{"id":56888,"date":"2024-01-03T10:48:39","date_gmt":"2024-01-03T08:48:39","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=56888"},"modified":"2024-01-04T10:39:12","modified_gmt":"2024-01-04T08:39:12","slug":"20-mal-wurde-die-moellner-feuerwehr-im-dezember-2023-benoetigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2024\/01\/03\/20-mal-wurde-die-moellner-feuerwehr-im-dezember-2023-benoetigt\/","title":{"rendered":"20-mal wurde die M\u00f6llner Feuerwehr im Dezember 2023 ben\u00f6tigt \u00a0"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6lln (TS).<\/strong> Am 7. und 27. sowie am 31. Dezember wurde die M\u00f6llner Wehr alarmiert, weil Brandmeldeanlagen einen Feueralarm ausgel\u00f6st hatten. Vor Ort stellten sich alle Alarme dann gl\u00fccklicherweise als Fehlalarme heraus. Viermal wurden Kr\u00e4fte der Wehr zu Notfallt\u00fcr\u00f6ffnungen f\u00fcr den Rettungsdienst gerufen. Am 27. Dezember forderte der Rettungsdienst zudem die Ehrenamtler der Wehr f\u00fcr eine Tragehilfe an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Dezember<\/strong> Als Nachbarn in einem Mehrfamilienhaus am Gudower Weg das Piepen von einem Rauchmelder wahrnahmen und zudem bemerkten, dass Rauch aus Fenstern der betroffenen Wohnung drang, alarmierten sie die Feuerwehr. Da sich der Bewohner noch in der Wohnung befinden sollte, wurde um 8.15 Uhr Vollalarm mit dem Stichwort Wohnungsbrand Y (Menschenleben in Gefahr) f\u00fcr die Feuerwehr M\u00f6lln ausgel\u00f6st und insgesamt 36 Blaur\u00f6cke machten sich auf dem Weg zum Ger\u00e4tehaus. Als die ersten Einsatzkr\u00e4fte vor Ort eintrafen, war das Feuer, das in der K\u00fcche ausgebrochen war, bereits aus. Wie sich herausstellte, hatte auf dem Herd Papier gebrannt. Der Bewohner, der Rauchgase eingeatmet hatte, wurde bereits vom Rettungsdienst versorgt. Nachdem das Brandgut aus der K\u00fcche entfernt worden war, wurde die Wohnung noch maschinell bel\u00fcftet.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>2. Dezember <\/strong>Um 0.16 Uhr rissen die Funkmeldeempf\u00e4nger die Ehrenamtler aus dem Schlaf. Wenig sp\u00e4ter r\u00fcckten sie zur Hansestra\u00dfe aus. Zuvor hatte ein Bewohner in einem Mehrfamilienhaus einen Notruf abgesetzt und ein merkw\u00fcrdiges Ger\u00e4usch, das er angeblich nicht n\u00e4her lokalisieren konnte, in seiner Wohnung gemeldet. Der Einsatzleiter stellte fest, dass das Ger\u00e4usch von einem nachlaufenden Sp\u00fclkasten der Toilette kam. Unverst\u00e4ndlich bleibt, warum dieser Defekt nicht vom Bewohner erkannt wurde. Jedenfalls wurden die Einsatzkr\u00e4fte nicht weiter t\u00e4tig, verbuchten den Einsatz als kuriosen Fehlalarm und konnten ihre Nachtruhe kurz Zeit sp\u00e4ter fortsetzen. &nbsp;Bleibt abzuwarten, ob dieser Einsatz nicht eine Rechnung nach sich zieht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>5. Dezember <\/strong>Als auf dem Gel\u00e4nde des UKSH in L\u00fcbeck ein Patient vermisst wurde, wurden aufgrund der Witterung zun\u00e4chst die Rettungshunde aus den Kreisen Herzogtum-Lauenburg und Stormarn alarmiert. Zus\u00e4tzlich zu den Rettungshundestaffeln wurde dann um 13.45 Uhr auch die Einheit Drohne des Kreisfeuerwehrbandes hinzugezogen. Ein Kamerad der Wehr beteiligte sich in dieser Einheit an dem Einsatz. W\u00e4hrend der Suche mit der Drohne konnte die Person dann wenig sp\u00e4ter von der Polizei aufgefunden werden. