{"id":4677,"date":"2018-06-15T10:27:09","date_gmt":"2018-06-15T08:27:09","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=4677"},"modified":"2018-06-15T10:27:09","modified_gmt":"2018-06-15T08:27:09","slug":"innenminister-grote-asylverfahren-in-schleswig-holstein-auf-hohem-niveau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2018\/06\/15\/innenminister-grote-asylverfahren-in-schleswig-holstein-auf-hohem-niveau\/","title":{"rendered":"Innenminister Grote: Asylverfahren in Schleswig-Holstein auf hohem Niveau"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kiel (pm).<\/strong> Innenminister Hans-Joachim Grote hat in seiner gestrigen (14. Juni) Landtagsrede zu TOP 13 im Zusammenhang mit der Diskussion um schnellere Asylverfahren vor Aktionismus und einer falschen Erwartungshaltung gewarnt. Die derzeit bundesweit laufende Diskussion \u00fcber die M\u00f6glichkeiten schnellerer Asylverfahren sei eine alte Diskussion, neu angefacht durch den Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung.<\/p>\n<p>Die entsprechenden Passagen im Koalitionsvertrag forderten Schritte, die schon umgesetzt seien, enthielten aus der politischen Diskussion lange bekannte Forderungen, k\u00fcndigten aber auch Ma\u00dfnahmen an, die \u00fcber das hinausgingen, was der geltenden Rechtslage entspricht, erkl\u00e4rte Grote:<\/p>\n<p>\u201eBereits heute arbeiten in unseren Aufnahmeeinrichtungen viele Beh\u00f6rden und Institutionen Hand in Hand. Das BAMF, das Landesamt f\u00fcr Ausl\u00e4nderangelegenheiten, die Bundesagentur f\u00fcr Arbeit, Polizei, \u00e4rztlicher Dienst und Schule. Schon jetzt findet die Identit\u00e4tsfeststellung und Registrierung in den Aufnahmeeinrichtungen statt, direkt nach der Ankunft. Schon jetzt werden die Asylverfahren vom BAMF in den Aufnahmeeinrichtungen durchgef\u00fchrt. Schon jetzt werden nur diejenigen mit einer positiven Bleibeprognose z\u00fcgig aus den Aufnahmeeinrichtungen auf die Kommunen verteilt.\u201c<\/p>\n<p>Die z\u00fcgige Aufenthaltsbeendigung derjenigen, die keine Bleibeperspektive h\u00e4tten, sei das Ziel, an dem gearbeitet w\u00fcrde, so der Innenminister. Hier gehe es um effizientere Verfahren unter strikter Beachtung des Rechtsschutzes f\u00fcr die Betroffenen. Freiwillige Ausreise werde dabei staatlichem Zwang immer vorgezogen.<\/p>\n<p>Wichtige Ziele sind nach Angaben Grotes bereits erreicht worden: \u201ePersonen ohne Bleibeperspektive werden direkt aus den Aufnahmeeinrichtungen zur\u00fcckgef\u00fchrt. Unser mehrstufiges Integriertes R\u00fcckkehrmanagement setzt zun\u00e4chst auf eine individuelle Beratung zur freiwilligen Ausreise. Schleswig-Holstein unterst\u00fctzt und beteiligt sich an mehreren Projekten zur F\u00f6rderung der freiwilligen R\u00fcckkehr. Unsere Landesunterkunft f\u00fcr Ausreisepflichtige dient der Verbesserung der R\u00fcckkehrquote.\u201c<\/p>\n<p>Neben diesen bereits umgesetzten Ma\u00dfnahmen sei ein weiterer wichtiger Baustein in der Planung bereits deutlich vorangeschritten: Die Abschiebungshafteinrichtung in Gl\u00fcckstadt im L\u00e4nderverbund mit Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Eine derartige Einrichtung sei bei der Durchsetzung vollziehbarer Ausreiseverpflichtungen unverzichtbar:<\/p>\n<p>\u201eSie sehen, wir gehen konsequent die vor uns liegenden Aufgaben an. Was zu tun ist, das tun wir l\u00e4ngst, oder befinden uns in der Planungsphase. Professionell, human und selbstverst\u00e4ndlich nach geltendem Recht. Es gab und gibt in Schleswig-Holstein keinen Kurswechsel in dieser Hinsicht.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiel (pm). Innenminister Hans-Joachim Grote hat in seiner gestrigen (14. 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