das Kabinett informiert, dass das Ministerium ein Verkaufsverbot von Lachgas an Minderj\u00e4hrige auf Landesebene einleitet. Hintergrund ist, dass die Bundesregierung dies trotz Ank\u00fcndigung bisher nicht geregelt hat und es f\u00fcr die Umsetzung einer favorisierten bundesweiten Regelung bisher auch keine klaren Signale aus Berlin gibt \u2013 auch auf der nun ver\u00f6ffentlichten Tagesordnung der kommenden Bundestagssitzung ist davon nach derzeitigem Stand nichts zu finden. Schleswig-Holstein wird daher nun eine entsprechende Landesverordnung auf den Weg bringen. Sie soll nach Anh\u00f6rung der Kommunen und Beteiligten der Suchthilfe im Fr\u00fchjahr erlassen werden, sofern nicht kurzfristig doch noch eine bundesweite Regelung kommen sollte.<\/p>\n\n\n\n<p>Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken: \u201eMit der Landesverordnung werden wir die Vers\u00e4umnisse der Bundesregierung reparieren. Bundesminister Lauterbach hatte zwar auf Dr\u00e4ngen der L\u00e4nder ein bundesweites Verkaufsverbot von Lachgas an Minderj\u00e4hrige wortreich angek\u00fcndigt, aber bisher nicht umgesetzt. Ein bundesweites Verbot ist absolut sinnvoll, aber wir wollen nicht warten, bis eine neue Bundesregierung das Thema wieder aufgreift, sondern den Jugendschutz auf Landesebene zeitnah verbessern.&#8220; Sollte die jetzige Bundesregierung wider Erwarten das geforderte bundesweite Verbot doch noch umsetzen, w\u00fcrde das ausdr\u00fccklich begr\u00fc\u00dft und damit eine Landesregelung entbehrlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Der missbr\u00e4uchliche Konsum von Lachgas kann zu massiven gesundheitlichen Sch\u00e4den insbesondere bei Jugendlichen f\u00fchren. Sauerstoffmangel mit Bewusstlosigkeit sowie eine unumkehrbare Sch\u00e4digung von Hirn und Nerven k\u00f6nnen die Folge sein. Mit dem geplanten Verkaufsverbot von Lachgas an Jugendliche auf Landesebene soll der Zugang deutlich erschwert werden. Mit der Verordnung ist vorgesehen \u2013 \u00e4hnlich wie Hamburg \u2013 anlehnend an das Alkohol- und Tabakverkaufsverbot an Minderj\u00e4hrige, Verst\u00f6\u00dfe mit Ordnungswidrigkeiten, beziehungsweise Bu\u00dfgeldern zu belegen. Die H\u00f6he wird noch bestimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Schleswig-Holstein hatte sich gemeinsam mit den anderen L\u00e4ndern bereits im Fr\u00fchjahr 2024 mit der Thematik befasst und im Juni 2024 dazu eine Entschlie\u00dfung im Bundesrat gefasst, in der die L\u00e4nder die Bundesregierung aufgefordert hatten, ein Verkaufsverbot an Jugendliche einzuleiten, was bisher jedoch nicht erfolgte. Wenn es dabei bleibt, erwartet Schleswig-Holstein unabh\u00e4ngig von der nun eingeleiteten Regelung auf Landesebene, dass eine neue Bundesregierung ein bundesweites Verkaufsverbot an Minderj\u00e4hrige regeln wird \u2013 dies jedoch noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird aufgrund der Neuwahlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiel (pm). 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