{"id":34347,"date":"2021-11-11T18:07:03","date_gmt":"2021-11-11T16:07:03","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=34347"},"modified":"2021-11-13T21:10:10","modified_gmt":"2021-11-13T19:10:10","slug":"biosicherheit-in-allen-gefluegelhaltungen-pruefen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2021\/11\/11\/biosicherheit-in-allen-gefluegelhaltungen-pruefen\/","title":{"rendered":"Biosicherheit in allen Gefl\u00fcgelhaltungen pr\u00fcfen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm)<\/strong>. Nach mehrmonatiger Pause ohne Gefl\u00fcgelpest erfolgte am 15. Oktober 2021 in Schleswig-Holstein im Kreis Nordfriesland der erste Nachweis der Gefl\u00fcgelpest im Herbst 2021 bei einem Wildvogel. Zwischenzeitlich erfolgten weitere Nachweise der Gefl\u00fcgelpest bei Wildv\u00f6geln in den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen, Rendsburg-Eckernf\u00f6rde, Pl\u00f6n und Steinburg. Zudem ist am 23.10.2021 der erste Gefl\u00fcgelpestfall in einer Hausgefl\u00fcgelhaltung bei Mastg\u00e4nsen im Kreis Dithmarschen, ein weiterer Fall im Kreis Steinburg und am 6.11.2021 ein Fall bei Masth\u00e4hnchen im Kreis Pinneberg amtlich festgestellt worden. Das Gefl\u00fcgelpest-Geschehen in Schleswig-Holstein weitet sich somit aus. Auch in den benachbarten L\u00e4ndern (u.a. D\u00e4nemark, Schweden, Polen) und Bundesl\u00e4ndern (Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern) erfolgten bereits Nachweise der Gefl\u00fcgelpest.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Kreis Herzogtum Lauenburg erfolgten am 10. November 2021 die ersten Feststellungen von Gefl\u00fcgelpest bei Wildv\u00f6geln. Die weitere Entwicklung wird vom Veterin\u00e4ramt intensiv beobachtet, um \u00fcber weitere Ma\u00dfnahmen, wie zum Beispiel eine Aufstallung \/ Teilaufstallung des Gefl\u00fcgels zu entscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Daher werden bereits jetzt alle Gefl\u00fcgelhalterinnen und -halter zum Schutz ihrer Tiere aufgerufen, ihre betrieblichen Biosicherheitsma\u00dfnahmen kritisch zu pr\u00fcfen, wo n\u00f6tig zu optimieren und konsequent umzusetzen. Es gilt den direkten und indirekten Kontakt von Hausgefl\u00fcgel und Wildv\u00f6geln zu vermeiden. Bei erh\u00f6hten Tierverlusten im Bestand oder klinischen Anzeichen, die auf Gefl\u00fcgelpest schlie\u00dfen lassen, sind zudem eine veterin\u00e4rmedizinische Untersuchung vorgeschrieben, um ein unklares Krankheitsgeschehen im Bestand abzukl\u00e4ren und das Vorliegen einer Infektion mit Gefl\u00fcgelpestviren auszuschlie\u00dfen. Auch beim Zukauf von Gefl\u00fcgel sollte darauf geachtet werden, ausschlie\u00dflich gesunde Tiere zu erwerben. F\u00fcr weitere Fragen oder falls die Gefl\u00fcgelhaltung bislang nicht beim zust\u00e4ndigen Veterin\u00e4ramt und\/oder Tierseuchenfonds registriert worden ist, sollte ein Kontakt zum Veterin\u00e4ramt gesucht und die Registrierung bei der jeweiligen Stelle nachgeholt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die hochpathogene avi\u00e4re Influenza der Subtypen H5 und H7, auch Gefl\u00fcgelpest genannt, ist eine Tierseuche, die bei gehaltenen V\u00f6geln und Wildv\u00f6geln nach teilweise schweren Krankheitsverl\u00e4ufen zu massenhaftem Verenden f\u00fchren kann. Als nat\u00fcrliches Reservoir f\u00fcr Gefl\u00fcgelpestviren gelten Wildv\u00f6gel, insbesondere Wasserv\u00f6gel, die den Erreger auch w\u00e4hrend des Vogelzugs \u00fcber weite Strecken verbreitet k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-rounded\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"600\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Flint-Gaense.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-27852\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Flint-Gaense.jpeg 1000w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Flint-Gaense-300x180.jpeg 300w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Flint-Gaense-768x461.jpeg 768w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Flint-Gaense-696x418.jpeg 696w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Flint-Gaense-700x420.jpeg 700w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption>Foto: Friedrich J. Flint, hfr<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Seit November vergangenen Jahres war der Gefl\u00fcgelpest-Erreger bei zahlreichen, verendeten Wildv\u00f6geln in ganz Schleswig-Holsteinnachgewiesen worden. Um eine Verbreitung des Virus und einen Eintrag in private Haltungen und gewerbliche Betriebe zu verhindern, galten deshalb strenge Biosicherheitsma\u00dfnahmen, s\u00e4mtliche Gefl\u00fcgel-Ausstellungen waren verboten und die Tiere mussten in geschlossenen St\u00e4llen gehalten werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Landwirtschaftsministerium hat Hinweise zur praktikablen Umsetzung von vorbeugenden Biosicherheits- und Hygienema\u00dfnahmen in Gefl\u00fcgelhaltungen in einer Handreichung f\u00fcr Kleinbetriebe und Hobbyhaltungen auf der Homepage des Landwirtschaftsministeriums ver\u00f6ffentlicht:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.schleswig-holstein.de\/gefluegelpest\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.schleswig-holstein.de\/gefluegelpest<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>B\u00fcrger*innen, die einen toten Greifvogel, eine Ente, Gans oder einen anderen verendeten Wasservogel finden, sollte diesen bei den \u00f6rtlichen Ordnungsbeh\u00f6rden melden. Einzelne tote V\u00f6gel anderer Arten (zum Beispiel Singv\u00f6gel und Tauben) m\u00fcssen nicht gemeldet werden. Bereits stark verweste oder skelettierte V\u00f6gel sind nicht mehr untersuchungsf\u00e4hig und sollten direkt entsorgt werden. F\u00fcr spezielle R\u00fcckfragen ist die Veterin\u00e4raufsicht zu erreichen unter der Telefonnummer 04542 822830 sowie per E-Mail an&nbsp;<a href=\"mailto:veterinarwesen@kreis-rz.de\">veterinarwesen@kreis-rz.de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). Nach mehrmonatiger Pause ohne Gefl\u00fcgelpest erfolgte am 15. Oktober 2021 in Schleswig-Holstein im Kreis Nordfriesland der erste Nachweis der Gefl\u00fcgelpest im Herbst 2021 bei einem Wildvogel. Zwischenzeitlich erfolgten weitere Nachweise der Gefl\u00fcgelpest bei Wildv\u00f6geln in den Kreisen Nordfriesland, Dithmarschen, Rendsburg-Eckernf\u00f6rde, Pl\u00f6n und Steinburg. 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