{"id":31341,"date":"2021-08-02T12:16:48","date_gmt":"2021-08-02T10:16:48","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=31341"},"modified":"2021-08-02T12:16:48","modified_gmt":"2021-08-02T10:16:48","slug":"auch-moellner-kraefte-unterstuetzen-nach-der-flutkatastrophe-in-rheinland-pfalz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2021\/08\/02\/auch-moellner-kraefte-unterstuetzen-nach-der-flutkatastrophe-in-rheinland-pfalz\/","title":{"rendered":"Auch M\u00f6llner Kr\u00e4fte unterst\u00fctzen nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00f6lln (pm).<\/strong> 22 mal wurden die ehrenamtlichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln im Juli um Hilfe gebeten, wobei drei Alarmierungen in Zusammenhang mit der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz standen. So fuhren drei Kameraden der Wehr im Rahmen der Technischen Einsatzleitung des Kreises Herzogtum Lauenburg am 19. Juli in das Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz und kehrten am 30. Juli nach M\u00f6lln zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Bereits in den sp\u00e4ten Abendstunden des 16. Juli hatte in der Kreisfeuerwehrzentrale nach einer entsprechenden Unterst\u00fctzungsanfrage der beiden betroffenen Bundesl\u00e4nder Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfahlen auf Kreisebene eine Lagebesprechung stattgefunden. An dieser nahm auch ein Mitglied der M\u00f6llner Wehr im Rahmen der Technischen Einsatzleitung teil. Am 20. Juli machten sich dann rund 600 Helfer aus Schleswig-Holstein, die von verschiedenen Hilfsorganisationen des Landes kamen, auf den Weg in die Hochwassergebiete in Rheinland-Pfalz, um bei den Aufr\u00e4umarbeiten nach der verheerenden Hochwasserkatastrophe unterst\u00fctzend t\u00e4tig zu werden.<\/p>\n<p>Im Rahmen der dritten Feuerwehrbereitschaft des Kreises Herzogtum Lauenburg beteiligten sich auch neun Feuerwehrkameraden der M\u00f6llner Wehr an diesem Einsatz. Als Einsatzgebiet wurde ihnen die Stadt Bad Neuenahr zugewiesen. Die Kr\u00e4fte kehrten am 25. Juli nach M\u00f6lln zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Die Eins\u00e4tze im M\u00f6llner Bereich zeigten f\u00fcr den Juli folgendes Bild:<\/p>\n<p>04.7. Gegen Mittag traf sich am L\u00f6sch- und Ladeplatz in Grambek eine gr\u00f6\u00dfere Gruppe von Oldtimer-Treckern. Einer dieser Trecker fuhr \u00fcber die Kaikante, st\u00fcrzte in den Elbe-L\u00fcbeck-Kanal und versank. So wurden um 12.18 Uhr neben den freiwilligen Feuerwehren aus Grambek und M\u00f6lln auch die DLRG, der Rettungsdienst und die Polizei alarmiert. Gl\u00fccklicherweise konnte sich der Treckerfahrer nahezu unverletzt aus dem Wasser retten. W\u00e4hrend Boote der DLRG und der FF M\u00f6lln den Kanalbereich absicherten, forderte die Einsatzleitung zur Bergung des Treckers einen Kran des THW an. Mit dessen Hilfe und der Unterst\u00fctzung von Tauchern der DLRG konnte der Trecker aus dem Kanal geborgen werden. Zum Eingrenzen der ausgetretenen Betriebsstoffe auf dem Wasser wurden von der Feuerwehr M\u00f6lln Einweg &#8211; \u00d6lschl\u00e4ngel ausgebracht.<\/p>\n<p>06.7. An der Industriestra\u00dfe brannte beim Eintreffen der um 11.17 Uhr alarmierten FF M\u00f6lln eine ca. 30 qm gro\u00dfe Grasfl\u00e4che. Das Feuer konnte schnell gel\u00f6scht werden, so dass der Bahnbereich der Strecke L\u00fcneburg-L\u00fcbeck nicht erfasst wurde. Eine achtlos weggeworfene Zigarette konnte den Brand ausgel\u00f6st haben.