{"id":67851,"date":"2025-01-02T13:09:53","date_gmt":"2025-01-02T11:09:53","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=67851"},"modified":"2025-01-03T14:57:20","modified_gmt":"2025-01-03T12:57:20","slug":"21-mal-wurden-kraefte-der-moellner-wehr-im-dezember-2024-alarmiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2025\/01\/02\/21-mal-wurden-kraefte-der-moellner-wehr-im-dezember-2024-alarmiert\/","title":{"rendered":"21 mal wurden Kr\u00e4fte der M\u00f6llner Wehr im Dezember 2024 alarmiert"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00f6lln (pm).<\/strong> Im letzten Monat des Jahres wurde die Hilfe der ehrenamtlichen Retter der Freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln 21mal ben\u00f6tigt, wobei eine Einsatzkraft der Wehr zweimal im Rahmen der Psychosozialen Notfallversorgung f\u00fcr Betroffene in einer Nachbargemeinde t\u00e4tig wurde. Am 13.\/14.\/ 25. und 30. Dezember wurden die Ehrenamtler alarmiert, um dem Rettungsdienst Zutritt zu einer Wohnung zu verschaffen oder diesen mit einer Tragehilfe zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Anl\u00e4sslich eines Treffens der M\u00f6llner Bezirksgruppe des Heimatbund- und Geschichtsvereins gab M\u00f6llns Ehrengemeindewehrf\u00fchrer Torsten Sch\u00f6pp am 12. Dezember den Anwesenden einen Einblick in die nunmehr 150-j\u00e4hrige Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln, die am 24. September 1874 nach einem verheerenden Feuer in der Stadt von 51 M\u00f6llner B\u00fcrgern gegr\u00fcndet worden war. Hierbei wurde deutlich, dass viele Einwohner gar nicht wissen, dass die Mitglieder der Wehr ausschlie\u00dflich ehrenamtlich t\u00e4tig sind und die Einwohner der Stadt deren Arbeit zumindest als f\u00f6rderndes Mitglied honorieren k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><strong>2. Dezember<\/strong> Ein Passant meldete per Notruf einen brennenden M\u00fclleimer am M\u00f6llner Bahnhof. Daraufhin alarmierte die Leitstelle um 18.34 Uhr die Feuerwehr. Am Einsatzort war zun\u00e4chst kein brennender M\u00fclleimer zu sehen. Daher wurden alle M\u00fcllbeh\u00e4ltnisse im Nahbereich kontrolliert. In einem M\u00fclleimer an der Bushaltestelle vor dem Bahnhof wurde schlie\u00dflich ein verbranntes St\u00fcck Papier gefunden. Das Feuer war bereits aus, so dass ein Eingreifen der Feuerwehr nicht erforderlich war.<\/p>\n<p><strong>2. Dezember<\/strong> Um 19.51 Uhr sprangen die Funkmeldeempf\u00e4nger erneut an. Zuvor hatten Anwohner entdeckt, dass eines im Hinterhof eines Altstadthauses an der Seestra\u00dfe zwei M\u00fcllbeh\u00e4lter brannten und einen Notruf abgesetzt. Da am Ger\u00e4tehaus zwei Veranstaltungen stattfanden, konnten die ersten Kr\u00e4fte schnell ausr\u00fccken. Am Einsatzort erwarteten die Bewohner die Feuerwehrkr\u00e4fte und teilten mit, dass das Feuer bereits gel\u00f6scht sei. Sicherheitshalber wurde der betroffene Bereich noch einmal mit der W\u00e4rmebildkamera kontrolliert.<\/p>\n<p><strong>6. Dezember<\/strong> Ein Anrufer hatte von der B 207 aus im Bereich vom Kleingartenverein &#8222;Franz Nehls&#8220; eine Rauchentwicklung bemerkt und ohne weitere Erkenntnisse einen Notruf abgesetzt. Als die ersten Kr\u00e4fte, der um 13.22 Uhr alarmierten Blaur\u00f6cke vor Ort eintrafen, stellte sich heraus, dass nur Holzst\u00fccke in einer Feuerschale verbrannt wurden. Somit wurde der Einsatz als \u201eBlinder Alarm\u201c verbucht und die Einsatzkr\u00e4fte kehrten an ihre Arbeitsstellen zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong>6. Dezember<\/strong> Die um 16.37 Uhr angeforderten Ehrenamtler der Wehr streuten auf Anforderung der Polizei eine l\u00e4ngere Dieselspur, die die Fahrbahn der Hauptstra\u00dfe vom Bahn\u00fcbergang bis fast zum ZOB verschmutzt hatte, ab.