{"id":58365,"date":"2024-02-22T11:24:50","date_gmt":"2024-02-22T09:24:50","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=58365"},"modified":"2024-02-22T11:24:52","modified_gmt":"2024-02-22T09:24:52","slug":"hoerstoerungen-bei-neugeborenen-frueh-erkennen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2024\/02\/22\/hoerstoerungen-bei-neugeborenen-frueh-erkennen\/","title":{"rendered":"H\u00f6rst\u00f6rungen bei Neugeborenen fr\u00fch erkennen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm). <\/strong>Wenn ein Kind nicht richtig h\u00f6rt, lernt es auch nicht richtig sprechen. Darum ist es wichtig, H\u00f6rst\u00f6rungen fr\u00fch zu erkennen und rasch mit der Behandlung zu beginnen. Darauf weist die AOK NordWest zum Welttag des H\u00f6rens am 3. M\u00e4rz hin. \u201eBei H\u00f6rproblemen denken wir zumeist an \u00e4ltere Menschen. Wir d\u00fcrfen jedoch nicht Neugeborene und kleine Kinder au\u00dfer Acht lassen. Eltern sollten daher unbedingt jeden vorgesehenen Termin der gesetzlichen Kinderuntersuchungen wahrnehmen. Mit dem Neugeborenen-H\u00f6rscreening kann dabei in der ersten Lebenswoche fr\u00fchzeitig eine H\u00f6rsch\u00e4digung festgestellt werden\u201c, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch. Das H\u00f6rscreening wird von allen gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine H\u00f6rsch\u00e4digung ist die h\u00e4ufigste angeborene Sinnesbehinderung. Gesetzlich krankenversicherte Neugeborene haben gleich nach der Geburt Anspruch auf einen H\u00f6rtest. Bei diesem \u201aNeugeborenen-H\u00f6rscreening\u2019 schiebt der Arzt dem Baby eine kleine Sonde in den Geh\u00f6rgang, die einen leisen Klickton von sich gibt. Dieser Ton wird bis in die H\u00f6rschnecke weitergeleitet. Deren feine Haarzellen reagieren mit messbaren Schwingungen, wenn das Geh\u00f6r in Ordnung ist. Dieses besondere Screening ist in die gesetzliche Kinderuntersuchung U 1 und U2 eingebettet und wird entweder bei der U1 unmittelbar nach der Geburt oder im Rahmen der U 2 zwischen dem 3. und 10. Lebenstag von der Entbindungsklinik oder der ambulanten Praxis durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/AOK-Gesundheit-Welttag-des-Hoerens-2024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-58366\" style=\"width:482px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/AOK-Gesundheit-Welttag-des-Hoerens-2024.jpg 1000w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/AOK-Gesundheit-Welttag-des-Hoerens-2024-300x200.jpg 300w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/AOK-Gesundheit-Welttag-des-Hoerens-2024-768x512.jpg 768w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/AOK-Gesundheit-Welttag-des-Hoerens-2024-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Die AOK NordWest weist zum Welttag des H\u00f6rens am 3. M\u00e4rz darauf hin, dass Eltern bei Neugeborenen und Kleinkindern unbedingt die gesetzlichen U-Untersuchungen wahrnehmen sollen, um sicherzustellen, dass regelm\u00e4\u00dfig das H\u00f6rverm\u00f6gen ihres Kindes abgekl\u00e4rt wird. Foto: AOK, Colourbox, hfr<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p><strong>Warum U-Untersuchungen bei Kindern wichtig sind<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch bei den folgenden gesetzlichen U-Untersuchungsterminen wird im Laufe der Kindheit immer wieder auch das H\u00f6rverm\u00f6gen durch die Kinder\u00e4rztin oder den Kinderarzt getestet. \u201eDa Kinder auch noch sp\u00e4ter eine H\u00f6rst\u00f6rung entwickeln k\u00f6nnen, sollten Eltern weiter wachsam sein und wirklich jede U-Untersuchung wahrnehmen\u201c, empfiehlt Wunsch.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob ein Baby gut h\u00f6rt, l\u00e4sst sich in einem ersten Schritt auch zu Hause \u00fcberpr\u00fcfen. Am besten geschieht das, w\u00e4hrend das Kind schl\u00e4ft. H\u00f6rgesch\u00e4digte Babys versuchen n\u00e4mlich schon fr\u00fch, Ger\u00e4usche mit anderen Sinnen wahrzunehmen. Klatscht ein Elternteil zum Beispiel in die H\u00e4nde, reagieren sie, weil sie es gesehen oder weil sie den Luftzug gesp\u00fcrt haben. In den ersten Lebenswochen h\u00f6ren Babys zun\u00e4chst nur laute Ger\u00e4usche. Die Eltern k\u00f6nnen also zum Beispiel mit einem Quietschtier Ger\u00e4usche erzeugen und die Reaktion des S\u00e4uglings beobachten. Im oberfl\u00e4chlichen Schlaf reagiert ein Kind mit gesundem Geh\u00f6r darauf mit einer ver\u00e4nderten Atmung. Es holt zum Beispiel tief Luft. Ab dem dritten Lebensmonat sollten Babys auch auf leise Ger\u00e4usche reagieren, etwa auf das Rascheln von Seidenpapier. Erkennen k\u00f6nnen Eltern eine H\u00f6rst\u00f6rung auch daran, dass ein Baby irgendwann verstummt. H\u00f6rgesch\u00e4digte Babys beginnen zwar ganz normal zu lallen, das Lallen geht aber nicht wie bei h\u00f6rgesunden Kindern ungef\u00e4hr ab dem sechsten Monat in ein Brabbeln \u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p>Hegen Eltern den Verdacht, dass ihr Kind schlecht h\u00f6rt, sollten sie dies der behandelnden Kinder- und Jugend\u00e4rztin oder dem Kinder- und Jugendarzt im besten Fall in den ersten vier Monaten sofort mitteilen. Je fr\u00fcher ein Kind behandelt wird, desto besser stehen die Chancen f\u00fcr eine ganz normale Sprachentwicklung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). Wenn ein Kind nicht richtig h\u00f6rt, lernt es auch nicht richtig sprechen. Darum ist es wichtig, H\u00f6rst\u00f6rungen fr\u00fch zu erkennen und rasch mit der Behandlung zu beginnen. Darauf weist die AOK NordWest zum Welttag des H\u00f6rens am 3. M\u00e4rz hin. \u201eBei H\u00f6rproblemen denken wir zumeist an \u00e4ltere Menschen. 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