{"id":49570,"date":"2023-04-05T08:46:47","date_gmt":"2023-04-05T06:46:47","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=49570"},"modified":"2023-04-05T08:46:48","modified_gmt":"2023-04-05T06:46:48","slug":"transferwerkstatt-kleinstadt-akademie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2023\/04\/05\/transferwerkstatt-kleinstadt-akademie\/","title":{"rendered":"Transferwerkstatt &#8222;Kleinstadt Akademie&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6lln (pm). <\/strong>Die Stadt M\u00f6lln arbeitet an dem bundesweiten F\u00f6rderprojekt &#8222;Kleinstadt Akademie&#8220; mit. Bundesweit wurden 25 von mehr als 2.000 Kleinst\u00e4dten f\u00fcr das Pilotprojekt ausgew\u00e4hlt. F\u00fcr M\u00f6lln haben B\u00fcrgermeister Ingo Sch\u00e4per und Citymanagerin Monika Siegel an diesem Projekt mitgewirkt. Jede teilnehmende Stadt widmete sich einem zukunftsrelevanten Thema. M\u00f6lln hat sich f\u00fcr die Thematik &#8222;Neue (Arbeits-) Welten&#8220; entschieden und dazu im Oktober letzten Jahres eine Themenwoche durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Rahmen der vom BBSR (Bundesinstitut f\u00fcr Bau-, Stadt- und Raumforschung) gef\u00f6rderten Pilotphase zur Errichtung einer Kleinstadtakademie haben sich die St\u00e4dte Wittenberge, Die\u00dfen, Dippoldiswalde, M\u00f6lln und Oestrich-Winkel zu einem Verbund zusammen geschlossen und gemeinsam das Projekt: \u201eStadtLabor Kleinstadt. Kooperative Entwicklung kleinst\u00e4dtischer Transformationspfade im Themenfeld Digitale Arbeitswelten\u201c durchgef\u00fchrt. Am Ende der knapp zweij\u00e4hrigen Laufzeit lassen sich Ergebnisse auf vielen Ebenen unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Konkrete Impulse<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den einzelnen St\u00e4dten wurden Erfahrungen gesammelt, wie auf eine zunehmend digitalisierte Arbeitswelt reagiert werden kann. Ein tempor\u00e4rer Co-Working-Space, eine thematisch breit getragene Aktionswoche zum Themenfeld, Schnuppertage in bestehenden Co-Working Spaces, eine dauerhafte Task Force von B\u00fcrgerInnen sowie mehrere B\u00fcrgerInnen Befragungen in den beteiligten St\u00e4dten stehen f\u00fcr diese Art von lernenden und auch experimentellen Ans\u00e4tzen. Im Kleinstadtverbund wurden diese in den Transferwerkst\u00e4tten vorgestellt, Meinungen und Erfahrungen dazu ausgetauscht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Themenbezogene Unterst\u00fctzung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das Anschieben eines neuen Themenfeldes ist es von elementarer Bedeutung, Prozesse der Netzwerkbildung, der Sensibilisierung und des Austauschs voranzubringen. In allen Gemeinden wurden spezifische Aktivit\u00e4ten entfaltet, die das Themenfeld digitaler Arbeitswelten f\u00fcr die Kleinstadt \u00fcbersetzt haben und es damit auf die kommunalpolitische Agenda bringen. Dies geschah etwa durch die Unterst\u00fctzung der Aktivit\u00e4ten eines Sportvereins, die Gr\u00fcndung einer \u201eTask Force\u201c, \u00f6ffentliche Veranstaltungen, Erprobungsangebote und auch Stimulierung f\u00fcr kommunalpolitische Befassungen. Wesentlich waren hierbei auch die f\u00fcnf \u201eTransferwerkst\u00e4tten\u201c, zu der jede beteiligte Kleinstadt einmal einlud. Neben dem wertvollen Erfahrungsaustausch auf Augenh\u00f6he, haben sie im lokalen Kontext die \u00f6ffentliche Aufmerksamkeit auf das Thema gelenkt und damit einen wichtigen Mehrwert erzeugt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erkenntnisse zu den Transformationspotentialen von