{"id":64360,"date":"2024-09-08T06:30:00","date_gmt":"2024-09-08T04:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=64360"},"modified":"2024-09-03T10:35:53","modified_gmt":"2024-09-03T08:35:53","slug":"sepsis-ist-eine-oft-unterschaetzte-gefahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2024\/09\/08\/sepsis-ist-eine-oft-unterschaetzte-gefahr\/","title":{"rendered":"Sepsis ist\u00a0eine oft untersch\u00e4tzte Gefahr"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm). <\/strong>Unwissen \u00fcber Blutvergiftung (Sepsis) kann t\u00f6dlich sein. Darauf weist die AOK NordWest die Bev\u00f6lkerung&nbsp;im Kreis Herzogtum Lauenburg&nbsp;anl\u00e4sslich des Welt-Sepsistages am 13. September hin. Die landl\u00e4ufig auch als \u201aBlutvergiftung\u2018 bekannte Sepsis ist ein lebensbedrohlicher Notfall wie ein Schlaganfall oder Herzinfarkt. Unbehandelt kann sie lebensbedrohlich sein. Daher sollte schon bei den ersten Anzeichen schnell gehandelt und der Notruf gew\u00e4hlt werden. Allein in&nbsp;Schleswig-Holstein&nbsp;wurden im vergangenen Jahr in&nbsp;733&nbsp;F\u00e4llen AOK-Versicherte mit einer Sepsis wegen akuter Lebensgefahr im Krankenhaus behandelt. \u201eEine Sepsis kann in jeder Lebenssituation und in jedem Alter auftreten. Durch Pr\u00e4vention, Fr\u00fcherkennung und gezielte, schnelle Behandlung w\u00e4ren viele Erkrankungen vermeidbar,\u201c sagt AOK-Serviceregionsleiter&nbsp;Reinhard Wunsch.<\/p>\n\n\n\n<p>Die so genannte \u201aBlutvergiftung\u2018 ist keine Vergiftung im herk\u00f6mmlichen Sinn, sondern die schwerste Verlaufsform einer Infektion. Sie entsteht, wenn die k\u00f6rpereigene Immunabwehr au\u00dfer Kontrolle ger\u00e4t und damit beginnt, die eigenen Organe zu sch\u00e4digen. Nicht nur Bakterien, auch Virusinfektionen der Atemwege und anderer Organe k\u00f6nnen zu einer Sepsis f\u00fchren, etwa bei COVID-19, Lungenentz\u00fcndung oder Grippe sowie bei Entz\u00fcndungen der Harnwege. Infizierte Wunden wie Schnittverletzungen oder Insektenstiche sind also nicht die h\u00e4ufigste Ursache einer Sepsis. Unbehandelt ist die \u201aBlutvergiftung\u2018 immer t\u00f6dlich. Jede Verz\u00f6gerung verschlimmert die Langzeitfolgen und verringert die \u00dcberlebenschancen. Etwa 75 Prozent der Sepsis-\u00dcberlebenden leiden an Langzeitfolgen. Diese k\u00f6nnen unter anderem zu Konzentrationsschw\u00e4chen, Depressionen und chronischen Schmerzen bis zur Amputation von Gliedma\u00dfen, eingeschr\u00e4nkter Leistungsf\u00e4higkeit oder Pflegebed\u00fcrftigkeit f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p>Kommen zu den Anzeichen einer akuten Infektion noch Fieber, Sch\u00fcttelfrost, erh\u00f6hter Puls, erschwerte Atmung oder ein starkes Krankheitsgef\u00fchl hinzu, sind das Warnzeichen f\u00fcr eine m\u00f6gliche Sepsis. \u201eWichtig ist eine schnelle und fr\u00fchzeitige Behandlung. Wer bei einer akuten Infektion zus\u00e4tzlich eines dieser Anzeichen bemerkt, sollte sicherheitshalber den \u00e4rztlichen Notdienst anrufen\u201c, sagt&nbsp;Wunsch.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"668\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/AOK-Gesundheit-Sepsis_2024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-64361\" style=\"width:542px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/AOK-Gesundheit-Sepsis_2024.jpg 1000w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/AOK-Gesundheit-Sepsis_2024-300x200.jpg 300w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/AOK-Gesundheit-Sepsis_2024-768x513.jpg 768w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/AOK-Gesundheit-Sepsis_2024-750x501.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Virusinfektionen der Atemwege und anderer Organe k\u00f6nnen zu einer Sepsis f\u00fchren. Treten zus\u00e4tzlich Fieber, Sch\u00fcttelfrost, erh\u00f6hter Puls, erschwerte Atmung oder ein starkes Krankheitsgef\u00fchl auf, sind das Warnzeichen f\u00fcr eine m\u00f6gliche Sepsis. Foto: AOK, colourbox, hfr.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Um sich vor einer Sepsis und ihren Folgen zu sch\u00fctzen, sind Hygiene, eine gute Wunddesinfektion und -pflege sowie eine konsequente Behandlung wichtig. Das Robert-Koch-Institut empfiehltzudemSchutzimpfungen. Alle zugelassenen Impf\u00adstoffe sind vielfach gepr\u00fcft, sicher und wirk\u00adsam. Impfen lassen sollten sich vor allem Menschen, die ein erh\u00f6htes Risiko haben, an einer Infektion schwer zu erkranken (zum Beispiel \u00e4ltere Menschen, Klei\u00adnkinder oder Menschen mit Vorerkrankun\u00adgen oder einem schwachen Immunsystem).<\/p>\n\n\n\n<p>Nach aktuellen Sch\u00e4tzungen der Sepsis-Stiftung erleiden bundesweit etwa eine halbe Million Menschen eine Sepsis mit mehr als 140.000 Todesf\u00e4llen allein im Krankenhaus. \u00dcber 270.000 der \u00dcberlebenden leiden an Langzeitfolgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). Unwissen \u00fcber Blutvergiftung (Sepsis) kann t\u00f6dlich sein. Darauf weist die AOK NordWest die Bev\u00f6lkerung&nbsp;im Kreis Herzogtum Lauenburg&nbsp;anl\u00e4sslich des Welt-Sepsistages am 13. September hin. Die landl\u00e4ufig auch als \u201aBlutvergiftung\u2018 bekannte Sepsis ist ein lebensbedrohlicher Notfall wie ein Schlaganfall oder Herzinfarkt. Unbehandelt kann sie lebensbedrohlich sein. 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