{"id":45412,"date":"2022-11-03T10:24:39","date_gmt":"2022-11-03T08:24:39","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=45412"},"modified":"2022-11-03T13:07:59","modified_gmt":"2022-11-03T11:07:59","slug":"kulturpreis-fuer-den-lauenburgischen-kunstverein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2022\/11\/03\/kulturpreis-fuer-den-lauenburgischen-kunstverein\/","title":{"rendered":"<strong>Kulturpreis f\u00fcr den Lauenburgischen Kunstverein<\/strong>"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M\u00f6lln (pm).<\/strong> Bei einer kurzweiligen Preisverleihung im Stadthauptmannshof wurden nicht nur mehrere Preistr\u00e4ger feierlich ausgezeichnet, sondern auch Weggef\u00e4hrten der Stiftung geehrt. Am Sonnabend, 29. Oktober 2022 feierte die Stiftung Herzogtum Lauenburg ihren 45sten Gr\u00fcndungstag, hatte also gleich mehrere Gr\u00fcnde, das Glas zu erheben und zu feiern.<\/p>\n\n\n\n<p>Anlass war die Verleihung des Kulturpreis der Stiftung. Mit ihm werden alle zwei Jahre&nbsp;Einzelk\u00fcnstler*innen, Gruppen oder Institutionen ausgezeichnet, die sich um die Kulturentwicklung in der Region verdient gemacht haben. In diesem Jahr ging der Kulturpreis an den Lauenburgische Kunstverein, der f\u00fcr sein Engagement gew\u00fcrdigt wurde. Der Lauenburgische Kunstverein, 1984 gegr\u00fcndet, organisiert Ausstellungen, Vortr\u00e4ge und k\u00fcnstlerische Veranstaltungen. In der f\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter eingerichteten M\u00f6llner Artothek k\u00f6nnen sich B\u00fcrger seit 1989, analog zu einer Bibliothek, Kunstwerke f\u00fcr eine bestimmte Zeit ausleihen. Laudator Dr. Klaus Rave, Vorsitzender des 1843 in Kiel gegr\u00fcndeten Schleswig-Holsteinischen Kunstvereins, betonte die Wichtigkeit des Lauenburgischen Kunstvereins als Ort der Gemeinschaft: Denn diese \u201eVereinskultur schafft jene Sinnlichkeit, die das Wesen von Kunst und Kultur ausmacht. Das Miteinander gewinnt immer mehr an Bedeutung in dieser individualisierten, ja zunehmend narzisstischen Welt der Selfies und Posts. Kunstvereine standen und stehen f\u00fcr Inklusivit\u00e4t, nicht f\u00fcr r\u00fcckw\u00e4rtsgewandte Exklusivit\u00e4t, sie verschlie\u00dfen sich nicht, sondern bleiben aufgeschlossen f\u00fcr Neues.\u201c Stellvertretend f\u00fcr den Kunstverein nahm Dr. William Boehart als Vorsitzender des Lauenburgischen Kunstvereins den Kulturpreis von Pr\u00e4sident Klaus Schlie entgegen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Aus sechs Vorschl\u00e4gen hatte sich die f\u00fcnfk\u00f6pfige Jury f\u00fcr die Preistr\u00e4ger entschieden. In diesem Jahr setzte sich die Jury aus Andrea Koop als Jury-Vorsitzende, J\u00f6rg-R\u00fcdiger Geschke als Kreisfachberater Kulturelle Bildung und Stiftungsvorstand, der Bildenden K\u00fcnstlerin Christiane Leptien aus dem S\u00fcdkreis, dem im S\u00fcdkreis lebenden Cellisten und Vorsitzenden des Vereins \u201eDa capo talento\u201c Martin von Hopffgarten und Florian Klein von der Kulturcommunity zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig mit diesem Hauptpreis wurde auch der \u201eF\u00f6rderpreis f\u00fcr Jugend und Kultur\u201c vergeben. Die Jury w\u00fcrdigte das Theaterprojekt \u201eBack on Stage\u201c, ein vom Kreis, dem Berufsbildungszentrum M\u00f6lln, der Stadt M\u00f6lln sowie von der Stiftung getragenen Theaterprojekt, das aus mehreren Teilen besteht. \u00dcber 50 Jugendliche hatten sich auch in den schwierigen Coronazeiten nicht davon abhalten lassen, k\u00fcnstlerische Initiative zu zeigen und ihre Kreativit\u00e4t in der Theaterarbeit weiterzuentwickeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Kreativit\u00e4t und Engagement lie\u00dfe sich auch die Tutorenschaft von Professor Dr. Joachim Reichstein beschreiben, des ehemaligen schleswig-holsteinischen Landesarch\u00e4ologen. Seit Gr\u00fcndung der Lauenburgischen Akademie 1986 ist er als Tutor t\u00e4tig. Dr. Reichstein bedankte sich in einem unterhaltsamen R\u00fcckblick auf seine T\u00e4tigkeit mit den abschlie\u00dfenden Worten: \u201eDie Schnauze immer im Dreck \u2013 doch im Auge den Glanz der Geschichte.\u201c Stiftungspr\u00e4sident Klaus Schlie dankte Dr. Reichstein f\u00fcr seine jahrzehntelange Unterst\u00fctzung mit den anerkennenden Worten f\u00fcr dessen Lebensleistung: \u201eProfessor Reichstein hat nicht nur die die regionale Wissenschaft in Schleswig-Holstein vorangebracht. Er hat auch in zahllosen Vortr\u00e4gen sein Wissen der breiten \u00d6ffentlichkeit kurzweilig zug\u00e4nglich gemacht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig ergriff der Pr\u00e4sident die Gelegenheit, sich bei Wolfgang Engelmann zu bedanken, der nach elf gemeinsamen Vorstandsjahren aus Altersgr\u00fcnden das Amt des Vizepr\u00e4sidenten niedergelegt hatte. Klaus Schlie: \u201eDeine Besonnenheit, lieber Wolfgang, hat meine Entscheidungsfreude mitunter gebremst, was der Stiftung aber nicht geschadet hat.\u201c Kreispr\u00e4sident Meinhard F\u00fcllner hob in seiner Rede die ideale Kombination von Schlie und Engelmann als Doppelspitze der Stiftung hervor. Neben Engelmann wurde auch die ehemalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Andrea Koop verabschiedet, die mit viel Know-How und Umsicht die Stiftung sieben Jahre lang leitete und sie erfolgreich durch die letzten zwei schweren Corona-Jahre f\u00fchrte. Musikalisch wurde die Festveranstaltung durch Uwe Rasmussen abgerundet, der gleich mehrere musikalische Werke als Urauff\u00fchrungen auf dem Klavier erklingen lie\u00df.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (pm). Bei einer kurzweiligen Preisverleihung im Stadthauptmannshof wurden nicht nur mehrere Preistr\u00e4ger feierlich ausgezeichnet, sondern auch Weggef\u00e4hrten der Stiftung geehrt. Am Sonnabend, 29. 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