{"id":38587,"date":"2022-03-18T12:54:32","date_gmt":"2022-03-18T10:54:32","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=38587"},"modified":"2022-03-18T12:54:33","modified_gmt":"2022-03-18T10:54:33","slug":"erfolgreiches-geschaeftsjahr-nach-gelungener-dreierfusion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2022\/03\/18\/erfolgreiches-geschaeftsjahr-nach-gelungener-dreierfusion\/","title":{"rendered":"Erfolgreiches Gesch\u00e4ftsjahr nach gelungener Dreierfusion"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm<\/strong>). In der Natur des Menschen liegt eben eine gewisse Ungeduld und damit verbunden der Wunsch, m\u00f6glichst schnell wieder geregelte Abl\u00e4ufe zu haben. Nach einer Dreierfusion wie in diesem Fall und in Hamburg und Schleswig-Holstein bislang einmaligen Verschmelzung von drei Kreditinstituten geht das aber nicht so schnell: Prozesse wollen vereinheitlicht, Teams zusammengef\u00fchrt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die durch Corona zus\u00e4tzlich erschwerten Rahmenbedingungen haben der \u201eMission Dreisam\u201c gro\u00dfe Herausforderungen beschert, aber die Genossenschaft hat auch diese gemeistert. Fusion sichert Schlagkraft f\u00fcr die Regionen \u201eWir haben in den vergangenen Monaten so viel geschafft, darauf k\u00f6nnen wir sehr stolz sein\u201c, so Regionalvorst\u00e4ndin Kerstin Andresen. \u201eNat\u00fcrlich gibt es auch weiter viel zu tun. Nach der Verschmelzung der Raiffeisenbank Ratzeburg, der Volksbank Raiffeisenbank Bad Oldesloe und der Volksbank Raiffeisenbank, Itzehoe zu einem gro\u00dfen Haus mit \u00fcber 500 Mitarbeitenden und mehr als 110.000 Kunden, gilt es, die Chancen dieses Zusammenschlusses nun konsequent f\u00fcr alle Beteiligten zu nutzen.&#8220; \u201eWir bewahren unsere St\u00e4rke der regionalen N\u00e4he und kombinieren diese mit der gewonnenen Schlagkraft einer Genossenschaftsbank mit einer Bilanzsumme von \u00fcber 3,5 Mrd.\u201c bekr\u00e4ftigt Andresen den vollzogenen Schritt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass trotz positiver Gesch\u00e4ftsentwicklung die Rahmenbedingungen z.B. durch die fortschreitende Regulatorik, durch fortw\u00e4hrend neue Gesetze und durch das anhaltende Niedrigzinsniveau nicht einfacher werden, l\u00e4sst sich nicht bestreiten. Das klare Ziel, die Entscheidungen des Hauses in erster Linie nach den W\u00fcnschen und Bed\u00fcrfnissen der Kundinnen und Kunden sowie Mitglieder auszurichten, kann Dank der positiven Entwicklung jedoch weiter deutlich formuliert werden. Die konsolidierte Bilanzsumme aller drei H\u00e4user ist schon im abgelaufenen Gesch\u00e4ftsjahr von 3,2 auf nun 3,5 Mrd. Euro um rund 10 Prozent gewachsen, dies weil sich Kredite wie Einlagen unver\u00e4ndert positiv entwickelt haben. \u201eUnsere Erwartungen sind damit bereits kurz nach der erfolgten Fusion \u00fcbertroffen worden. Wir streben eine nachhaltige, gesunde Entwicklung an und freuen uns daher \u00fcber den stetigen Zuspruch unsererKundinnen und Kunden\u201c, so Kerstin Andresen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Summe der an Kunden vergebenen Kredite ist auf 2,5 Milliarden Euro nach 2,2 Milliarden in 2020 gestiegen. \u201eDies entspricht einem Plus von 12% und ist deutlicher Ausdruck daf\u00fcr, dass wir alle berechtigten W\u00fcnsche unserer privaten und gewerblichen Kunden Dank des gro\u00dfen Einsatzes unserer Mannschaft erf\u00fcllen konnten\u201c freut sich Andresen \u00fcber die Entwicklung. Die Volksbank Raiffeisenbank kommt damit ihrem genossenschaftlichen F\u00f6rderauftrag nach und hat die in ihrem Gesch\u00e4ftsgebiet t\u00e4tigen Wirtschaftsunternehmen mit den ben\u00f6tigten Kreditmitteln versorgt. Im Privatkundengesch\u00e4ft steht wie in den Vorjahren der Wunsch nach den eigenen vier W\u00e4nden im Mittelpunkt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die energetische Sanierung im Bereich der Bestandsimmobilien.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Interesse an Immobilien als Anlageobjekt oder als pers\u00f6nliche Altersvorsorge hat im Vergleich zu den Vorjahren noch mehr zugenommen. Von diesem Trend profitierten Firmen- und Privatkunden aufgrund des langfristig betrachtet immer noch \u00e4u\u00dferst g\u00fcnstigen Zinsniveaus und der bevorzugt abgeschlossenen Darlehensvertr\u00e4ge mit langfristigen Zinsfestschreibungen im gleichen Ma\u00dfe. Aber auch die Bank selbst nutzt dies durch zunehmend eigene Investitionen im Immobilienbereich. Die Verknappung des Angebots an Grundst\u00fccken und Immobilien d\u00fcrfte sich besonders in den attraktiven Lagen der Speckg\u00fcrtel in L\u00fcbeck