{"id":42286,"date":"2022-07-13T11:33:50","date_gmt":"2022-07-13T09:33:50","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=42286"},"modified":"2022-07-13T11:33:52","modified_gmt":"2022-07-13T09:33:52","slug":"haeufig-unterschaetzte-gefahr-venenerkrankungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2022\/07\/13\/haeufig-unterschaetzte-gefahr-venenerkrankungen\/","title":{"rendered":"H\u00e4ufig untersch\u00e4tzte Gefahr: Venenerkrankungen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm). <\/strong>Wer sich wenig bewegt, lange sitzt oder steht, der strapaziert seine Venen. Insbesondere in der Corona-Pandemie haben sich Leben und Arbeiten erheblich ver\u00e4ndert. Das vermehrte Arbeiten im Homeoffice aber auch die pandemiebedingten Beschr\u00e4nkungen bei Urlaubs- und Freizeitaktivit\u00e4ten haben insgesamt dazu beigetragen, dass sich die Menschen weniger als fr\u00fcher bewegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Folgen k\u00f6nnen gef\u00e4hrlich sein: Schwere Beine, geschwollene und schmerzende Waden, sichtbare Besenreiser und Krampfadern bis hin zu Thrombosen mit der lebensbedrohlichen Komplikation einer Lungenembolie. \u201eDie Venengesundheit wird h\u00e4ufig untersch\u00e4tzt und eher als kosmetisches Problem abgetan. Aktive Bewegung ist eine wichtige und effektive Ma\u00dfnahme, die Venengesundheit zu f\u00f6rdern und l\u00e4sst sich zum Beispiel mit einem Schrittz\u00e4hler einfach in den Alltag integrieren &#8222;, informiert AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Venen leisten Schwerstarbeit und pumpen Tag f\u00fcr Tag etwa 7.000 Liter Blut entgegen der nat\u00fcrlichen Schwerkraft zur\u00fcck zum Herzen. Als Venen werden jene Blutgef\u00e4\u00dfe bezeichnet, die das im K\u00f6rper zirkulierende (sauerstoffarme) Blut zur\u00fcck zum Herzen f\u00fchren, von wo aus es zur Lunge gepumpt und dort wieder mit Sauerstoff angereichert wird. Da das Blut entgegen der Schwerkraft flie\u00dfen muss, haben Venen eine anatomische Besonderheit: die Venenklappen. Sie verhindern, dass das Blut in den Beinen nicht in Richtung Fu\u00df absackt, sondern zur\u00fcck zum Herzen flie\u00dft. Venenleiden beginnen meist mit einem Schwere- und Spannungsgef\u00fchl in den Beinen begleitet von n\u00e4chtlichen Wadenkr\u00e4mpfen und geschwollenen Unterschenkeln. Abgesehen von diesen Symptomen sind die Venenprobleme anf\u00e4nglich meist noch unsichtbar. Dennoch wird die Venengesundheit h\u00e4ufig allzu leicht untersch\u00e4tzt und eher als kosmetisches Problem abgetan. Venenleiden sind jedoch eine Volkskrankheit: Quer durch alle Altersgruppen haben bereits jede f\u00fcnfte Frau und jeder sechste Mann ein Venenproblem, das medizinisch behandelt werden m\u00fcsste.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-rounded\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BU-2-Venengesundheit-2022.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-42288\" width=\"526\" height=\"351\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BU-2-Venengesundheit-2022.jpg 1000w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BU-2-Venengesundheit-2022-300x200.jpg 300w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BU-2-Venengesundheit-2022-768x512.jpg 768w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/BU-2-Venengesundheit-2022-750x500.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 526px) 100vw, 526px\" \/><figcaption>Die Menschen im Kreis Herzogtum Lauenburg sollten Venenerkrankungen nicht untersch\u00e4tzen. Die H\u00e4ufigkeit ist alarmierend: Quer durch alle Altersgruppen haben bereits jede f\u00fcnfte Frau und jeder sechste Mann ein Venenproblem, das medizinisch behandelt werden m\u00fcsste. Foto: AOK, hfr.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>\u201eEin Hauptrisikofaktor f\u00fcr die tiefe Beinvenenthrombose sowie die weiterf\u00fchrende und lebensbedrohliche Komplikation der Lungenembolie ist Bewegungsmangel. Gerade zu Zeiten der Corona-Kontaktbeschr\u00e4nkungen reduziert sich der Bewegungsradius der Menschen im Kreis Herzogtum Lauenburg messbar. Hierdurch steigt das Risiko, Thrombosen zu erleiden\u201c, erkl\u00e4rt Wunsch. Besonders gef\u00e4hrdet f\u00fcr Thrombosen sind Patienten mit Krampfadern, da in diesen erweiterten Beinvenen die Blutstr\u00f6mung besonders stark verlangsamt. Die Folgen k\u00f6nnen fatal sein: In den Krampfadern k\u00f6nnen sich Oberfl\u00e4chenthrombosen bilden, die in 25 Prozent der F\u00e4lle in tiefe Beinvenenthrombosen und in 3 Prozent der F\u00e4lle sogar in Lungenembolien \u00fcbergehen. Es gibt eine einfache Regel zur Vermeidung von Venenproblemen: \u201eLieber laufen und liegen, statt sitzen und stehen\u201c, so Name. Deshalb darf der Alltag gerne bewegt ablaufen. Auch Sitzen schadet den Venen: Ob im Beruf oder Zuhause, die Deutschen sitzen zu viel &#8211; im Schnitt 7,5 Stunden am Tag und gef\u00e4hrden dadurch ihre Gesundheit. Wer viel sitzt oder steht, ist hinsichtlich m\u00f6glicher Venenerkrankungen bereits gef\u00e4hrdet. Jedes \u00fcberfl\u00fcssige Kilo K\u00f6rpergewicht belastet Beine und Venen, genauso wie das Rauchen. Und: Auch bei einer COVID-19-Erkrankung treten vermehrt ven\u00f6se Thrombosen und Lungenembolien auf, wei\u00df Wunsch: \u201eDies liegt an direkten Sch\u00e4digungen der Gef\u00e4\u00dfwand und an Gerinnungsst\u00f6rungen, welche im Rahmen der Erkrankung auftreten k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). Wer sich wenig bewegt, lange sitzt oder steht, der strapaziert seine Venen. Insbesondere in der Corona-Pandemie haben sich Leben und Arbeiten erheblich ver\u00e4ndert. Das vermehrte Arbeiten im Homeoffice aber auch die pandemiebedingten Beschr\u00e4nkungen bei Urlaubs- und Freizeitaktivit\u00e4ten haben insgesamt dazu beigetragen, dass sich die Menschen weniger als fr\u00fcher bewegen. 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