{"id":64824,"date":"2024-09-21T05:48:00","date_gmt":"2024-09-21T03:48:00","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=64824"},"modified":"2024-09-20T10:53:01","modified_gmt":"2024-09-20T08:53:01","slug":"zu-besuch-bei-daphne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2024\/09\/21\/zu-besuch-bei-daphne\/","title":{"rendered":"Zu Besuch bei Daphne"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6lln (pm). <\/strong>W\u00e4hrend die Tage k\u00fcrzer werden, strahlen im Medaillon-Geb\u00e4ude der Stiftung Herzogtum Lauenburg derzeit die Farben der Kunstwerke mit denen des Herbstlaubes um die Wette. Atif G\u00fcl\u00fcc\u00fc zeigt hier aktuell seinen ganz eigenen Blick auf den Bereich \u201cZwischen Himmel und Erde\u201c. Die gro\u00dfformatigen Kunstwerke ziehen mit pr\u00e4chtigen Farbharmonien den Betrachter an, w\u00e4hrend \u201eDer Klang meiner Seele\u201c, eine Installation aus Stoffbahnen, durch ihre feinen Bewegungen an ein zartes Streicheln erinnern soll. \u201eGerade in der heutigen Zeit vereinsamen viele Menschen \u2013 sogar in einer Paarbeziehung \u2026 diese Installation soll dem entgegenwirken und wie eine kleine Ber\u00fchrung Freude bringen!\u201c, erkl\u00e4rt Antje Ladiges-Specht, die erneut als Kuratorin die Herbstausstellung gestaltet hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein heiteres Bild gibt die Installation im ersten Stock der Ausstellung ab: Selbst gesch\u00f6pfte Notenpapiere, deren einzelne Kompositionen mit feinstem Pinselstrich aufgetragen wurden, h\u00e4ngen zu hunderten von der Decke und lassen \u201eDaphnes Poetischen Traum\u201c Realit\u00e4t werden. Tats\u00e4chlich sei Lilly, die H\u00fcndin seines Sohnes, der Ursprung dieses Kunstwerkes, erz\u00e4hlt der t\u00fcrkischst\u00e4mmige K\u00fcnstler Atif G\u00fcl\u00fcc\u00fc. \u201eIch bin mit Lilly, einer Dalmatiner-H\u00fcndin, durch den Wald gegangen \u2026 und als sie loslief, tanzten die schwarzen Punkte wie Noten durch das dunkle Unterholz.\u201c Atif G\u00fcl\u00fcc\u00fc schmunzelt und streicht gedankenversunken \u00fcber das Papier, das im leichten Wind schwingt \u2013 fast so, wie die Mobile-\u00e4hnliche Installation, die im Treppenhaus auf den Interessierten wartet. Diese wurde zum Teil von 24 Kindern der L\u00f6wenklasse gestaltet, die Atif G\u00fcl\u00fcc\u00fc an der Tanneck Schule besucht hatte. Er selbst vollendete das Kunstwerk, dessen einzelne Elemente einzigartig sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck im Erdgeschoss f\u00e4llt auf, dass sich durch die gesamte Ausstellung ein Name zieht: Es ist \u201eDaphne\u201c. Gerne erkl\u00e4rt Atif G\u00fcl\u00fcc\u00fc den Zusammenhang zu seiner Ausstellung: Ein Wasserfall in der N\u00e4he von Atif G\u00fcl\u00fcc\u00fcs Heimatort Antakya tr\u00e4gt den Namen \u201eDaphnes Tr\u00e4nen\u201c (Harbiye), denn genau hier soll die Nymphe Daphne (auf eigenem Wunsch) von ihrem Vater Peneios in einen Lorbeerbaum verwandelt worden sein, um Apollo, der sie verzehrend liebte, nicht weiter zu reizen. G\u00fcl\u00fcc\u00fc selbst habe in seiner Jugend den Ort als den der unerreichbaren Liebe gesehen, an dem Wasserfall aber auch wundervolle Erinnerungen an gemeinsame Picknicks in harmonischer Einheit aller Menschen gesammelt. Tr\u00e4ume, Liebe, Frieden \u2013 Atif G\u00fcl\u00fcc\u00fc versucht nicht nur, durch seine Kunstwerke einen inneren Frieden zu finden, den schweifenden Gedanken Raum zu geben und die Seele zu erf\u00fcllen, sondern in allem seine unverwechselbare eigene Handschrift erkennen zu lassen. Und das ist ihm mit farbenfrohen Gem\u00e4lden, die durch eine feine Spachteltechnik beeindrucken, gelungen. \u201eManche Bilder habe ich immer wieder \u00fcberarbeitet \u2013 noch mehr Blau, feinere Strukturen \u2026 bestimmt habe ich hier zehn Mal gemalt!\u201c, erz\u00e4hlt der K\u00fcnstler, w\u00e4hrend er das gro\u00dfe dunkelblaue Bild zusammen mit Antje Ladiges-Specht ins Licht tr\u00e4gt \u2013 und pl\u00f6tzlich bekommt das Blau eine Tiefe, in der man sich verlieren k\u00f6nnte \u2026<\/p>\n\n\n\n<p>Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, die Herbstausstellung im Stadthauptmannshof, Hauptstra\u00dfe 150 in M\u00f6lln noch bis zum 20. Oktober freitags von 14 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 16 Uhr sowie w\u00e4hrend der M\u00f6llner Kulturnacht am 2. Oktober (18 bis 23 Uhr) zu erleben. Der Eintritt ist frei. Der Zugang ist barrierefrei.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (pm). 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