{"id":47279,"date":"2023-01-18T12:45:44","date_gmt":"2023-01-18T10:45:44","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=47279"},"modified":"2023-01-18T12:46:10","modified_gmt":"2023-01-18T10:46:10","slug":"repraesentative-umfrage-bei-hausbesitzern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2023\/01\/18\/repraesentative-umfrage-bei-hausbesitzern\/","title":{"rendered":"Repr\u00e4sentative Umfrage bei Hausbesitzern"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm).<\/strong> Aktuell besitzen 20 Prozent der befragten Hausbesitzer in Schleswig-Holstein eine Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage). Letztes Jahr waren es noch 14 Prozent. 26 Prozent der Eigenheimbesitzer planen, in den n\u00e4chsten drei Jahren eine Anlage zu installieren. Auch hier lag die Zahl im letzten Jahr deutlich niedriger (14 Prozent). Fasst man die Zahlen zusammen, dann w\u00fcrde fast jeder zweite Befragte in Zukunft die Sonnenenergie auf dem eigenen Dach nutzen. Dies zeigt eine repr\u00e4sentative Umfrage der forsa Gesellschaft f\u00fcr Sozialforschung und statischen Analysen im Auftrag von Schleswig-Holstein Netz. Insgesamt wurden 505 Hausbesitzer in Schleswig-Holstein erneut zum Thema Photovoltaik befragt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Umfrage verdeutlicht, wie sehr die Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen im letzten Jahr gestiegen ist und dass sich dieses Wachstum in den n\u00e4chsten Jahren voraussichtlich sogar noch weiter beschleunigen wird\u201c, erkl\u00e4rt Stefan Strobl, Vorstand bei SH Netz und erg\u00e4nzt. \u201eWir gehen davon aus, dass sich die angeschlossene Leistung aus Photovoltaikanlagen bis 2030 auf 15.000 Megawatt (MW) fast verzehnfachen wird.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unabh\u00e4ngigkeit von Strompreisen als wichtigster Anschaffungsgrund<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>90 Prozent der Befragten geben an, dass die Unabh\u00e4ngigkeit von Strompreisen (2021: 80 Prozent) sowie die autarke Energieversorgung die wichtigsten Gr\u00fcnde f\u00fcr die Neuanschaffung einer PV-Anlage sind. Auf dem dritten Platz folgt der Klimaschutz. Auch spielen finanzielle Vorteile, bzw. die Rendite und die Wertsteigerung der Immobilie eine wichtige Rolle bei der Anschaffung. Zwei Drittel der Befragten (68 Prozent), die bereits eine Photovoltaik-Anlage nutzen, w\u00fcrden die Installation Familienangeh\u00f6rigen, Freunden oder Bekannten weiterempfehlen. Die Weiterempfehlungsbereitschaft f\u00fcr eine Photovoltaik-Anlage ist damit unver\u00e4ndert hoch. Auch ist die Zahl der PV-Betreiber, die einen Stromspeicher zur Steigerung der Effizienz ihrer Anlage nutzen, von 38 Prozent im Jahr 2021 auf 47 Prozent im Jahr 2022 gestiegen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/resources.mynewsdesk.com\/image\/upload\/f_auto,t_limit_1000\/f3ckhrmuik9gf0dohdzs.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Mehr als Dreiviertel der Befragten (77 Prozent), die keine Photovoltaik-Anlage besitzen, haben sich schon einmal damit besch\u00e4ftigt, ob eine solche Anlage sinnvoll sein k\u00f6nnte und ob das Dach daf\u00fcr geeignet w\u00e4re. Dabei haben sich die unter 60-J\u00e4hrigen etwas h\u00e4ufiger mit der potenziellen Installation besch\u00e4ftigt als die \u00e4lteren Hausbesitzer. Au\u00dferdem sind M\u00e4nner demgegen\u00fcber aufgeschlossener als Frauen. F\u00fcr einen von sechs befragten Hausbesitzern ohne Photovoltaik (16 Prozent) hingegen kommt die Installation einer solchen Anlage in Zukunft nicht in Frage. Gr\u00fcnde f\u00fcr die Nichtanschaffung sind nach wie vor die hohen Anschaffungskosten sowie der Zustand und das Alter des Daches.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gewinnerzielung bei Stromeinspeisungen bei H\u00e4lfte der PV-Nutzer<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Frage, wieviel Verg\u00fctung die PV-Nutzer f\u00fcr die Einspeisung ins \u00f6ffentliche Stromnetz erhalten, gab knapp jeder Vierte (24 Prozent) zwischen 100 und 500 Euro an. Acht Prozent sch\u00e4tzen den Betrag auf weniger als 100 Euro ein, zw\u00f6lf Prozent zwischen 500 und 1.000 Euro, sechs Prozent zwischen 1.000 und 1.500 Euro und zw\u00f6lf Prozent erhalten j\u00e4hrlich mehr als 1.500 Euro. 22 Prozent der Hauseigent\u00fcmer mit PV-Anlage hingegen k\u00f6nnen nicht einsch\u00e4tzen, wie viel Geld sie j\u00e4hrlich f\u00fcr die Einspeisung erhalten. 