{"id":67361,"date":"2024-12-13T05:17:00","date_gmt":"2024-12-13T03:17:00","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=67361"},"modified":"2024-12-13T09:51:00","modified_gmt":"2024-12-13T07:51:00","slug":"kleine-eichen-und-buchen-bilden-neuen-stiftungswald-auf-der-wentorfer-lohe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2024\/12\/13\/kleine-eichen-und-buchen-bilden-neuen-stiftungswald-auf-der-wentorfer-lohe\/","title":{"rendered":"Kleine Eichen und Buchen bilden neuen Stiftungswald auf der Wentorfer Lohe"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Wentorf bei Hamburg (pm). <\/strong>Vor mehr als zweieinhalb Jahren fegten gleich drei heftige Winterst\u00fcrme \u00fcber Schleswig-Holstein hinweg. \u201eZeynep\u201c, \u201eYlenia\u201c und \u201eAntonia\u201c richteten \u00fcberall im Land schwere Sch\u00e4den an. Mit am heftigsten betroffen von den w\u00fctenden Winden war das Stiftungsland Wentorfer Lohe vor den Toren Hamburgs im Kreis Herzogtum-Lauenburg.<\/p>\n\n\n\n<p>Die beiden regenreichen und nassen Folgejahre und das Aussetzen der notwendigen Aufr\u00e4umarbeiten aufgrund der Brut- und Setzzeit \u2013 von Anfang M\u00e4rz bis Mitte Juli \u2013 kamen in dem etwa 240 Hektar gro\u00dfen Gebiet der Stiftung Naturschutz Schleswig- erschwerend hinzu.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit Montag, 9. Dezember 2024 haben nun endlich die Pflanzarbeiten des Waldes begonnen. Auf insgesamt etwa drei Hektar pflanzt ein Bagger rund 7.300 B\u00e4ume in die Erde. \u201eSie sollen die L\u00fccken im Stiftungswald schlie\u00dfen, die w\u00e4hrend der St\u00fcrme entstanden sind, damit wieder ein geschlossenes k\u00fchles Waldinnenraumklima entstehen kann. Das ist f\u00fcr viele Waldbewohner \u00fcberlebenswichtig\u201c, erl\u00e4utert Bernd Struwe-Juhl, zust\u00e4ndiger Fl\u00e4chenmanager der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. Gepflanzt werden haupts\u00e4chlich Stieleichen, Hainbuchen und Rotbuchen. \u201eWir verwandeln den ehemaligen Fichtenforst jetzt in einen heimischen Laubwald\u201c, erkl\u00e4rt Martin Schnipkoweit von Silvaconcept, dem Forst-Dienstleister der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein.<\/p>\n\n\n\n<p>Damit ist der Wald in Zukunft bestens f\u00fcr den derzeit schon deutlich sp\u00fcrbaren Klimawandel ger\u00fcstet. Denn: Eichen wurzeln deutlich tiefer in den Boden hinein, als nicht-heimische Fichten. Bei St\u00fcrmen drohen sie also weniger schnell umzufallen. \u201eUnd die Eichen kommen viel besser mit w\u00e4rmeren Temperaturen klar und trotzen so eher den Extrem-Wetterbedingungen wie Trockenheit und Hitze, die uns in den kommenden Jahren h\u00e4ufiger drohen k\u00f6nnen\u201c, erg\u00e4nzt Bernd Struwe-Juhl. Zudem profitieren die heimischen Pflanzen-, Insekten- und Brutvogelarten, wie beispielsweise Kleiber, Buchfink, Sumpfmeise und Kernbei\u00dfer. Die Pflanzungen werden voraussichtlich bis Freitag, 13. Dezember 2024 dauern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wentorf bei Hamburg (pm). Vor mehr als zweieinhalb Jahren fegten gleich drei heftige Winterst\u00fcrme \u00fcber Schleswig-Holstein hinweg. \u201eZeynep\u201c, \u201eYlenia\u201c und \u201eAntonia\u201c richteten \u00fcberall im Land schwere Sch\u00e4den an. Mit am heftigsten betroffen von den w\u00fctenden Winden war das Stiftungsland Wentorfer Lohe vor den Toren Hamburgs im Kreis Herzogtum-Lauenburg. 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