{"id":49202,"date":"2023-03-25T06:29:00","date_gmt":"2023-03-25T04:29:00","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=49202"},"modified":"2023-03-23T11:34:51","modified_gmt":"2023-03-23T09:34:51","slug":"spd-landtagsfraktionschef-thomas-losse-mueller-in-buechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2023\/03\/25\/spd-landtagsfraktionschef-thomas-losse-mueller-in-buechen\/","title":{"rendered":"SPD- Landtagsfraktionschef Thomas Losse-M\u00fcller in B\u00fcchen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>B\u00fcchen (pm).<\/strong> Am Mittwoch, 22. M\u00e4rz fand in B\u00fcchen eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema \u201ePflege und Gesundheit im l\u00e4ndlichen Raum- Herausforderungen an Politik und Gesellschaft\u201c statt. Cornelia Hagelstein, Case Managerin und Leiterin des Pflegest\u00fctzpunkts Herzogtum Lauenburg, Wiebke Hargens Vorsitzende der Gemeinschaft Pflegeberatung Herzogtum Lauenburg, sowie Meike Mohr, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der Diakonie B\u00fcchen mit Thomas Losse-M\u00fcller diskutierten engagiert. Der Vorsitzende der SPD- Landtagsfraktion war eigens nach B\u00fcchen gekommen, um sich aus Landessicht ein Bild der gegenw\u00e4rtigen Situation Vorort zu machen, aber auch um sich der Kritik und vielen Anregungen aus dem kommunalen Pflege-Bereich zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gitta Neemann-G\u00fcntner, sozialpolitische Sprecherin der Kreistagsfraktion und Moderatorin der Veranstaltung, fasst einige Eckpunkte zusammen. \u201eEs wurde kritisiert, dass durch zu hohen B\u00fcrokratieaufwand im Pflegebereich deutlich weniger Zeit da sei, die besser bei den Menschen verbracht werden sollte, ein Appell an die Landesebene, hier schnellstens t\u00e4tig zu werden, um die Dokumentations-anforderungen in der Pflege zu verschlanken. Pflegefachkr\u00e4ften solle mehr Respekt entgegengebracht werden, der belastende Zeitdruck in der Pflege sei oft ein Grund, warum Fachkr\u00e4fte aus einer Vollzeitstelle aussteigen und nur noch in Teilzeit arbeiten. Ziel muss sein, durch bessere Arbeitsbedingungen diese Kr\u00e4fte wieder zur\u00fcckzugewinnen. Die Zufriedenheit der Fachkr\u00e4fte zum Beispiel im Palliativbereich sei ausgesprochen hoch, weil sie keinem Zeitdruck ausgesetzt sind. Dar\u00fcber hinaus gibt es im Kreis einen Mangel an Tages- und Kurzzeitpflegepl\u00e4tzen, um unter anderem pflegende Angeh\u00f6rige zu entlasten.<\/p>\n\n\n\n<p>Negativ f\u00fcr Familien aus dem l\u00e4ndlichen Bereich ist vor allem die mangelnde Versorgung an Haus\u00e4rzten, hier sollten die Kommunen attraktive Angebote vorhalten, um diesem gravierenden Mangel zu begegnen, vorstellbar w\u00e4re, dass Kommunen den \u00c4rztinnen und \u00c4rzten die notwendigen R\u00e4umlichkeiten zur Verf\u00fcgung stellen oder aber, dass ein Anstellungsverh\u00e4ltnis mit der Kommune geschlossen wird, um eine geregelte 5-Tage-Woche zu haben. Das sind oft Probleme, die junge \u00c4rztinnen und \u00c4rzte mit Familie ausgesetzt sind und daher w\u00e4ren kreative Ideen erforderlich. Thomas Losse-M\u00fcller unterstrich noch einmal auf Nachfragen des sehr interessierten Publikums, dass die Kassen\u00e4rztliche Vereinigung eine wichtige Rolle spiele, um Arztstellen gerade im l\u00e4ndlichen Bereich zu erhalten, Gespr\u00e4che diesbez\u00fcglich w\u00fcrden gef\u00fchrt, aber es fehle an Attraktivit\u00e4t, in den l\u00e4ndlichen Bereich zu wechseln.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eAuch der Erhalt der noch existierenden Krankenh\u00e4user in Schleswig-Holstein, explizit mit Geburtsabteilungen wie in Geesthacht, stehe an allererster Stelle, medizinische Versorgung geh\u00f6re zur Daseinsvorsorge eines jeden B\u00fcrgers, und zwar unabh\u00e4ngig davon, ob jemand nun auf dem Land oder in der Stadt lebe. Und dass es anders geht, wurde an dem Beispiel D\u00e4nemark deutlich.&nbsp; Anders als in D\u00e4nemark w\u00fcrden Familien in Deutschland bei akut entstehendem Pflegebedarf allein gelassen. So sei es aufwendig, einen Pflegegrad und Pflegekr\u00e4fte zu bekommen. Die Gesellschaft habe sich in den letzten Jahrzehnten von den Menschen wegbewegt, wir stellen nun aber fest, dass wir dringend eine Kehrtwende brauchen. Aufgrund des demografischen Wandels seien viele Menschen mittlerweile allein, die Vereinsamung von Menschen habe erheblich zugenommen, die soziale Zuwendung fehle und Pflege sei zu einem Produkt geworden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Situation war Anlass f\u00fcr die SPD-Landtagsfraktion, um eine Vor-Ort-f\u00fcr-dich-Kraft ins Spiel zu bringen. Finanziert aus Landesmitteln sollen zun\u00e4chst f\u00fcr drei Jahre zirka 100 Personen im Land t\u00e4tig werden, um die Angebotsl\u00fccke zwischen gesundheitlicher, pflegerischer und sozialer Unterst\u00fctzung zu schlie\u00dfen, quasi als aufsuchende Sozialarbeit. Es gehe dabei nicht um eine Konkurrenz zu den Pflegediensten, sondern eher um eine Lotsenfunktion, um fr\u00fch den Unterst\u00fctzungsbedarf zu erkennen und medizinische, pflegerische und soziale Leistungen zu vermitteln. Eine berufliche Grundvoraussetzung g\u00e4be es f\u00fcr diese T\u00e4tigkeit nicht, aber die Bereitschaft, auf Menschen zuzugehen oder im sozialen Bereich sich zu engagieren, w\u00e4ren sicherlich passend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>B\u00fcchen (pm). Am Mittwoch, 22. M\u00e4rz fand in B\u00fcchen eine Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Thema \u201ePflege und Gesundheit im l\u00e4ndlichen Raum- Herausforderungen an Politik und Gesellschaft\u201c statt. 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