16 Prozent speisen keinen Strom in das \u00f6ffentliche Stromnetz ein, oder erhalten kein Geld. Knapp die H\u00e4lfte der Hausbesitzer (47 Prozent), welche Geld f\u00fcr die Einspeisung ihrer Anlage in das \u00f6ffentliche Stromnetz erhalten, geben an, dadurch Gewinn zu erzielen. Wiederum erzielen fast genauso viele (48 Prozent) keinen Gewinn f\u00fcr die Einspeisung. F\u00fcnf Prozent wissen es nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten bereits in Betrieb befindlichen PV-Anlagen sind h\u00f6chstens drei Jahre alt (41 Prozent). Ein Drittel der Befragten (34 Prozent) hat die Anlagen seit drei bis neun Jahren und knapp ein Viertel (24 Prozent) bereits seit mindestens zehn Jahren. Die gro\u00dfe Mehrheit der Hausbesitzer (73 Prozent) hat die Anlage nachtr\u00e4glich auf einem bereits bestehenden Dach installiert. 17 Prozent haben im Zuge eines Hausneubaus und sieben Prozent im Zuge einer Dachsanierung eine PV-Anlage angeschafft. Nur vereinzelt (zwei Prozent) wurde die Anlage nicht selbst angeschafft, sondern war schon beim Hauskauf vorhanden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die HanseWerk-Gruppe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder W\u00e4rme direkt oder indirekt \u00fcber die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Dar\u00fcber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energiel\u00f6sungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilit\u00e4tsl\u00f6sungen.<br><br>Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein gro\u00dfer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die W\u00e4rme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.<br><br>\u00dcber die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterst\u00fctzen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Stra\u00dfenmagazin Hinz&amp;Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Schleswig-Holstein Netz AG<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) betreibt f\u00fcr rund 2,8 Millionen direkt oder indirekt angeschlossene Kunden Strom- und Gasleitungen in mehr als 900 Kommunen in Schleswig-Holstein. \u00dcber 450 schleswig-holsteinische Kommunen halten Anteile an SH Netz. Sie haben umfangreiche Mitspracherechte und erhalten eine Garantiedividende. Das Unternehmen besch\u00e4ftigt mehr als 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an 26 Standorten in Schleswig-Holstein.<br><br>SH Netz hat als Partner der Energiewende bereits zehntausende Windr\u00e4der und Solaranlagen an das Stromnetz angeschlossen. Dar\u00fcber hinaus entwickelt das Unternehmen Energiel\u00f6sungen wie Smart-City-Anwendungen und unterst\u00fctzt den Ausbau der Elektromobilit\u00e4t. SH Netz engagiert sich in Innovationsprojekten f\u00fcr mehr Klimaschutz. Dazu geh\u00f6ren beispielsweise Einspeiseanlagen, mit denen Biogas oder aus Windstrom produzierter Wasserstoff ins Erdgasnetz aufgenommen werden kann, oder staatlich gef\u00f6rderte Forschungsprojekte.<br><br>Bis 2030 wird SH Netz klimaneutral sein: Dazu wird sie s\u00e4mtliche Standorte, ihre mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte sowie den Strom- und Gasnetzbetrieb in mehreren Stufen bis 2030 klimaneutral stellen. Au\u00dferdem unterst\u00fctzt das Unternehmen seit vielen Jahren den regionalen Spitzen- und Breitensport in Schleswig-Holstein, zum Beispiel den SH Netz Cup in Rendsburg, das h\u00e4rteste Ruderrennen der Welt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). Aktuell besitzen 20 Prozent der befragten Hausbesitzer in Schleswig-Holstein eine Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage). Letztes Jahr waren es noch 14 Prozent. 26 Prozent der Eigenheimbesitzer planen, in den n\u00e4chsten drei Jahren eine Anlage zu installieren. Auch hier lag die Zahl im letzten Jahr deutlich niedriger (14 Prozent). 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