{"id":3794,"date":"2018-05-16T06:52:11","date_gmt":"2018-05-16T04:52:11","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=3794"},"modified":"2018-05-16T08:59:38","modified_gmt":"2018-05-16T06:59:38","slug":"mai-steuerschaetzung-2018-land-und-kommunen-koennen-mit-mehreinnahmen-rechnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2018\/05\/16\/mai-steuerschaetzung-2018-land-und-kommunen-koennen-mit-mehreinnahmen-rechnen\/","title":{"rendered":"Mai-Steuersch\u00e4tzung 2018: Land und Kommunen k\u00f6nnen mit Mehreinnahmen rechnen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kiel (pm).<\/strong> Finanzministerin Monika Heinold hat heute die Ergebnisse der regionalisierten Mai-Steuersch\u00e4tzung f\u00fcr Schleswig-Holstein bekannt gegeben. Das Land kann demnach im Vergleich zur November-Steuersch\u00e4tzung f\u00fcr das laufende Haushaltsjahr 2018 mit Steuermehreinnahmen von 104 Mllionen Euro rechnen. Auf den Haushalt 2018 haben diese Steuermehreinnahmen keine Auswirkung. Grundlage f\u00fcr dessen Ausgabevolumen bleibt nach der Vorgabe des Ausf\u00fchrungsgesetzes zu Artikel 61 der Landesverfassung (Paragraf 6 Abs. 4 Satz 1) die Steuersch\u00e4tzung vom Mai 2017.<\/p>\n<p>F\u00fcr 2019 prognostizieren die Steuersch\u00e4tzer ein Plus von 136 Mio. Euro, f\u00fcr 2020 sind es 154 Millionen Euro. Ursachen f\u00fcr die h\u00f6heren Einnahmeerwartungen sind die gute konjunkturelle Lage und ein stabiler Arbeitsmarkt. Die H\u00f6he des Ausgabenvolumens f\u00fcr 2019 wird die Landesregierung mit dem Haushaltsentwurf 2019 Anfang Juli vorstellen. Dabei sind auch der Umfang der Konjunkturkomponente, die nicht f\u00fcr zus\u00e4tzliche Ausgaben zur Verf\u00fcgung steht, finanzielle Folgen bundespolitischer Entscheidungen sowie kommunale Finanzzuweisungen zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n<p>\u201eDie Ergebnisse der Steuersch\u00e4tzung sind erfreulich und helfen uns, die anstehenden Herausforderungen zu meistern. Der Bund hat bereits eine Reihe von Ma\u00dfnahmen angek\u00fcndigt, die auch von den L\u00e4ndern mit zu finanzieren sind\u201c, sagte Heinold. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf die geplante Erh\u00f6hung des Kindergeldes sowie m\u00f6gliche Steuerentlastungen. Dar\u00fcber hinaus sei ein hoher Tarifabschluss f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Dienst auch auf L\u00e4nderebene absehbar. \u201eAngesichts dessen, was da schon auf dem Tisch liegt, empfehle ich \u00e4u\u00dferste Zur\u00fcckhaltung bei weiteren Ausgabebeschl\u00fcssen\u201c, so Heinold.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Kommunen bedeutet die Steuersch\u00e4tzung einschlie\u00dflich des Kommunalen Finanzausgleichs (KFA):<\/p>\n<p>&#8211; ein Plus von 91 Millionen Euro in 2018 (davon KFA 33 Mio. Euro)<\/p>\n<p>&#8211; ein Plus von 153 Millionen Euro in 2019 (davon KFA 55 Mio. Euro)<\/p>\n<p>&#8211; ein Plus von 153 Millionen Euro in 2020 (davon KFA 45 Mio. Euro)<\/p>\n<p>Darin enthalten ist die Auswirkung der Vereinbarung mit den Kommunalen Landesverb\u00e4nden vom 11. Januar 2018, welche eine Erh\u00f6hung der Kita-Finanzierung in den Jahren 2018, 2019 und 2020 sowie die Fortsetzung der kommunalen Konsolidierungshilfen beinhaltet.<\/p>\n<p>Das Gesamteinnahmeniveau der Kommunen wird unter Ber\u00fccksichtigung der Einnahmen aus dem KFA von rund 5,1 Milliarden Euro im Jahr 2018 um rund 1,1 Milliarden Euro auf rund 6,2 Milliarden Euro im Jahr 2022 ansteigen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiel (pm). Finanzministerin Monika Heinold hat heute die Ergebnisse der regionalisierten Mai-Steuersch\u00e4tzung f\u00fcr Schleswig-Holstein bekannt gegeben. Das Land kann demnach im Vergleich zur November-Steuersch\u00e4tzung f\u00fcr das laufende Haushaltsjahr 2018 mit Steuermehreinnahmen von 104 Mllionen Euro rechnen. Auf den Haushalt 2018 haben diese Steuermehreinnahmen keine Auswirkung. 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