{"id":3271,"date":"2018-05-01T09:25:34","date_gmt":"2018-05-01T07:25:34","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=3271"},"modified":"2018-05-02T08:48:55","modified_gmt":"2018-05-02T06:48:55","slug":"unser-dorf-hat-zukunft-2018-baek-unter-den-top-11","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2018\/05\/01\/unser-dorf-hat-zukunft-2018-baek-unter-den-top-11\/","title":{"rendered":"&#8218;Unser Dorf hat Zukunft&#8216; 2018: B\u00e4k unter den Top 11"},"content":{"rendered":"<p><strong>B\u00e4k\/Kiel (pm).<\/strong> Die Jury des Landes-Wettbewerbs \u201eUnser Dorf hat Zukunft\u201c 2018 hat ihre erste Entscheidung gef\u00e4llt. Auf ihrer Sitzung im veranstaltenden Ministerium f\u00fcr Inneres, l\u00e4ndliche R\u00e4ume und Integration des Landes Schleswig-Holstein in Kiel entschied das elfk\u00f6pfige Gremium, nicht wie urspr\u00fcnglich geplant zehn, sondern sogar elf Gemeinden f\u00fcr die Endauswahl im Juni \/ Juli auszuw\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Innenminister Hans-Joachim Grote zeigt sich mit dem bisherigen Verlauf des Landes-Wettbewerbs zufrieden. \u201eDieser Wettbewerb ist eine Erfolgsgeschichte. Vor mehr als 60 Jahren wurde er unter dem Titel `Unser Dorf soll sch\u00f6ner werden\u2018 hier bei uns in Schleswig-Holstein ins Leben gerufen \u2013 jetzt ist er l\u00e4ngst bundesweit etabliert.\u201c<\/p>\n<p>Jury-Vorsitzende Helga Klindt von der Akademie f\u00fcr die L\u00e4ndlichen R\u00e4ume Schleswig-Holsteins e. V.: \u201eWir waren beeindruckt von der Qualit\u00e4t der eingereichten Bewerbungen von 21 schleswig-holsteinischen D\u00f6rfern. Erst nach sorgsamer Abw\u00e4gung aller Fakten und Argumente sowie einer sehr intensiver Diskussion fiel unsere dann aber einvernehmliche Entscheidung.\u201c Wie eng das Rennen zum Teil gewesen sei, zeige sich auch daran, dass die Jury beschlossen habe, nicht die Top 10, sondern die Top 11 im Juni \/ Juli 2018 zu besuchen und sich jeweils vor Ort einen Eindruck von den D\u00f6rfern zu verschaffen.<\/p>\n<p>Die ausgew\u00e4hlten Top-11-Gemeinden des Landes-Wettbewerbs sind:<\/p>\n<p>\u00b7 B\u00e4k Kreis Herzogtum Lauenburg 901 Einwohner<\/p>\n<p>\u00b7 Bargfeld-Stegen Kreis Stormarn 2.937 Einwohner<\/p>\n<p>\u00b7 Borgstedt Kreis Rendsburg-Eckernf\u00f6rde 1.570 Einwohner<\/p>\n<p>\u00b7 Brokstedt Kreis Steinburg 2.046 Einwohner<\/p>\n<p>\u00b7 Kirchbarkau Kreis Pl\u00f6n 813 Einwohner<\/p>\n<p>\u00b7 Klixb\u00fcll Kreis Nordfriesland 978 Einwohner<\/p>\n<p>\u00b7 Nindorf Kreis Rendsburg-Eckernf\u00f6rde 591 Einwohner<\/p>\n<p>\u00b7 Schmalfeld Kreis Segeberg 1.950 Einwohner<\/p>\n<p>\u00b7 Sehestedt Kreis Rendsburg-Eckernf\u00f6rde 842 Einwohner<\/p>\n<p>\u00b7 Treia Kreis Schleswig-Flensburg 1.533 Einwohner<\/p>\n<p>\u00b7 Westerhorn Kreis Pinneberg 1.336 Einwohner<\/p>\n<p>Teilnehmen konnten Gemeinden mit maximal 3.000 Einwohnern. Die Gewinner-Gemeinde bekommt