<\/p>\n<p>09.7. Als die Funkmeldeempf\u00e4nger um 5.23 Uhr ansprangen, war f\u00fcr 16 Kameraden der FF M\u00f6lln war die Nachtruhe beendet. Zuvor hatte der Bewohner einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Bismarckstra\u00dfe aufgrund von akuter Atemnot einen Notruf abgesetzt. Da seine Wohnungst\u00fcr verschlossen war, wurde neben dem Rettungsdienst auch die Feuerwehr alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Hilfe der Ehrenamtler nicht mehr ben\u00f6tigt wurde. Die T\u00fcr war bereits ge\u00f6ffnet worden.<\/p>\n<p>12.7 Zur Unterst\u00fctzung des Rettungsdienstes wurden Kr\u00e4fte der Wehr um 8.46 Uhr zum Ziegelsee gerufen. Zuvor hatte der Eigner eines Motorbootes aufgrund k\u00f6rperlicher Beschwerden den Rettungsdienst gerufen. Dieser versorgte den Patienten in der Kaj\u00fcte. Aufgrund der Enge war eine Rettung nur mit Hilfe der Feuerwehr m\u00f6glich. Um den Patienten so schonend wie m\u00f6glich zum Rettungswagen zu bringen, wurde dieser zun\u00e4chst mit dem Spineboard aus der Kaj\u00fcte geholt und in eine Schleifkorbtrage gelegt. Anschlie\u00dfend wurde er in das Rettungsboot der Wehr verbracht und an Land gefahren. Gemeinsam trugen die Einsatzkr\u00e4fte von Rettungsdienst und Feuerwehr den Betroffenen dann zum RTW.<\/p>\n<p>12.7. In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Posener Stra\u00dfe wurde eine hilflose Person vermutet. Somit wurden nicht nur der Rettungsdienst und die Polizei sondern um 14.53 Uhr auch Kr\u00e4fte der FFW M\u00f6lln zu einer Notfallt\u00fcr\u00f6ffnung alarmiert. Nach dem \u00d6ffnen der Wohnungst\u00fcr stellte sich heraus, dass der Bewohner nicht in seiner Wohnung war.<\/p>\n<p>13.7. Zwischen Mannhagen und B\u00e4lau kam es bei Erntearbeiten zu einem Feuer an einem M\u00e4hdrescher. Dadurch entwickelte sich ein Fl\u00e4chenbrand auf dem Feld. Nach dem Notruf wurde um 14.47 Uhr neben den freiwilligen Feuerwehren aus Mannhagen, B\u00e4lau, Nusse, Poggensee und Walksfelde auch die FF M\u00f6lln alarmiert. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden. Hilfreich war, dass ein Landwirt mit seinem Grubber die brennende Fl\u00e4che umfuhr, so dass sich die Brandausbreitung deutlich verlangsamte.<\/p>\n<p>15.7. Die Feuerwehr wurde um 17.58 Uhr zu einer Notfallt\u00fcr\u00f6ffnung in einem Mehrfamilienhaus an der M\u00fchlenstra\u00dfe alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Wohnung bereits durch einen Schl\u00fcsseltr\u00e4ger ge\u00f6ffnet worden war und der Rettungsdienst den Patienten versorgte. Aufgrund des schmalen Treppenraums unterst\u00fctzte die Feuerwehr den Rettungsdienst dann aber noch mit einer Tragehilfe.<\/p>\n<p>16.7. Nach einem Verkehrsunfall mit einem RTW im Einsatz f\u00fchrte ein Mitglied der Feuerwehr M\u00f6lln im Rahmen der Notfallseelsorge Gespr\u00e4che mit den Beteiligten. Das Hilfeersuchen erreichte die Kraft um 20.30 Uhr.<\/p>\n<p>16.7. Nachdem ein Rauchwarnmelder in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus am Heidelerchenweg einen Alarm ausgel\u00f6st hatte, wurde die M\u00f6llner Wehr um 23.30 Uhr alarmiert. Vor Ort \u00f6ffnete die Bewohnerin selbst die Wohnungst\u00fcr. Die Wohnung war durch angebranntes Essen auf dem Herd stark verraucht. Das Essen wurde vom Herd genommen und die Wohnung durch das \u00d6ffnen der Fenster bel\u00fcftet. Die Bewohnerin wurde dem nachgeforderten Rettungsdienst zur weiteren Behandlung \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>22.7. In einem Wohn \u2013 und Gesch\u00e4ftshaus an der Hauptstra\u00dfe steckte eine Frau in einem Fahrstuhl fest. Da der Notdienst nicht zeitnah kommen konnte, wurde die FF M\u00f6lln um 15.44 Uhr um Hilfe gebeten. Wenig sp\u00e4ter konnte die Frau aus ihrer misslichen Situation befreit werden.<\/p>\n<p>23.7. Auf dem Gel\u00e4nde des Uhlenkolks war ein gr\u00f6\u00dferer Eichenast abgebrochen und drohte auf den Spielplatz zu st\u00fcrzen. Beim Eintreffen der um 15.20 Uhr von Besuchern alarmierten Feuerwehr waren bereits Mitarbeiter des Uhlenkolks vor Ort. Diese sicherten den Ast. Somit waren Ma\u00dfnahmen durch die Feuerwehr nicht erforderlich.