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>13. Dezember<\/strong> Um 19 Uhr riefen die Funkmeldeempf\u00e4nger die Blaur\u00f6cke zum Brand eines Papiercontainers in die Klaus-Groth-Stra\u00dfe. Nahezu zeitgleich erreichte die Ehrenamtler die Information, dass auf dem Gel\u00e4nde eines Supermarktes am Wasserkr\u00fcger Weg ein Altkleidercontainer brennen w\u00fcrde. Daraufhin \u00fcbernahm die Besatzung des zweiten Fahrzeuges, dass noch auf der Anfahrt zur Klaus-Groth-Stra\u00dfe war, den Einsatz auf dem Parkplatz des Supermarktes. VorOrt brannte einer der zwei Kleidercontainer. Nicht auszuschlie\u00dfen ist, dass zwei 12-j\u00e4hrige Kinder mit Jugendfeuerwerk den Einsatz verursacht haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>21. Dezember<\/strong> Das Orkantief &#8222;Zoltan&#8220; sorgte in den Abendstunden f\u00fcr zwei Eins\u00e4tze im Stadtgebiet. Um 20.06 Uhr wurden die Ehrenamtler erstmals alarmiert. Zuvor war gemeldet worden, dass ein umgest\u00fcrzter Baum die Zufahrtstra\u00dfe zur Stadtziegelei blockieren w\u00fcrde. Kaum waren die Einsatzkr\u00e4fte ins Ger\u00e4tehaus zur\u00fcckgekehrt, erreichte sie um 22.27 Uhr das n\u00e4chste Hilfeersuchen. So r\u00fcckten die Kr\u00e4fte zusammen mit der Grambeker Wehr, die ebenfalls alarmiert worden war, zum G\u00f6rlitzer Ring aus. Hier war eine zirka 25 Meter hohe Eiche auf ein Wohnhaus gest\u00fcrzt. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dabei durchstie\u00df der Baum das Dach des Wohngeb\u00e4udes und besch\u00e4digte dieses schwer. Im Einsatzverlauf wurde das Technische Hilfswerk M\u00f6lln nachalarmiert, um Sands\u00e4cke nachzuf\u00fchren. Nachdem das stark besch\u00e4digte Dach vom Baum befreit worden war, wurde es mit einer Plane und den Sands\u00e4cken gegen einen eventuellen Wassereinbruch gesichert. Gl\u00fccklicherweise kamen die Bewohner nicht zu Schaden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>22. Dezember<\/strong> Nachdem die Leitstelle die Information erhalten hatte, dass ein Baum die Sterleyer Stra\u00dfe blockieren w\u00fcrde, alarmierten die Mitarbeiter um 5.49 Uhr die M\u00f6llner Wehr. Trotz intensiver Erkundung konnte keine Schadensstelle gefunden werden. Wenig sp\u00e4ter stellte sich heraus, dass eine Polizeistreife den Baum bereits vor dem Eintreffen der Kr\u00e4fte beiseite ger\u00e4umt hatte. Bleibt die Frage, ob hier nicht auch der Anrufer selbst h\u00e4tte t\u00e4tig werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>22. Dezember<\/strong> Durch den Sturm war in Kehrsen ein Ast in einem Baum in zirka 8 Meter H\u00f6he abgebrochen und drohte, auf die Fahrbahn zu fallen. Die Gudower Wehr forderte daraufhin um 12.49 Uhr die Drehleiter der M\u00f6llner Wehr an. Mit deren Hilfe konnte der Ast aus einem Baum entfernt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>25. Dezember<\/strong> Selbst das Weihnachtsfest konnten die ehrenamtlichen Retter nicht st\u00f6rungsfrei verbringen. So besch\u00e4ftigen die Folgen des Orkantiefs \u201eZoltan\u201c am ersten Weihnachtstag Kr\u00e4fte der Wehr. Um 11.14 Uhr erreichte sie die Meldung, dass ein umgest\u00fcrzter Baum die Zuwegung zum Tannenhof am Langen Moor blockierte. Da die Gefahr bestand, dass ein zweiter Baum, der sich in einer Astgabel verfangen hatte, auf die Zuwegung st\u00fcrzen k\u00f6nnte, wurde auch dieser beseitigt. Gegen 12.30 Uhr konnten die Kr\u00e4fte zu ihren Familien zur\u00fcckkehren.&nbsp; <strong>29. Dezember<\/strong> Als Bewohner eines Einfamilienhauses an der Mantiusstra\u00dfe einen merkw\u00fcrdigen Geruch wahrnahmen und einen Gasaustritt vermuteten, setzten sie einen Notruf ab. Die um 10.48 Uhr alarmierten Kr\u00e4fte stellten im Keller einen Kraftstoffaustritt aus einem kleinen Benzinkanister fest. Der Kanister wurde aufgerichtet, der Verschluss vollst\u00e4ndig geschlossen und die ausgetretene Kleinstmenge Kraftstoff wurde mit Bindemittel abgestreut. W\u00e4hrend<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (TS). Am 7. und 27. sowie am 31. Dezember wurde die M\u00f6llner Wehr alarmiert, weil Brandmeldeanlagen einen Feueralarm ausgel\u00f6st hatten. Vor Ort stellten sich alle Alarme dann gl\u00fccklicherweise als Fehlalarme heraus. Viermal wurden Kr\u00e4fte der Wehr zu Notfallt\u00fcr\u00f6ffnungen f\u00fcr den Rettungsdienst gerufen. Am 27. 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