{"id":4811,"date":"2018-06-20T06:57:03","date_gmt":"2018-06-20T04:57:03","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=4811"},"modified":"2018-06-19T14:02:55","modified_gmt":"2018-06-19T12:02:55","slug":"geschaeftslage-bleibt-gut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2018\/06\/20\/geschaeftslage-bleibt-gut\/","title":{"rendered":"Gesch\u00e4ftslage bleibt gut"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hamburg\/Herzogtum Lauenburg (pm).<\/strong> Das Stimmungshoch in der Wirtschaft h\u00e4lt an. Laut der Fr\u00fchjahrsbefragung von \u00fcber 2000 Unternehmen in der Metropolregion Hamburg sehen 41 Prozent ihre gegenw\u00e4rtige Gesch\u00e4ftslage positiv. In Mecklenburg-Vorpommern wird das Gesch\u00e4ftsklima am besten bewertet. Die Exportaussichten sind verhaltener.<\/p>\n<p>In der aktuellen Fr\u00fchjahrsumfrage bewerten 41,1 Prozent der Befragten die aktuelle Gesch\u00e4ftslage als \u201egut\u201c, 50,3 Prozent als \u201ebefriedigend\u201c und nur 8,6 Prozent als \u201eschlecht\u201c. Im mecklenburg-vorpommerschen Teil der Metropolregion liegt die gute Beurteilung mit 61,7 Prozent sogar noch h\u00f6her. \u00dcberdurchschnittlich zufrieden sind aktuell unternehmensbezogene Dienstleister und das Baugewerbe.<\/p>\n<p>Bereits im f\u00fcnften Quartale steigen die Investitionspl\u00e4ne der Unternehmen. 32,2 Prozent planen zus\u00e4tzliche Investitionen im Inland und \u00fcber die H\u00e4lfte der Unternehmen m\u00f6chten unver\u00e4ndert investieren. Vor allem in Mecklenburg-Vorpommern rechnen die befragten Unternehmen mit zus\u00e4tzlichen Investitionen. Siegbert Eisenach, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der IHK zu Schwerin zu dieser Entwicklung: &#8222;Westmecklenburg profitiert von der hervorragenden Auftragslage im Verarbeitenden Gewerbe. Die Unternehmen wollen weiter expandieren und suchen hierf\u00fcr auch h\u00e4nderingend nach qualifizierten Arbeitskr\u00e4ften.&#8220;<\/p>\n<p>Auch die Erwartungen zur Gesch\u00e4ftslage in den kommenden zw\u00f6lf Monaten fallen optimistisch aus. 22,4 Prozent der Umfrageteilnehmer gehen von \u201eeher g\u00fcnstigeren\u201c Gesch\u00e4ftsentwicklungen aus; Im Herbst waren es noch 18,7 Prozent. Einen \u201eeher ung\u00fcnstigeren\u201c Gesch\u00e4ftsverlauf erwarten fast gleichbleibend 15,3 Prozent. Die vergleichsweise moderatesten Erwartungen haben die befragten Unternehmen aus Hamburg: Hier erwarten 21 Prozent g\u00fcnstige Bedingungen. Unternehmen aus Mecklenburg-Vorpommern sch\u00e4tzen die Lage dagegen mit 23,8 Prozent positiven Erwartungen deutlich optimistischer ein.<\/p>\n<p>Bei der Frage nach der Personalplanung streben 20,9 Prozent der Unternehmen eine Erh\u00f6hung ihres Personalbestandes an, 10,4 Prozent rechnen mit einer Reduzierung.<\/p>\n<p>Die Exportaussichten sind verhaltener. F\u00fcr die kommenden zw\u00f6lf Monate erwarten ein Drittel der antwortenden Unternehmen ein zunehmendes und 13,8 Prozent ein abnehmendes Exportgesch\u00e4ft<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Trend zur Eintr\u00fcbung ihre Gesch\u00e4ftserwartungen im Gro\u00df- und Einzelhandel anh\u00e4lt, steigen die Aussichten in der Baubranche erneut auf ein neues Rekordhoch. Auch der Konjunkturboom im Handwerk setzt sich weiter fort: 92 Prozent der befragten Handwerksunternehmen beurteilen ihre aktuelle Gesch\u00e4ftslage als gut oder zufriedenstellend. Mit Optimismus schaut das Handwerk in die nahe Zukunft: 40 Prozent der befragten Handwerksbetriebe erwarten f\u00fcr die kommenden Monate, dass sich ihre Gesch\u00e4ftslage verbessern wird. 57 Prozent gehen von einer gleich bleibenden Entwicklung aus.<\/p>\n<p>Unter den sieben Handwerksgruppen liegt das Bauhandwerk in der konjunkturellen Entwicklung konstant deutlich vorne. Auch die Industrie-Zulieferer legen noch einmal zu, \u00e4hnlich wie das KFZ-Handwerk und die Bereiche Gesundheit und Dienstleistung. Lediglich beim Nahrungsmittelhandwerk geht das Gesch\u00e4ftsklima leicht zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Besonders gut wird das Gesch\u00e4ftsklima im Handwerk des nieders\u00e4chsischen Gebietsteils der Metropolregion Hamburg beurteilt. Dazu Eckhard Sudmeyer, Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Handwerkskammer Braunschweig-L\u00fcneburg-Stade: \u201eWir haben eine absolute Hochkonjunktur im Handwerk. Die Gesch\u00e4ftslage ist hervorragend, die Betriebe sind zunehmend ausgelastet. Viele w\u00fcrden gern zus\u00e4tzliches Personal einstellen. Aber es wird immer schwieriger, Fachkr\u00e4fte zu bekommen.\u201c<\/p>\n<p>Die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern der Metropolregion Hamburg befragen regelm\u00e4\u00dfig mindestens zweimal im Jahr ihre Mitgliedsunternehmen nach ihrer aktuellen Gesch\u00e4ftslage und bitten um eine Einsch\u00e4tzung f\u00fcr die kommenden Monate. Daraus ermitteln sie das Gesch\u00e4ftsklima. An der aktuellen Befragung nahmen 1326 Unternehmen aus der gewerblichen Wirtschaft sowie 749 Handwerksbetriebe teil.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg\/Herzogtum Lauenburg (pm). Das Stimmungshoch in der Wirtschaft h\u00e4lt an. Laut der Fr\u00fchjahrsbefragung von \u00fcber 2000 Unternehmen in der Metropolregion Hamburg sehen 41 Prozent ihre gegenw\u00e4rtige Gesch\u00e4ftslage positiv. In Mecklenburg-Vorpommern wird das Gesch\u00e4ftsklima am besten bewertet. Die Exportaussichten sind verhaltener. 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