eine Landes-Projektf\u00f6rderung in H\u00f6he von 10.000 Euro, die sie mit 2.500 Euro kofinanzieren muss. Au\u00dferdem qualifiziert sie sich automatisch f\u00fcr den Bundes-Wettbewerb, der 2019 ausgetragen wird. Erstmals wird zus\u00e4tzlich ein Sonder-Preis der Handwerkskammer Schleswig-Holstein und der IHK Schleswig-Holstein in H\u00f6he von 5.000 Euro vergeben. Mit dieser Summe soll eine Gemeinde ausgezeichnet werden, die sich mit besonderen Aktivit\u00e4ten um die Gewerbetreibenden und Unternehmen im Dorf bem\u00fcht.<\/p>\n<p>Als Zeichen der besonderen Wertsch\u00e4tzung l\u00e4dt das Ministerium f\u00fcr Inneres, l\u00e4ndliche R\u00e4ume und Integration alle teilnehmenden Gemeinden zu einem Austauschs- und Diskussions-Forum in die Akademie f\u00fcr die L\u00e4ndlichen R\u00e4ume Schleswig-Holsteins nach Flintbek ein. \u201eHier werden starke und innovative Gemeinden aus allen Teilen unseres Landes zusammenkommen, die zu Themen wie Innenentwicklung von D\u00f6rfern sowie dem Miteinander von Naturschutz und Wirtschaft etwas zu sagen haben\u201c, ist sich Jury-Vorsitzende Helga Klindt sicher.<\/p>\n<p>Der Wettbewerb findet alle drei Jahre statt. J\u00fcngster schleswig-holsteinischer Gewinner war im Jahr 2015 die Gemeinde Rantrum in Nordfriesland, die auf Bundesebene eine Silbermedaille errang.<\/p>\n<p>Das Hauptaugenmerk des Landes-Wettbewerbs 2018 liegt auf folgenden Themenfeldern:<\/p>\n<p>\u00b7 Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen<\/p>\n<p>\u00b7 Soziale und kulturelle Aktivit\u00e4ten<\/p>\n<p>\u00b7 \u00c4sthetische und nachhaltige Entwicklung des Ortsbildes<\/p>\n<p>\u00b7 Innovative Ans\u00e4tze f\u00fcr Daseinsvorsorge und Infrastruktur<\/p>\n<p>\u00b7 Interkommunale Kooperationen<\/p>\n<p>Aus Sicht des Ministers haben die teilnehmenden Gemeinden allein schon durch ihre Bewerbung beim Wettbewerb bewiesen, dass sie zukunftsorientiert denken und handeln. \u201eUnsere D\u00f6rfer stehen vor gro\u00dfen Herausforderungen. Deshalb ist es auch auf der lokalen Ebene so wichtig Themen anzugehen und zu \u00fcberlegen, wie die kommenden Jahre und Jahrzehnte gestaltet werden k\u00f6nnen. Dazu motiviert unser Landes-Wettbewerb: neue Ideen ansto\u00dfen in der Dorf-Gemeinschaft.\u201c<\/p>\n<p>Der weitere Verlauf des Landes-Wettbewerbs wird mit dem multimedialen Projekt \u201eJugend im Dorf \u2013 Zukunft im Dorf?\u201c unter Federf\u00fchrung des Jugendverbandes im Schleswig-Holsteinischen Heimatbund gemeinsam mit dem Landjugendverband Schleswig-Holstein begleitet. N\u00e4here Informationen dazu unter <a href=\"http:\/\/www.jshhb.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.jshhb.de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>B\u00e4k\/Kiel (pm). Die Jury des Landes-Wettbewerbs \u201eUnser Dorf hat Zukunft\u201c 2018 hat ihre erste Entscheidung gef\u00e4llt. 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