{"id":55220,"date":"2023-10-24T09:16:37","date_gmt":"2023-10-24T07:16:37","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=55220"},"modified":"2023-10-24T09:16:38","modified_gmt":"2023-10-24T07:16:38","slug":"landesregierung-dankt-den-rund-2500-einsatzkraeften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2023\/10\/24\/landesregierung-dankt-den-rund-2500-einsatzkraeften\/","title":{"rendered":"Landesregierung dankt den rund 2500 Einsatzkr\u00e4ften"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Kiel (pm).<\/strong> Die Pegel an der Ostseek\u00fcste Schleswig-Holsteins sinken seit der Nacht deutlich. Zuvor lagen in mehreren Orten die Pegel \u00fcber 2 Meter \u00fcber dem mittleren Wasserstand. In Flensburg wurde mit 2,27 Metern beispielsweise der h\u00f6chste Stand seit 1904 gemessen. Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther, die stellvertretende Ministerpr\u00e4sidentin Monika Heinold, Innenministerin Sabine S\u00fctterlin-Waack und K\u00fcstenschutzstaatssekret\u00e4rin Katja G\u00fcnther haben sich Am Sonnabend, 21. Oktober unter anderem in Kiel, Eckernf\u00f6rde, Arnis, Fehmarn, Damp und Dahme einen ersten \u00dcberblick \u00fcber die entstandenen Sch\u00e4den verschafft und den Einsatzkr\u00e4ften gedankt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eRund 2.500 Einsatzkr\u00e4fte waren seit gestern Mittag, in der Nacht und auch heute die ganze Zeit im Einsatz. Ich bin allen Helferinnen und Helfern zutiefst dankbar, die in diesen Stunden so Gro\u00dfartiges geleistet und sich daf\u00fcr eingesetzt haben, noch Schlimmeres zu verhindern, auch wenn es nat\u00fcrlich im Einzelnen zu ganz erheblichen Sch\u00e4den gekommen ist\u201c, erkl\u00e4rt Ministerpr\u00e4sident G\u00fcnther. \u201eSchleswig-Holstein steht zusammen angesichts dieser Flutkatastrophe.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Bislang ist bekannt, dass eine Frau auf Fehmarn verstorben ist, nachdem ein Baum auf ihr Fahrzeug gest\u00fcrzt war. Dar\u00fcber hinaus wurden zwei Einsatzkr\u00e4fte in Flensburg und im Kreis Rendsburg-Eckernf\u00f6rde leicht verletzt. \u201eUnser Mitgef\u00fchl und unsere Anteilnahme gilt den Angeh\u00f6rigen, Freundinnen und Freunden der Frau, die auf Fehmarn auf tragische Weise ums Leben gekommen ist\u201c, sagte G\u00fcnther.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur H\u00f6he der Sch\u00e4den kann bislang noch keine konkrete Zahl genannt werden. Es ist eine umfangreiche Bestandsaufnahme notwendig, eine Prognose ist bislang noch nicht m\u00f6glich. Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther k\u00fcndigte schnelle Hilfe an. \u201eKlar aber ist, dass wir niemanden alleine lassen werden und dass wir den Betroffenen bestm\u00f6glich und schnell helfen wollen.\u201c Auch die stellvertretende Ministerpr\u00e4sidentin Monika Heinold betont: \u201eAngesichts der schon jetzt sichtbaren Sch\u00e4den ist klar, dass das Land mit finanziellen Mitteln helfen muss und helfen wird. Mein Dank gilt den Haupt- und Ehrenamtlichen, die unerm\u00fcdlich im Einsatz sind.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Dank des bedingungslosen Einsatzes der Frauen und M\u00e4nner des Haupt- und Ehrenamtes konnten viele Deiche gesichert und mit Sands\u00e4cken verst\u00e4rkt werden. Allerdings gab es insgesamt vier Deichbr\u00fcche \u2013 in Arnis und Hasselberg im Kreis Schleswig-Flensburg und in Sch\u00f6nhagen\/Brodersby und Damp im Kreis Rendsburg-Eckernf\u00f6rde. Aufgrund rechtzeitiger Evakuierungen gab es aber auch dort keine Verletzten.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNat\u00fcrlich haben wir zum Teil erhebliche Sch\u00e4den in den von uns besuchten Orten feststellen k\u00f6nnen. Und die Aufr\u00e4um- und Reparaturarbeiten werden auch noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Aber festzuhalten bleibt, dass es die eingesetzten Kr\u00e4fte gemeinsam geschafft haben, dass in sehr vielen Orten Schlimmeres verhindert werden konnte. Die gro\u00dfe Mehrheit der Schleswig-Holsteinerinnen und Schleswig-Holsteiner hat sich verantwortungsbewusst verhalten, wir haben rechtzeitig und auf unterschiedlichen Kan\u00e4len die Bev\u00f6lkerung gewarnt und waren mit unseren Kr\u00e4ften aus allen Landesteilen vor Ort, um zu helfen und zu unterst\u00fctzen. Das ist ein gutes Zeichen\u201c, so Innenministerin S\u00fctterlin-Waack.<\/p>\n\n\n\n<p>Und auch K\u00fcstenschutzstaatssekret\u00e4rin Katja G\u00fcnther zieht ein erstes insgesamt positives Fazit: \u201eIn dieser au\u00dfergew\u00f6hnlichen Situation steht Schleswig-Holstein zusammen. Unser Dank gilt allen Menschen, die dazu beigetragen haben, Schlimmeres von unserem Land abzuwenden. Unsere Landesdeiche haben den enormen Belastungen weitestgehend standgehalten. Das ist eine ermutigende Nachricht. Die kommenden Tage werden wir f\u00fcr eine Bestandsaufnahme nutzen. Wir m\u00fcssen etwaige Sch\u00e4den beseitigen, um f\u00fcr die aktuelle Sturmflutsaison ger\u00fcstet zu sein. Auch werden wir \u00fcberpr\u00fcfen, wie wir unser K\u00fcstenmanagement noch weiter verbessern k\u00f6nnen. Au\u00dferdem m\u00f6chte ich an die Menschen appellieren, sich von den Steilk\u00fcsten fernzuhalten. Es besteht weiterhin Abbruchgefahr.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Da alle betroffenen unteren Katastrophenschutzbeh\u00f6rden wieder in den Regeldienst \u00fcbergegangen sind, hat auch der Katastrophenschutzstab des Landes mittlerweile seine Arbeit abgeschlossen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiel (pm). Die Pegel an der Ostseek\u00fcste Schleswig-Holsteins sinken seit der Nacht deutlich. Zuvor lagen in mehreren Orten die Pegel \u00fcber 2 Meter \u00fcber dem mittleren Wasserstand. In Flensburg wurde mit 2,27 Metern beispielsweise der h\u00f6chste Stand seit 1904 gemessen. 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