{"id":6784,"date":"2018-09-07T08:50:50","date_gmt":"2018-09-07T06:50:50","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=6784"},"modified":"2018-09-07T08:51:00","modified_gmt":"2018-09-07T06:51:00","slug":"auftaktveranstaltung-des-kreisaktionsplans-inklusion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2018\/09\/07\/auftaktveranstaltung-des-kreisaktionsplans-inklusion\/","title":{"rendered":"Auftaktveranstaltung des Kreisaktionsplans Inklusion"},"content":{"rendered":"<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm).<\/strong> Auf Initiative der Kreisbehindertenbeauftragten Kirsten Vidal und Beschluss des lauenburgischen Kreistages versammelte die Kreisverwaltung am vergangenen Dienstag fast 120 Menschen in M\u00f6lln zur Auftaktveranstaltung &#8222;Kreisaktionsplan Inklusion&#8220;. Ziel an diesem Nachmittag im Haus der Sozialen Dienste war es, Projektgruppen f\u00fcr den Aktionsplan zu bilden, um die Teilnahmem\u00f6glichkeiten f\u00fcr Menschen mit Behinderungen im Kreis dauerhaft zu verbessern.<\/p>\n<p>Um eine m\u00f6glichst breite Beteiligung sicherzustellen waren Fachleute und Betroffene aus vielen Bereichen zum Mitwirken eingeladen. Dazu geh\u00f6rten unter anderem Menschen mit Behinderungen, wie Werkstatt- und Bewohnerbeir\u00e4te aus den Wohn- und Werkst\u00e4tten, Mitarbeitende von Anbietern der Eingliederungshilfe, Mitarbeitende der Verwaltung, Mitarbeitende aus den Bereichen Schule und Kindertagesst\u00e4tten und Vertreter\/innen der Kreispolitik.<\/p>\n<p>Die Vorsitzende des Sozial-, Bildungs- und Kulturausschusses des Kreises Gitta Neemann-G\u00fcntner hielt nach dem Auftakt fest: &#8222;Kreisaktionsplan bedeutet nicht nur die Beteiligung f\u00fcr Menschen mit Behinderung sondern ist auch der Einstieg in den demografischen Wandel. In Zukunft m\u00fcssen wir erst recht auch die Bed\u00fcrfnisse der \u00e4lteren Generation ber\u00fccksichtigen. Ich gehe davon aus, dass die Bem\u00fchungen partei\u00fcbergreifend stattfinden werden.&#8220; \u00c4hnlich sieht dies auch der sozialpolitische Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion Michael Stark: &#8222;Im Anbetracht der demografischen Entwicklung in unserem Kreis gilt es auch darauf zu achten, dass keine neuen Barrieren zwischen behinderten und alten Menschen geschaffen werden. Es muss ein System sein!&#8220;<\/p>\n<p>Im Rahmen der Veranstaltung wurden insgesamt sieben Projektgruppen festgelegt, die in den n\u00e4chsten zwei Jahren jeweils unterschiedliche aber auch \u00fcbergreifende Themen bearbeiten werden. Jeweils zehn bis f\u00fcnfzehn Personen arbeiten fortan in den Projektgruppen &#8222;Freizeit\/Kultur\/Sport\/Tourismus&#8220;, &#8222;Bildung&#8220;, &#8222;Wohnen&#8220;, &#8222;politische Teilhabe&#8220;, &#8222;Gesundheit\/Pflege&#8220;, &#8222;Mobilit\u00e4t\/Barrierefreiheit im \u00f6ffentlichen Raum&#8220; sowie &#8222;Arbeitswelt&#8220; an der Verbesserung der Rahmenbedingungen.<\/p>\n<p>Initiatorin und Kreisbehindertenbeauftragte Kirsten Vidal zeigt sich an diesem Nachmittag zufrieden: &#8222;Ein Qualit\u00e4tsmerkmal ist f\u00fcr mich, dass viele Betroffene mitarbeiten.&#8220; Die Notwendigkeit des Kreisaktionsplanes liegt f\u00fcr sie dabei auf der Hand: &#8222;Die W\u00fcrde des Menschen ist unantastbar.&#8220; Auch Ihr Stellvertreter Ulrich Ewald setzt gro\u00dfe Hoffnung in das Projekt: &#8222;Mein Wunsch ist die Schaffung einer dauerhaften Struktur, auch nach Abschluss der Projektarbeit.&#8220;<\/p>\n<p>Die Kreisverwaltung l\u00e4sst sich bei diesem Projekt professionell von der mehrwerte GmbH aus Kiel unterst\u00fctzen. Das Team um die beiden Gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Melanie Sonneborn und Peter Kessler hat bereits im Kreis Pinneberg Erfahrungen mit einem vergleichbaren Vorhaben sammeln k\u00f6nnen. Der Kreisaktionsplan Inklusion soll im September 2020 vorliegen und dann Grundlage f\u00fcr konkrete Ma\u00dfnahmen der Umsetzung sein.<\/p>\n<p>Der Kreisaktionsplan Inklusion ist nicht das erste \u00fcbergeordnete Projekt zur Verbesserung der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen im Kreis Herzogtum Lauenburg. Vorl\u00e4ufer ist die Regionale Teilhabeplanung, welche zwischen 2011 und 2014 im Kreis durchgef\u00fchrt wurde. Das damalige Projekt brachte zwar nur wenige konkrete Ma\u00dfnahmen hervor, trug aber in gro\u00dfem Ma\u00dfe zur Bewusstseinsbildung bei den Beteiligten bei und dient dem Kreisaktionsplan damit als Arbeitsgrundlage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). 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