und Hamburg fortsetzen. Der Vorstand erwartet daher durch die d\u00e4mpfende Ma\u00dfnahme der Aufsicht, Immobiliarkredite k\u00fcnftig an h\u00f6here Eigenkapitalanforderungen der Kreditinstitute zu kn\u00fcpfen, auch in 2022 keinen Nachfrager\u00fcckgang. \u201eZuk\u00fcnftig werden wir als fusionierte VReG noch mehr als bisher als Ihr kompetenter Finanzierungspartner, Vermittlungspartner im Immobilienvertrieb sowie als ihr Partner im Immobilien-Projektgesch\u00e4ft zur Verf\u00fcgung stehen. Um dieses Ziel zu erreichen, bauen wir diese Bereiche konsequent aus und werden unser Angebot auf das gesamte Gesch\u00e4ftsgebiet ausdehnen\u201c verspricht Bereichsvorstand Immobilien, Thomas Na\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Rekordergebnis gab es bei Fondsanlagen und Wachstum bei Spareinlagen. F\u00fcr die Anleger kam es in 2021 immer h\u00e4ufiger darauf an, eine seri\u00f6se und gleichsam intelligente Investition zu finden. Auf Grund der anhaltenden Negativverzinsung beraten die Verm\u00f6gensbetreuer immer mehr interessierte Kunden zu Fondsanlagen. Trotz eines gestiegenen Einlagenvolumens von 2,6 Milliarden Euro nach 2,3 Milliarden Euro im Vorjahr verbl\u00fcfft es daher nicht, dass die Genossenschaftsbank mit \u00fcber 90 Millionen Euro Fondsneugesch\u00e4ft ein neues Rekordergebnis erzielte. Kerstin Andresen gef\u00e4llt dabei besonders, dass allein 2.600 neue Investmentsparpl\u00e4ne abgeschlossen wurden. \u201eWir empfehlen unseren Kunden diesen Abschluss ganz aktiv. Schon ab 25 Euro monatlich erhalten so auch Kleinanleger und bisher im Fondsgesch\u00e4ft unerfahrene Kunden Gelegenheit, die Vorz\u00fcge einer solchen Sparform f\u00fcr sich zu entdecken. Negativzinsen zahlen muss wirklich nicht sein, das ist f\u00fcr den Kunden in der Regel die schlechteste L\u00f6sung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ertragslage 2021 erm\u00f6glicht es, die ohnehin schon gute Eigenkapitalausstattung weiter auszubauen. Dies ist auch geboten, um alle bestehenden und neu hinzu kommenden regulatorischen Anforderungen zu erf\u00fcllen. Die VReG sieht sich gut ger\u00fcstet, um sich diesen Herausforderungen stellen zu k\u00f6nnen. Es ist geplant, den gut 35.000 Mitgliedern eine dem Gesch\u00e4ftsjahr 2021 entsprechende Dividende auf ihre gezeichneten Anteile auszusch\u00fctten. Das gute Ergebnis macht sich auch f\u00fcr die Kommunen bemerkbar. So entfallen von den gesch\u00e4tzt knapp 4,8 Mio. Euro Steuern zirka 2,3 Mio. Euro als Gewerbesteuer auf die Gemeinden, in denen die VReG mit einer Filiale vertreten ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Dreierfusion unter Coronabedingungen zu stemmen ist nicht leicht. \u201eDie Belastung f\u00fcr das gesamte Team war die vergangenen Monate enorm hoch\u201c, so Kerstin Andresen. Pers\u00f6nliche Treffen h\u00e4tten es an der einen oder anderen Stelle manchmal einfacher gemacht.\u201c Mit Blick auf die Gesundheit der Beleg- aber auch der Kundschaft wurden immer wieder neue Regelungen seitens eines extra eingerichteten Corona-.Krisenteams getroffen. Und sehr oft musste aus diesem Grund insbesondere auf Regionen \u00fcbergreifende Treffen verzichtet werden. Dank einer in gro\u00dfen Teilen bereits vorhanden Homeoffice-Regelung und der dazu geh\u00f6rigen digitalen Ausstattung war das Arbeiten aber m\u00f6glich. Die Mitarbeitenden haben sich durch eine hohe Eigeninitiative und Lernbereitschaft sehr schnell auf die neuen Rahmenbedingungen eingestellt und sich in zahlreichen virtuellen Sitzungen kennen gelernt. \u201eEine Fusion dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung in Kombination mit Corona vergisst ganz sicher keiner der Beteiligten\u201c, sind sich alle Mitglieder des mit der Fusion auf 5 K\u00f6pfe verkleinerten Vorstands einig. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren in dieser besonderen Zeit, die ja auch die Organisation des Familienlebens in Teilen herausfordernd gestaltet hat, froh, dass eine Homeoffice-L\u00f6sung f\u00fcr einen Gro\u00dfteil m\u00f6glich war. F\u00fcr die VReG geh\u00f6rt das f\u00fcr einen modernen Arbeitgeber als Standard dazu. So gilt es auch zuk\u00fcnftig in moderne Beratungs- und Arbeitswelten zu investieren, dieses in den Standorten selbst aber auch in mobile und digitale L\u00f6sungen f\u00fcr die Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitenden der VReG.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). In der Natur des Menschen liegt eben eine gewisse Ungeduld und damit verbunden der Wunsch, m\u00f6glichst schnell wieder geregelte Abl\u00e4ufe zu haben. 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