<\/p>\n<p><strong>7. Dezember<\/strong> Ein ausgel\u00f6ster Hausnotruf in einem Haus Am Waldrand setzte die Rettungskette in Gang. Somit rissen die Funkmeldeempf\u00e4nger auch Einsatzkr\u00e4fte der Wehr um 4.42 Uhr aus dem Schlaf. Nur eine Minute sp\u00e4ter sprangen die Funkmeldeempf\u00e4nger erneut an und der Einsatz wurde widerrufen. Somit konnte die unterbrochene Nachtruhe fortgesetzt werden.<\/p>\n<p><strong>7. Dezember<\/strong> Im ersten Obergeschoss einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus wurden zwei Personen, ob irrt\u00fcmlich oder mit Absicht m\u00fcssen die Ermittlungen der Polizei ergeben, von einem Bekannten auf dem Balkon ausgesperrt. Da sich<br \/>niemand anderes erreichen lie\u00df, baten sie schlie\u00dflich um 21.21 Uhr die Feuerwehr um Hilfe. Deren Kr\u00e4fte waren aufgrund einer Veranstaltung im Feuerwehrger\u00e4tehaus schnell vor Ort und konnten die zwei aus ihrer misslichen Lage befreien.<\/p>\n<p><strong>8. Dezember<\/strong> Nachdem in einem Wohngeb\u00e4ude an der Robert-Koch-Stra\u00dfe die automatische Brandmeldeanlage einen Feueralarm ausgel\u00f6st hatte, alarmierte die Leitstelle um 7.49 Uhr die M\u00f6llner Wehr. Am Einsatzort stellte sich heraus, dass eine brennende Kerze ein Plastikglas in Brand gesetzt hatte. Hierdurch war ein Rauchwarnmelder ausgel\u00f6st worden. Das Feuer konnte vom Bewohner noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr gel\u00f6scht werden. Die Einsatzkr\u00e4fte bel\u00fcfteten die Wohnung und stellten die Anlage zur\u00fcck.<\/p>\n<figure id=\"attachment_63503\" aria-describedby=\"caption-attachment-63503\" style=\"width: 750px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-63503 size-jnews-featured-750\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Feuerwehr-Pixabay-750x500.jpg\" alt=\"\" width=\"750\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Feuerwehr-Pixabay-750x500.jpg 750w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Feuerwehr-Pixabay-300x200.jpg 300w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Feuerwehr-Pixabay-768x511.jpg 768w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/Feuerwehr-Pixabay.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 750px) 100vw, 750px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-63503\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Image by <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/users\/planet_fox-4691618\/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4733202\">Alexander Fox | PlaNet Fox<\/a> from <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/\/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=4733202\">Pixabay<\/a>, hfr<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>10. Dezember<\/strong> Ein Spazierg\u00e4nger bemerkte, dass auf einem ehemaligen landwirtschaftlichen Gel\u00e4nde am Grambeker Weg Wasser aus einer Leitung unter Druck unkontrolliert austrat und bat telefonisch um Hilfe. Als die um 19.26 Uhr alarmierten Kr\u00e4fte vor Ort eintrafen, stellte sich heraus, dass der Anrufer zwischenzeitlich den Wasserschieber gefunden hatte und somit die Wasserzufuhr stoppen konnte.