Kleinst\u00e4dten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Projekt setzte auf die Entwicklung und Erprobung der transformativen Potentiale von Kleinst\u00e4dten. Im Fokus stand die Frage, welche Aspekte digitaler Arbeitswelten vor Ort genutzt und \u00fcbertragbar sein k\u00f6nnten und welche Barrieren existieren. Es ging um einen lernenden Wissenstransfer mit den st\u00e4dtischen Akteuren, um fr\u00fchzeitig neue Themen zu adressieren, sie sich lokal anzueignen und erprobend Einsichten zu gewinnen. Es wurden eine Reihe wertvoller und \u00fcbertragbarer Erfahrungen gesammelt und ausgewertet, wie (1) die nicht immer einfache Aktivierung zivilgesellschaftlicher Akteure, (2) die Bedeutung des Aufbaus eines breiten Unterst\u00fctzungsnetzwerks (f\u00fcr das Vorhaben), bestehend aus lokalen Akteuren aus den Bereichen Staat, Markt und Zivilgesellschaft, (3) die Schl\u00fcsselrolle des\/der B\u00fcrgermeisters\/in in den Prozessen und (4) die Notwendigkeit zur Entwicklung bzw. Einnahme einer l\u00e4ngerfristigen Perspektive als Grundlage f\u00fcr die Entfaltung von Transformationspfaden f\u00fcr mobiles, dezentrales und ortsunabh\u00e4ngiges Arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beantwortung unserer Fragestellung zu den Chancen st\u00e4rker digitalisierter Arbeitswelten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die digitalen Arbeitswelten sind ein neues Thema f\u00fcr die beteiligten Kleinst\u00e4dte. Das Thema konnte (1) die hohe Aufmerksamkeit f\u00fcr die fortschreitende Digitalisierung von Arbeit und Gesch\u00e4ftsprozessen nutzen, (2) an dem mit der Corona-Pandemie verst\u00e4rkten Home-Office-Trend ankn\u00fcpfen und (3) auf bestehende lokale Vorerfahrungen (Summer of Pioneers und Co-Working-Spaces) Bezug nehmen. F\u00fcr die Kleinst\u00e4dte war es neu, die sich aus der digitalisierten Arbeitswelt ergebenden Chancen und sich daraus f\u00fcr die Stadt selbst ergebenden Gestaltungsm\u00f6glichkeiten zu erkennen und zu ergreifen.&nbsp; F\u00fcr eine aktive Mit-Gestaltung digitaler Arbeitswelten fehlt den Kleinst\u00e4dten das Wissen und die Ressourcen. Andererseits hat sich gezeigt, dass das Thema das Potential dazu besitzt, mittel- bis langfristig zu einem selbstverst\u00e4ndlichen Teil einer zukunftsrobusten Daseinsvorsorge werden zu k\u00f6nnen. Die M\u00f6glichkeit mobiler ortunabh\u00e4ngiger Arbeit erh\u00f6ht die Attraktivit\u00e4t f\u00fcr die vorhandenen und auch die potentiellen B\u00fcrger:innen, und es verbessert damit auch die Standortbedingungen der regionalen Unternehmen und auch der Verwaltung. F\u00fcr die mittelfristige Zukunft gelte es, die Kleinst\u00e4dte im Sinne regionaler Innovations\u00f6kosysteme weiterzudenken, um st\u00e4rker in Kooperation von Handwerk, Handel, Unternehmen, Verwaltung, Schulen, Vereinen und B\u00fcrger:innen neue und angemessene Formen digitaler Arbeit und auch Qualifizierung zu erproben. Aus unserer Sicht k\u00fcndigt sich mit dem Thema der Digitalisierung der Arbeitswelten ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt f\u00fcr die zu gr\u00fcndende Kleinstadtakademie an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (pm). Die Stadt M\u00f6lln arbeitet an dem bundesweiten F\u00f6rderprojekt &#8222;Kleinstadt Akademie&#8220; mit. Bundesweit wurden 25 von mehr als 2.000 Kleinst\u00e4dten f\u00fcr das Pilotprojekt ausgew\u00e4hlt. F\u00fcr M\u00f6lln haben B\u00fcrgermeister Ingo Sch\u00e4per und Citymanagerin Monika Siegel an diesem Projekt mitgewirkt. Jede teilnehmende Stadt widmete sich einem zukunftsrelevanten Thema. 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