<\/p>\n<p>24.7. Um 14.07 Uhr wurden Kr\u00e4fte der Wehr zu einem Heckenbrand im Dachsbau gerufen. Diese war bei Gartenarbeiten in Brand geraten. Die Bewohner sowie Nachbarn hatten das Feuer beim Eintreffen der Feuerwehr bereits mit Gartenschl\u00e4uchen gel\u00f6scht.<\/p>\n<p>24.7. W\u00e4hrend eines \u00dcbungsdienstes meldete die Leitstelle um 17.12 Uhr \u00fcber Funk einen abgebrochenen Ast, der in der Kolberger Stra\u00dfe von einem Baum zu fallen drohte. Mit Hilfe der Drehleiter konnte die Gefahr beseitigt werden.<\/p>\n<p>26.7. Als Fehlalarm stellte sich der Alarm der automatischen Brandmeldeanlage der Jugendherberge nach dem Eintreffen der um 6.22 Uhr alarmierten Feuerwehrkr\u00e4fte heraus.<\/p>\n<p>26.7. Nachdem sich Fahrzeuge aus dem vorhergehenden Einsatz einsatzbereit gemeldet hatten, wurden sie um 6.39 Uhr durch die Leitstelle zu einem Verkehrsunfall im Bereich der Kreuzung am Eichholzberg beordert. Hier war ein Pkw-Fahrer auf eine Verkehrsinsel gefahren und war zun\u00e4chst nicht ansprechbar. Als die Feuerwehr am Unfallort eintraf, war der Fahrer von anderen Verkehrsteilnehmern bereits aus dem Fahrzeug gerettet worden. Unmittelbar danach traf der Rettungsdienst ein und versorgte den Patienten. Die Kr\u00e4fte der Wehr sicherten die Einsatzstelle ab und unterst\u00fctzen den Rettungsdienst beim Umlagern des Patienten.<\/p>\n<p>27.7. Im Rahmen der nachbarlichen L\u00f6schhilfe wurde auch die M\u00f6llner Wehr um 7.05 Uhr mit dem Stichwort \u201eFeuer gro\u00df\u201c zu einem Feuer nach Hammer alarmiert. Noch vor dem Ausr\u00fccken des ersten Fahrzeuges kam die Meldung von den ersten Einsatzkr\u00e4ften vor Ort, dass keine weiteren Kr\u00e4fte erforderlich sind. Wie sich herausstellte, hatte in einem Holzhaus ein Papierkorb gebrannt.<\/p>\n<p>29.7. In einem Wohn- und Gesch\u00e4ftshaus an der Hauptstra\u00dfe war zum zweiten Mal in diesem Monat der Aufzug stecken geblieben. Als nach l\u00e4ngerer Zeit die zugesagte Hilfe nicht erschien, bat der im Aufzug festsitzende Mann die Feuerwehr um Hilfe. Wenig sp\u00e4ter konnten die um 11.59 Uhr alarmierten Kr\u00e4fte der Wehr den Mann aus seiner misslichen Lage befreien.<\/p>\n<p>30.7. Zu einer Notfallt\u00fcr\u00f6ffnung f\u00fcr den Rettungsdienst riefen die Funkmeldeempf\u00e4nger die ehrenamtlichen Retter um 9.21 Uhr. Wenig sp\u00e4ter r\u00fcckten diese zur Bismarckstra\u00dfe aus und gelangten \u00fcber ein Fenster in die Wohnung. Nach der Erstversorgung wurde der Rettungsdienst zudem mit einer Tragehilfe in dem engen Treppenraum unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>31.7. Eine auf einem Baum in Woltersdorf festsitzende Katze f\u00fchrte zu einem n\u00e4chtlichen Einsatz f\u00fcr die Wehr. Um 2.27 Uhr rissen die Funkmeldeempf\u00e4nger die Mitglieder der Wehr aus dem Schlaf. Zuvor war die Drehleiter der Wehr angefordert worden. Da der Untergrund zum Aufstellen der Drehleiter nicht geeignet war, konnten die Einsatzkr\u00e4fte leider nicht helfend eingreifen und verwiesen auf einen Baumkletterer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (pm). 22 mal wurden die ehrenamtlichen Helfer der Freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln im Juli um Hilfe gebeten, wobei drei Alarmierungen in Zusammenhang mit der Hochwasserkatastrophe in Rheinland-Pfalz standen. So fuhren drei Kameraden der Wehr im Rahmen der Technischen Einsatzleitung des Kreises Herzogtum Lauenburg am 19. Juli in das Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz und kehrten am 30. 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