{"id":49858,"date":"2023-04-14T06:22:00","date_gmt":"2023-04-14T04:22:00","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=49858"},"modified":"2023-04-13T09:27:29","modified_gmt":"2023-04-13T07:27:29","slug":"wenn-die-knochen-instabil-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2023\/04\/14\/wenn-die-knochen-instabil-werden\/","title":{"rendered":"Wenn die Knochen instabil werden"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm). \u00a0D<\/strong>eutlich mehr Frauen, vor allem nach der Menopause, als M\u00e4nner sind vom Knochenschwund, der sogenannten Osteoporose, betroffen. Insbesondere bei \u00e4lteren Menschen ist der Knochenschwund h\u00e4ufig krankhaft erh\u00f6ht. Dann steigt das Risiko f\u00fcr Knochenbr\u00fcche.<\/p>\n\n\n\n<p>Allein bei der AOK NordWest in Schleswig-Holstein wurde im Jahr 2021 bei 21.299 Versicherten eine Osteoporose diagnostiziert und behandelt. Deutlich h\u00e4ufiger davon betroffen sind Frauen (86,3 Prozent) als M\u00e4nner. Mit zunehmendem Alter steigt die Osteoporose an, bei Frauen jedoch deutlich st\u00e4rker. Experten vermuten sogar eine viel h\u00f6here Dunkelziffer, da die Erkrankung oftmals nicht diagnostiziert wird. \u201eMit instabilen Knochen steigt das Risiko f\u00fcr Knochenbr\u00fcche. Und je \u00e4lter die Patientinnen und Patienten sind, umso schlechter heilen Br\u00fcche aus, weswegen es h\u00e4ufiger zu Komplikationen kommt. Deshalb ist es auch f\u00fcr die Menschen im Kreis Herzogtum Lauenburg wichtig, die Risikofaktoren f\u00fcr Osteoporose zu kennen und dem Knochenschwund fr\u00fchzeitig mit einer kalziumreichen Ern\u00e4hrung, Nikotin-und Alkoholverzicht und viel Bewegung vorzubeugen&#8220;, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ein \u00e4lterer Mensch deutlich an K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe verliert, handelt es sich meistens um ein Symptom von Osteoporose. Dann bestehen wahrscheinlich bereits kleine Br\u00fcche in den Wirbelk\u00f6rpern der Wirbels\u00e4ule, wodurch diese in sich zusammensackt. Auch eine stark geb\u00fcckte K\u00f6rperhaltung weist auf die Erkrankung hin. Bis es so weit kommt, bleibt eine Osteoporose jedoch oft unerkannt. Die typischen kleinen Wirbelbr\u00fcche bemerken Betroffene h\u00e4ufig zun\u00e4chst gar nicht. Erst in fortgeschrittenem Stadium machen sich diese etwa durch akut auftretende, anhaltende R\u00fcckenschmerzen und Bewegungseinschr\u00e4nkungen bemerkbar. Oder wenn Knochen pl\u00f6tzlich ohne gro\u00dfe Krafteinwirkung aus dem Nichts brechen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/AOK-Gesundheit-BU-1-Osteoporose-2023.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-49859\" width=\"736\" height=\"552\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/AOK-Gesundheit-BU-1-Osteoporose-2023.jpg 1000w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/AOK-Gesundheit-BU-1-Osteoporose-2023-300x225.jpg 300w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/AOK-Gesundheit-BU-1-Osteoporose-2023-768x576.jpg 768w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/AOK-Gesundheit-BU-1-Osteoporose-2023-750x563.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 736px) 100vw, 736px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Deutlich mehr Frauen als M\u00e4nner sind auch im Kreis Herzogtum Lauenburg von Osteoporose betroffen. Foto: AOK, hfr.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Sp\u00e4testens jedoch, wenn die \u00c4rztin oder der Arzt einen Knochenbruch feststellt, f\u00fcr den es keine klare \u00e4u\u00dfere Ursache gibt, steht der Verdacht auf Osteoporose im Raum. Mit einer Knochendichtemessung (Osteodensitometrie) kann festgestellt werden, ob sich der Osteoporose-Verdacht best\u00e4tigt. Dann k\u00f6nnen verschreibungspflichtige Medikamente zum Einsatz kommen, die beispielsweise den Knochenabbau hemmen (Biphosphonate) oder den Knochenaufbau f\u00f6rdern (Parathormon). Die Behandlungen sollten genau auf die Krankheit abgestimmt werden und am besten schon beginnen, bevor erste Br\u00fcche entstehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist eine Ern\u00e4hrung mit viel Kalzium und Vitamin D \u2013 auch vorbeugend. T\u00e4glich sollten dem K\u00f6rper mindestens 1.000 Milligramm Kalzium und 800IE Vitamin D zugef\u00fchrt werden \u2013 bei Knochenschwund empfehlen Mediziner eine Tagesdosis von 1.300 Milligramm Kalzium.\u202fKalzium steckt in vielen Lebensmitteln. Dazu geh\u00f6ren vor allem fettarme Milchprodukte, N\u00fcssen und Samen oder Gr\u00fcnkohl oder Brokkoli, Beeren, Kiwi und Trockenfr\u00fcchten, zudem in Sojaprodukten und kalziumreichen Mineralwassersorten. \u201eDamit Kalzium vom K\u00f6rper gut aufgenommen werden kann, ist Vitamin D erforderlich&#8220;, so Wunsch. Um die k\u00f6rpereigene Vitamin D-Produktion anzukurbeln, wird nat\u00fcrliches Sonnenlicht mit ausreichend UVB-Strahlung ben\u00f6tigt. In Deutschland reicht die Sonneneinstrahlung allerdings nur im Sommer aus, im Winter kann Vitamin D \u00fcber ein Pr\u00e4parat erg\u00e4nzt\u202fwerden. Au\u00dferdem hilft ausreichende Bewegung, die Knochendichte wieder zu verbessern. Gut daf\u00fcr geeignet sind etwa Krafttraining, Gymnastik oder auch Walken. Weitere wichtige Informationen unter www.aok.de\/pk\/magazin\/ Stichwort \u201aOsteoporose&#8216;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). \u00a0Deutlich mehr Frauen, vor allem nach der Menopause, als M\u00e4nner sind vom Knochenschwund, der sogenannten Osteoporose, betroffen. Insbesondere bei \u00e4lteren Menschen ist der Knochenschwund h\u00e4ufig krankhaft erh\u00f6ht. Dann steigt das Risiko f\u00fcr Knochenbr\u00fcche. Allein bei der AOK NordWest in Schleswig-Holstein wurde im Jahr 2021 bei 21.299 Versicherten eine Osteoporose diagnostiziert und behandelt. 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