{"id":45598,"date":"2022-11-13T06:40:00","date_gmt":"2022-11-13T04:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=45598"},"modified":"2022-11-09T14:46:49","modified_gmt":"2022-11-09T12:46:49","slug":"landesregierung-sichert-zukunft-der-sprach-kitas","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2022\/11\/13\/landesregierung-sichert-zukunft-der-sprach-kitas\/","title":{"rendered":"Landesregierung sichert Zukunft der Sprach-Kitas"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Kiel (pm).<\/strong> Die Landesregierung will die Struktur der F\u00f6rderung der Sprach-Kitas in Schleswig-Holstein nach dem angek\u00fcndigten R\u00fcckzug des Bundes aus der F\u00f6rderung erhalten. Daf\u00fcr soll mit Landesmitteln ein F\u00f6rderprogramm aufgelegt werden, das sich stark an dem Bundesprogramm orientiert. Es folgt dem Ziel, neben der bereits bestehenden finanziellen Landesf\u00f6rderung f\u00fcr Sprachbildung und -f\u00f6rderung im Standard-Qualit\u00e4ts-Kosten-Modell (SQKM) die Sprach-Kitas zu erhalten. Einen entsprechenden Beschluss hat das Kabinett heute in Kiel gefasst.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eNachdem sich der Bund aus der Verantwortung zieht, sichern wir als Land den Fortbestand unserer Sprach-Kitas dauerhaft und nehmen daf\u00fcr die finanziellen Mittel in die Hand. Wir erm\u00f6glichen so Kindern, Eltern und den Verantwortlichen an den Kitas in Schleswig-Holstein eine langfristige Perspektive. Vom Bund erwarte ich, dass er zu seiner Ank\u00fcndigung steht, mindestens die F\u00f6rderung im ersten Halbjahr 2023 sicherzustellen. Zudem m\u00fcssen die bestehenden F\u00f6rderstrukturen f\u00fcr die einrichtungs\u00fcbergreifende Fachberatung und die Leistungen der Service-Stelle in Berlin grunds\u00e4tzlich erhalten bleiben\u201c, sagte Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther heute in Kiel.<\/p>\n\n\n\n<p>Familienministerin Aminata Tour\u00e9 stellte den Wert der neuen F\u00f6rderung f\u00fcr die fr\u00fchkindliche Bildung und das Fachpersonal heraus: \u201eSprach-Kitas werden in Schleswig-Holstein unabh\u00e4ngig von Bundesprogrammen fortan zu einem dauerhaften Bestandteil der fr\u00fchkindlichen Bildung. Das ist ein Meilenstein und er\u00f6ffnet insbesondere den zahlreichen engagierten Fachkr\u00e4ften in diesem Bereich eine verl\u00e4ssliche Perspektive. Das ist gerade mit Blick auf den Fachkr\u00e4ftemangel eine wichtige Entscheidung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Haushaltsentwurf f\u00fcr 2023 wird die Landesregierung f\u00fcr das kommende Jahr Mittel in H\u00f6he von rund 3,5 Millionen Euro einplanen, um den Wegfall des Bundesprogramms ab dem zweiten Halbjahr abzufedern. Ab 2024 sollen die Kitas dann j\u00e4hrlich mit rund 7 Millionen Euro unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die schleswig-holsteinische Finanzministerin und stellvertretende Ministerpr\u00e4sidentin Monika Heinold erkl\u00e4rte: \u201eMit der Bereitschaft der \u00dcbernahme der Kosten f\u00fcr die Sprachf\u00f6rderung wollen wir im Vorfeld der Konferenz der Ministerpr\u00e4sidenten und Ministerpr\u00e4sidentinnen ein klares Zeichen setzen. Wir gehen einen ersten Schritt auf den Bund zu. Damit verbunden ist unsere Erwartung, dass es bei den anstehenden Themen insgesamt zu einer fairen Lastenverteilung zwischen Bund und L\u00e4ndern kommt. Sieben Millionen Euro j\u00e4hrlich f\u00fcr Sprachf\u00f6rderung sind angesichts der aktuellen Finanzlage des Landes ein relevanter Betrag und zeigen, dass Kita-Politik f\u00fcr uns Priorit\u00e4t hat. Es geht darum, den Kleinsten unserer Gesellschaft die besten Chancen beim Aufwachsen zu bieten.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hintergrundinformationen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Bundesprogramm \u201eSprach-Kitas\u201c besteht seit 2016, der Bund hat im Sommer dieses Jahres mitgeteilt, dass es am 31. Dezember 2022 \u2013 entgegen der Vereinbarung im Bundeskoalitionsvertrag &#8211; beendet wird. In diesem F\u00f6rderprogramm werden die Kita-Teams durch zus\u00e4tzliche Fachkr\u00e4fte (0,5 Stellen) mit Expertise im Bereich der sprachlichen Bildung verst\u00e4rkt, die direkt in der Kita t\u00e4tig sind. Diese beraten, begleiten und unterst\u00fctzen die Kita-Teams bei der Weiterentwicklung der alltagsintegrierten sprachlichen Bildung. Zus\u00e4tzlich finanziert das Programm eine zus\u00e4tzliche Fachberatung, die kontinuierlich und prozessbegleitend die Qualit\u00e4tsentwicklung in den Sprach-Kitas unterst\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Land Schleswig-Holstein unterst\u00fctzt die Sprachbildung und -f\u00f6rderung bereits heute aus eigenen Mitteln f\u00fcr alle Kitas \u00fcber das Standard-Qualit\u00e4ts-Kosten-Modell (SQKM). Zudem hat das Land eine besondere Qualifizierung zur Alltagsintegrierten Sprachbildung entwickeln lassen und f\u00f6rdert die Umsetzung und Evaluation dieser mit rund 1,6 Millionen Euro. Hinzu kommen j\u00e4hrliche Fachtage und Beratungsangebote.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Land wird nun ein F\u00f6rderprogramm auflegen mit dem Ziel, den Wegfall des Bundesprogramms und die damit verbundenen etablierten Strukturen bestm\u00f6glich zu kompensieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiel (pm). 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