{"id":31623,"date":"2021-08-18T11:01:52","date_gmt":"2021-08-18T09:01:52","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=31623"},"modified":"2021-08-18T11:01:52","modified_gmt":"2021-08-18T09:01:52","slug":"leserbrief-zum-verhalten-von-herrn-koech-zur-digitalisierung-der-lauenburgischen-gelehrtenschule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2021\/08\/18\/leserbrief-zum-verhalten-von-herrn-koech-zur-digitalisierung-der-lauenburgischen-gelehrtenschule\/","title":{"rendered":"Leserbrief: Zum Verhalten von Herrn Koech zur Digitalisierung der Lauenburgischen Gelehrtenschule"},"content":{"rendered":"<p>Aus Mitteln des Digitalpaktes stehen der Lauenburgischen Gelehrtenschule zirka 270.000 Euro zu. Im Rahmen einer ehrenamtlichen T\u00e4tigkeit als Sachverst\u00e4ndiger f\u00fcr Datennetze habe ich zun\u00e4chst kleine St\u00f6rungen in dem Netzwerk der Lauenburgischen Gelehrtenschule bereits im Fr\u00fchjahr 2020 behoben. Dabei ist aufgefallen, dass die Netzwerkkomponenten bereits zehn Jahre alt waren und die Garantie ab lief.<\/p>\n<p>Da die F\u00f6rdermittel aus dem Digitalpakt zur Verf\u00fcgung stehen, macht es keinen Sinn die Erneuerung des Netzwerkes aus dem Stadthaushalt zu bezahlen. Da eine Analyse des kompletten Netzwerkes der LG sowie die Projektierung f\u00fcr ein neues Netzwerk den Umfang einer Ehrenamtlichen T\u00e4tigkeit \u00fcberschreitet, hat die Stadt f\u00fcr diese Ma\u00dfnahmen ein Angebot mit 50 Prozent Rabatt erhalten und am 14.07.2020 beauftragt.<\/p>\n<p>Die Bestandsaufnahme und Projektierung hat im Juli 2020 stattgefunden. Am 2. September wurden in einem Meeting, eingeladen von Herrn Koech, die Ergebnisse pr\u00e4sentiert. Von dem ausgearbeitetem Konzept waren zum damaligen Zeitpunkt sowohl die Schulleitung als auch Herr Koech begeistert. Die Hardware-Kosten f\u00fcr ein komplettes neues Netzwerk inklusive WLAN in allen Klassen waren unverhandelt auf zirka 30.000 Euro berechnet. In diesem Meeting hat Herr Koech zur Verwunderung aller beteiligten bekannt gegeben, dass es keine weitere Zusammenarbeit mit dem bisherigen IT-Dienstleister geben wird. Eine sp\u00e4tere Pr\u00fcfung der Arbeiten des Dienstleisters durch das IQSH gab keinerlei Beanstandung, im<br \/>\nGegenteil, es wurde eine gute bis sehr gute Leistung bescheinigt.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Modernisierung h\u00e4tten zwei Glasfaserkabel innerhalb der Schule neu verlegt werden m\u00fcssen, da diese nicht mehr die Anspr\u00fcche erf\u00fcllen. In darauf folgenden Gespr\u00e4chen wurde seitens der Verwaltung der Stadt Ratzeburg darauf gedrungen ein Technisches Ingenieurb\u00fcro einzuschalten, welches die Ausschreibungen f\u00fcr den gesamten Digitalpakt erledigt.<\/p>\n<p>Dabei steht in den F\u00f6rderstatuten des Digitalpaktes, dass nach Ma\u00dfgabe auf die Einsetzung technischer Ingenieurb\u00fcros zu verzichten sei, da diese die Umsetzung in der Regel verz\u00f6gern und bei voller Begleitung zirka 20 Prozent der F\u00f6rdermittel beanspruchen.<\/p>\n<p>Da die Schule nicht Eigentum der Stadt Ratzeburg ist, sondern der Strabag, ist eigentlich die Strabag f\u00fcr die Bereitstellung der Verkabelung zust\u00e4ndig. Dies hat der zust\u00e4ndige Objektleiter in einem Telefonat am 29.9.2020 auch in Aussicht gestellt. Bez\u00fcglich der Netzwerkkomponenten musste er pr\u00fcfen, wer daf\u00fcr zust\u00e4ndig sei. In einer Betreibersitzung am 5. November 2020 sollte die weitere Vorgehensweise besprochen werden. An dieser Sitzung hat Herr Koech nicht teilgenommen, er lie\u00df sich durch zwei Mitarbeiter der Stadt vertreten. Der Objektleiter hatte zwischenzeitlich seine Position ge\u00e4ndert und auf die<br \/>\nStadt Ratzeburg verwiesen. Die Stadt Ratzeburg beharrte trotz objektiver Argumente auf die Einsetzung eines technischen Ingenieurb\u00fcros mit allen dazugeh\u00f6rigen Verz\u00f6gerungen und unn\u00fctzen Ausgaben, welche sicherlich besser h\u00e4tten ausgegeben werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Herr Koech hat dann zu einem Treffen am 5. Dezember im Rathaus eingeladen. Pandemie bedingt haben die stellvertretenden Schulleiterin, ein weiterer Lehrer, welcher die EDV vor Ort betreut und ich per Viedeokonferenz teilgenommen. Bei diesem Treffen war auch der neue Dienstleister aus Schwarzenbek anwesend.