{"id":31635,"date":"2021-08-21T06:47:34","date_gmt":"2021-08-21T04:47:34","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=31635"},"modified":"2021-08-22T09:38:48","modified_gmt":"2021-08-22T07:38:48","slug":"kreismuseum-ausstellung-zum-barber-ljaschtschenko-abkommen-endet-am-29-august-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2021\/08\/21\/kreismuseum-ausstellung-zum-barber-ljaschtschenko-abkommen-endet-am-29-august-2021\/","title":{"rendered":"Kreismuseum: Ausstellung zum Barber-Ljaschtschenko-Abkommen endet am 29. August 2021"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ratzeburg (pm).<\/strong> Noch bis zum 29. August 2021 zeigt das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg die Wanderausstellung \u201eDas Barber-Ljaschtschenko-Abkommen 1945 und seine Folgen\u201d. Auf 20 Tafeln und einer Medienstation erhalten Besucherinnen und Besucher einen \u00dcberblick zu den damaligen Ereignissen, die den Kreis Herzogtum Lauenburg nachhaltig gepr\u00e4gt haben: Nach Ende des Zweiten Weltkrieges f\u00fchrte der Verlauf der sogenannten Demarkationslinie im Bereich des Herzogtums Lauenburg und des benachbarten Mecklenburgs zu Schwierigkeiten in der Zuwegung und Versorgung bestimmter Orte.<\/p>\n<p>Nach mehreren Verhandlungen im Sommer 1945 unterzeichneten Generalmajor Colin Muir Barber als Vertreter der Britischen Rheinarmee sowie Generalmajor Nikolai Grigorjewitsch Ljaschtschenko als Vertreter des Oberkommandos der Roten Armee am 13. November 1945 in Gadebusch einen Vertrag \u00fcber den Austausch der mecklenburgischen Orte Ziethen, Mechow, B\u00e4k und R\u00f6mnitz gegen die lauenburgischen Orte Lassahn, Techin, Hakendorf, Klein Thurow und Dechow sowie die G\u00fcter Gro\u00df Thurow, Bernstorff, Stintenburger H\u00fctte und Stintenburg. Fortan wurde dieses Abkommen als Barber-Ljaschtschenko-Abkommen bzw. Gadebuscher Vertrag bezeichnet.<\/p>\n<p>Die Stadt Gadebusch koordinierte im vergangenen Jahr ein Projekt zur Erinnerung an den Gebietsaustausch. In Kooperation mit dem Grenzhus Schlagsdorf entstand die nun in Ratzeburg gezeigte Wanderausstellung, die zu einem gro\u00dfem Teil aus Unterlagen des Kreisarchivs Herzogtum Lauenburg erarbeitet wurde. \u201ePassend in dieser Zeit des Gedenkens an den Bau der Berliner Mauer zeigt die Ausstellung zum Barber-Ljaschtschenko-Abkommen einen historisch bedeutsamen Teil der regionalen Geschichte im Grenzgebiet, die sich genau hier vor Ort abgespielt hat und massive Auswirkungen auf das Leben der Menschen im Kreis Herzogtum Lauenburg sowie im benachbarten Mecklenburg hatte\u201c, so Museumsleiterin Dr. Anke M\u00fchrenberg. Die Ausstellung ist noch bis Sonntag, 29. August, in Ratzeburg zu den \u00fcblichen \u00d6ffnungszeiten des Kreismuseums dienstags bis sonntags von 10 bis 13 und 14 bis 17 Uhr zu sehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ratzeburg (pm). Noch bis zum 29. August 2021 zeigt das Kreismuseum Herzogtum Lauenburg die Wanderausstellung \u201eDas Barber-Ljaschtschenko-Abkommen 1945 und seine Folgen\u201d. 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