<\/p>\n<p><strong>11. Dezember<\/strong> Um 22.32 Uhr sprangen die Funkmeldeempf\u00e4nger der Ehrenamtler an und riefen sie zum Brand eines M\u00fcllbeh\u00e4lters auf dem Hof eines Betriebes an der Kolberger Stra\u00dfe. In dem Beh\u00e4lter befanden sich brennende Holzteile, die schnell abgel\u00f6scht werden konnten.<\/p>\n<p><strong>12. Dezember<\/strong> Im Rahmen des L\u00f6schzug-Gefahrgut r\u00fcckten auch Kr\u00e4fte der M\u00f6llner Wehr, die um 18.06 Uhr alarmiert worden waren, mit dem in M\u00f6lln stationierten Erkunderfahrzeug nach G\u00fclzow aus. Zuvor war hier beim Aufr\u00e4umen im Keller eines Hauses ein Glas mit einem zun\u00e4chst unbekannten Inhalt gefunden worden. Da aber daneben ein Zettel mit dem Hinweis \u201ePhosphor\u201c lag, wurde sofort ein Notruf abgesetzt. Noch auf der Anfahrt konnten die M\u00f6llner Ehrenamtler die Anfahrt abbrechen, da die Kr\u00e4fte vom LZ-G, die bereits vor Ort waren, ausreichten. Der Kampfmittelr\u00e4umdienst k\u00fcmmerte sich letztendlich um die fachgerechte Entsorgung des Phosphors.<\/p>\n<p><strong>17.Dezember<\/strong> Nach der Meldung, dass auf dem Gel\u00e4nde des M\u00f6llner Kl\u00e4rwerks eine hohe Flamme beobachtet worden war, wurden um 21.13 Uhr Kr\u00e4fte der M\u00f6llner Feuerwehr alarmiert. Noch auf der Abfahrt erreichte die Blaur\u00f6cke die Information, dass es sich um eine Abbrennflamme des Biogasbeh\u00e4lters handelte. Ein Schadenfall lag somit nicht vor. Die Ehrenamtler brauchen die Einsatzfahrt ab, kehrten ins Ger\u00e4tehaus zur\u00fcck und verbuchten den Einsatz als Fehlalarm.<\/p>\n<p><strong>19. Dezember<\/strong> Auf dem Gel\u00e4nde der Grundschule Till-Eulenspiegel brannte ein zur Abholung bereit gestellter Altpapiercontainer. Die um 17.42 Uhr alarmierten Einsatzkr\u00e4fte l\u00f6schten den Beh\u00e4lter ab und \u00fcbergaben abschlie\u00dfend die Einsatzstelle an die Polizei.<\/p>\n<p><strong>27. Dezember<\/strong> Als der Mieter einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Seestra\u00dfe bemerkte, das Wasser aus der dar\u00fcberliegenden Wohnung durch die Decke tropfte und der Bewohner nicht erreichbar war, bat er Feuerwehr und Polizei um Hilfe. Nachdem die um 7.19 Uhr alarmierten Kr\u00e4fte sich Zugang zur Wohnung verschafft hatten, stellten sie fest, dass der Wasseraustritt durch eine Waschmaschine verursacht worden war.<\/p>\n<p><strong>31. Dezember<\/strong> Das letzte Hilfeersuchen des Jahres erreichte die Ehrenamtler um 23.56 Uhr. In der K\u00f6nigsberger Stra\u00dfe war durch Feuerwerksk\u00f6rper eine Hecke in Brand geraten. Aufgrund des starken Windes bestand die Gefahr, dass das Feuer auf ein danebenstehendes Carport \u00fcbergreifen k\u00f6nnte. Das Feuer konnte schnell gel\u00f6scht werden. W\u00e4hrend der Aufr\u00e4umarbeiten des 290. Einsatzes des Jahres 2024 wurde die M\u00f6llner Feuerwehr zum ersten Einsatz im Jahr 2025 alarmiert.<\/p>\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (pm). Im letzten Monat des Jahres wurde die Hilfe der ehrenamtlichen Retter der Freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln 21mal ben\u00f6tigt, wobei eine Einsatzkraft der Wehr zweimal im Rahmen der Psychosozialen Notfallversorgung f\u00fcr Betroffene in einer Nachbargemeinde t\u00e4tig wurde. Am 13.\/14.\/ 25. und 30. 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