<\/p>\n<p>Dieses Treffen hat der der Fachlehrer vorzeitig verlassen, da er es leid war, dass Herr Koech nur seine eigenen Argumente als valide gelten lie\u00df. Sowohl die stellvertretende Schulleiterin als auch ich haben dieses Treffen nicht vorzeitig verlassen, so wie es aus den LN zu lesen war! Im Rahmen dieses Treffen haben wir dem neuen IT-Dienstleister Unterst\u00fctzung angeboten, da ja bereits eine komplette Dokumentation und Projektierung erstellt wurde.<\/p>\n<p>Warum f\u00fcr Dienstleistungen in einer Schule ein Dienstleister aus Schwarzenbek beauftragt wird ist nicht nachvollziehbar, da bei Reparaturen vor Ort jedes mal eine Anfahrtspauschale f\u00e4llig wird. Des Weiteren glaube ich, dass in der n\u00e4heren Umgebung geeignete IT-Dienstleister vorhanden w\u00e4ren. Ob der B\u00fcrgermeister bei dieser Auswahl die Vergaberichtlinien eingehalten hat, ist auch nicht bekannt und nachvollziehbar. Auch nicht, ob er mit dieser Beauftragung seine Kompetenzen gem\u00e4\u00df Satzung der Stadt \u00fcberschritten hat, da doch abzusehen war, dass die Beauftragung einen gr\u00f6\u00dferen finanziellen Umfang bekommen w\u00fcrde. Aber das ist Sache der Pr\u00fcfstellen.<\/p>\n<p>Im Weiteren wurde von der Schule ein zentraler Router f\u00fcr 260 Euro (ohne Vergabeverfahren) au\u00dferhalb der F\u00f6rdermittel beschafft und von mir in Betrieb genommen<br \/>\n(ehrenamtlich). Zu dem Zeitpunkt war das Netzwerk in der alten Form wieder funktionsf\u00e4hig. Dass danach der neue IT-Dienstleister einen weiteren Router eingebaut hat, ist nicht nachvollziehbar. Auch hat der neue Dienstleister keinen Kontakt zu uns aufgenommen, um bestehende Dokumentation und Konzepte ab zu fragen.<\/p>\n<p>Das Konzept basiert auf einer bereits get\u00e4tigten Umsetzung in einer Schule in Baden W\u00fcrttemberg. Dort wurde miteinander gearbeitet und ist bereits seit 2019, also vor der Pandemie, der &#8222;Hybrid Unterricht&#8220; m\u00f6glich. Das hei\u00dft, mit Einverst\u00e4ndnis der Lehrer k\u00f6nnen Sch\u00fcler, welche krankheitsbedingt nicht am Unterricht teilnehmen k\u00f6nnen, von zu Hause<br \/>\noder aus dem Krankenhaus dem Unterricht folgen. Aufgrund der Verz\u00f6gerungen sind die Komponenten teurer geworden und haben sehr lange Lieferzeiten. Die Sch\u00fcler haben immer noch kein modernes Netzwerk, welches moderne Unterrichtsmethoden m\u00f6glich macht!<\/p>\n<p>Ich habe, obwohl ich kein Ratzeburger bin, an diversen \u00f6ffentlichen Sitzungen teilgenommen und kann aus meiner Sicht nicht das Verhalten eines modernen zielgerichteten B\u00fcrgermeisters in Herrn Koech erkennen. Da auch meine Kommune Schulgeld an die Stadt Ratzeburg zahlt, sollten die Modernisierungen aus dem Digitalpakt gezahlt werden und nicht aus der Stadtkasse, denn dort zahlt es am Ende jeder B\u00fcrger aus der eigenen Tasche.<\/p>\n<p>Das Verhalten von Herrn Koech, sowie einigen Mitarbeitern aus der Verwaltung hat ma\u00dfgeblich dazu beigetragen, ehrenamtliche T\u00e4tigkeiten f\u00fcr die Schule und die Stadt einzustellen. Wenn wir nicht aufh\u00f6ren gegeneinander zu arbeiten, m\u00fcssen wir uns nicht<br \/>\nwundern, dass uns andere Regionen und Bundesl\u00e4nder den Rang ablaufen! Dass es deutlich besser geht, sehe ich gl\u00fccklicherweise in der eigenen Gemeinde und Amtsverwaltung! An dieser Stelle vielen Dank an diese!<\/p>\n<p>Dipl.Ing. Jan Bartels, gepr. EDV-Sachverst\u00e4ndiger.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus Mitteln des Digitalpaktes stehen der Lauenburgischen Gelehrtenschule zirka 270.000 Euro zu. 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