{"id":66701,"date":"2024-11-20T06:56:00","date_gmt":"2024-11-20T04:56:00","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=66701"},"modified":"2024-11-20T09:54:30","modified_gmt":"2024-11-20T07:54:30","slug":"informationsveranstaltung-geesthachter-krankenhaus-muss-bleiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2024\/11\/20\/informationsveranstaltung-geesthachter-krankenhaus-muss-bleiben\/","title":{"rendered":"Informationsveranstaltung: &#8218;Geesthachter Krankenhaus muss bleiben!&#8216;"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Geesthacht (pm)<\/strong>. Knapp 100 G\u00e4ste \u2013 darunter zahlreiche Besch\u00e4ftigte des Krankenhauses &#8211; begr\u00fc\u00dfte die SPD-Fraktionsvorsitzende Petra Burmeister auf der Informationsveranstaltung zum Geesthachter Krankenhaus. Wegen der Sitzungswoche in Berlin konnte die Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer (SPD) nicht vor Ort sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Geesthachts B\u00fcrgermeister Olaf Schulze, Krankenhaus-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Tobias Vaasen und der Vorsitzende der Mitarbeitervertreter Jens Glasow standen Rede und Antwort.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-rounded\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Podium-Veranstaltung-KH-Geesthacht-muss-bleiben-2024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-66703\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Podium-Veranstaltung-KH-Geesthacht-muss-bleiben-2024.jpg 1000w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Podium-Veranstaltung-KH-Geesthacht-muss-bleiben-2024-300x225.jpg 300w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Podium-Veranstaltung-KH-Geesthacht-muss-bleiben-2024-768x576.jpg 768w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Podium-Veranstaltung-KH-Geesthacht-muss-bleiben-2024-750x563.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Podium der Informationsveranstaltung zum Geesthachter Krankenhauses: (von links) Olaf Schulze, Petra Burmeister, Tobias Vassen und Jens Glasow. Foto: hfr<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Petra Burmeister erinnerte an die gemeinsame Position der Geesthachter Ratsfraktionen, des B\u00fcrgermeisters und vieler anderer f\u00fcr den Erhalt des Krankenhauses. \u201eF\u00fcr Geesthacht und den S\u00fcdkreis mit 100.000 Menschen ist das Krankenhaus unverzichtbar. Wir k\u00e4mpfen f\u00fcr ein Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit Geriatrie, Psychiatrie, Geburtshilfe und Gyn\u00e4kologie in Geesthacht. Hierf\u00fcr erwarten wir Unterst\u00fctzung vom Kreis und aus Kiel. Entt\u00e4uschend ist das bisherige Engagement des Kreises. Der Kreis ist wie das Land gesetzlich f\u00fcr die Krankenhausversorgung verantwortlich. Heute Abend blicken wir nach vorne. Sieben Wochen sind seit den Insolvenzantr\u00e4gen vergangen. Uns interessiert: Wie sind die Aussichten f\u00fcr den Erhalt? Wie geht es den Besch\u00e4ftigten?\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Tobias Vaasen berichtete \u00fcber die Investorensuche. Erfreulicherweise interessieren sich mehr potenzielle Betreiber f\u00fcr das Geesthachter Krankenhaus als zun\u00e4chst erwartet worden war. Es g\u00e4be auch Interessenten, die auf das gesamte bisherige Spektrum schauen. Das Konzept des Insolvenzverfahrens in Eigenregie setzt auf eine Konzentration am Standort Runder Berg. Der Investitionsbedarf w\u00e4re mit 6 Mio. EUR deutlich niedriger. Die r\u00e4umlichen M\u00f6glichkeiten erlauben diese Konzentration. Die Notfallambulanz und die Intensivstation sind in den letzten Jahren erneuert worden. Eine wichtige Idee ist, die ambulante Versorgung zu st\u00e4rken und auszubauen. Daf\u00fcr m\u00fcssen Abl\u00e4ufe angepasst werden. Damit ist bereits begonnen worden. Man habe sich deswegen auch um das insolvente MVZ beworben. Eine wichtige aktuelle Aufgabe ist die Reduzierung von Kosten durch bessere Abl\u00e4ufe, Kooperationen und gr\u00f6\u00dfere Effizienz.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Krankenhaus in Boizenburg wurden erste Kooperationen beschlossen. Die sehr gute Geesthachter Intensivmedizin unterst\u00fctzt dort mit Angeboten. Gespr\u00e4che mit der Geesthachter VAMED-Klinik und dem L\u00fcneburger Krankenhaus \u00fcber eine Zusammenarbeit laufen. N\u00e4chstes wichtiges Datum ist der 27. November. An diesem Tag endet das Bieterverfahren. Geplant ist, vor Weihnachten das Verfahren abzuschlie\u00dfen, damit rechtzeitig Klarheit f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten und f\u00fcr die B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen besteht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>B\u00fcrgermeister Olaf Schulze betonte, dass eine Kooperation mit der VAMED-Klinik ein guter Baustein f\u00fcr die Weiterf\u00fchrung der Geburtshilfe sein k\u00f6nnte, da am dortigen Krankenhaus Kinder\u00e4rzte besch\u00e4ftigt sind. Hierzu w\u00fcrden bereits Gespr\u00e4che gef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus dem Kreis der Zuh\u00f6rer und Zuh\u00f6rerinnen gab es neben zahlreichen Fragen auch Lob f\u00fcr die aktuelle Versorgung am Krankenhaus. Auf Nachfrage erl\u00e4uterte Tobias Vassen, dass nicht die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen Ursache der Insolvenz am ehemaligen Johanniter-Krankenhaus waren.\u00a0 Ein Krankenhaus mit Lage und Gr\u00f6\u00dfe wie in Geesthacht habe durchaus gute betriebliche Chancen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jens Glasow von der Mitarbeitervertretung lobte die bisher gute Information und Zusammenarbeit im Insolvenzverfahren. Trotz aller Widrigkeiten herrsche Aufbruchstimmung. Es g\u00e4be eine gro\u00dfe Verbundenheit der Besch\u00e4ftigten mit dem Krankenhaus. Wenige h\u00e4tten bisher das Krankenhaus verlassen. Jens Glasow hatte eine Neuigkeit parat: Am 10.12. wird sich der Petitionsausschuss des Landtages mit der Petition zum Erhalt des Geesthachter Krankenhauses befassen. Die Petition ist kurz davor, die Schallmauer von 8000 Petenten zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem positiven Blick auf den angelaufenen Prozess und einem Appell Richtung Kiel schloss Petra Burmeister die Veranstaltung: \u201eDas Geesthachter Krankenhaus muss bleiben! Nach den heutigen Informationen und dem gro\u00dfen Einsatz vieler Menschen sehen wir mehr als einen Hoffnungsschimmer. F\u00fcr Sicherheit im weiteren Prozess und bessere Bedingungen z.B. bei der Zusammenf\u00fchrung der beiden Ex-Johanniter-Krankenh\u00e4user ist das Inkrafttreten der Krankenhausreform wichtig. Offen ist aktuell, ob der Bundesrat am 22.11. auch mit Stimmen CDU- und Gr\u00fcn-regierter Landesregierungen dem Gesetzentwurf zustimmt. Ich hoffe dies sehr. Weitere Verz\u00f6gerungen w\u00e4ren mehr als misslich.\u201c&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geesthacht (pm). 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