{"id":3118,"date":"2018-04-26T07:32:00","date_gmt":"2018-04-26T05:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=3118"},"modified":"2018-04-26T09:32:10","modified_gmt":"2018-04-26T07:32:10","slug":"maifeuer-die-toedliche-falle-fuer-wildtiere-ist-vermeidbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2018\/04\/26\/maifeuer-die-toedliche-falle-fuer-wildtiere-ist-vermeidbar\/","title":{"rendered":"Maifeuer &#8211; die t\u00f6dliche Falle f\u00fcr Wildtiere ist vermeidbar!"},"content":{"rendered":"<p><strong>Flintbek (pm).<\/strong> Biikebrennen, Osterfeuer, Fr\u00fchjahrsfeuer, Maifeuer \u2013 das traditionelle Verbrennen gro\u00dfer Reisig- und Holzhaufen erfreut sich schon immer gro\u00dfer Beliebtheit. Besonders zu Ostern oder &#8211; wie in diesem Jahr ob des zu Ostern noch sehr kalten Wetters &#8211; als Maifeuer sind Feuer dieser Art der gro\u00dfe Renner. Ohne Vorsichtsma\u00dfnahmen werden diese Reisighaufen f\u00fcr Wildtiere allerdings zur t\u00f6dlichen Falle und Tiere, die als lebende Fackeln enden, sind mit Sicherheit kein sch\u00f6ner Anblick.<\/p>\n<p>Bis ins Fr\u00fchjahr hinein werden zahlreiche Reisighaufen angelegt, um sie zu Ostern oder zum Start in den Mai anzuz\u00fcnden. Verbunden mit Geselligkeit sind diese Ereignisse eine\u00a0 willkommene Abwechslung \u2013 gerade nach so einem langen lichtarmen Winter. Wer also nicht auf dieses Ereignis verzichten m\u00f6chte, der sollte Vorkehrungen treffen, denn Reisighaufen sind im Winter wichtige R\u00fcckzugsorte f\u00fcr viele Tiere.<\/p>\n<p>Insekten und Spinnen, Kr\u00f6ten, Igel, M\u00e4use und V\u00f6gel &#8211; sie alle sind auf derartige Strukturen als<br \/>\nUnterschlupf angewiesen. Auch als Brutst\u00e4tte sind Reisighaufen beliebt. Gerade jetzt nach den ersten warmen Tagen starten viele V\u00f6gel durch und beginnen mit dem Brutgesch\u00e4ft. Vogelarten wie Zaunk\u00f6nig oder Rotkehlchen bauen ihre Nester nicht nur in Hecken und B\u00e4umen, sondern auch in angelegten Reisighaufen.<\/p>\n<p>Je l\u00e4nger ein aufgeschichteter Haufen ungest\u00f6rt bleibt, desto h\u00f6her ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich dort gesch\u00fctzte Tiere angesiedelt haben k\u00f6nnten. Werden gesch\u00fctzte Tierarten beziehungsweise deren Lebensst\u00e4tten durch das Abbrennen solcher Haufen get\u00f6tet beziehungsweise beseitigt, w\u00fcrde dies einen Versto\u00df gegen die Schutzbestimmungen des Bundesnaturschutzgesetzes bedeuten. Um solche Verst\u00f6\u00dfe zu vermeiden, muss deshalb im Vorfeld gepr\u00fcft werden, ob es entsprechende Ansiedlungen bereits gegeben hat. In solchen F\u00e4llen m\u00fcsste auf das Abbrennen und Umschichten solcher Geh\u00f6lzhaufen verzichtet werden.<\/p>\n<p>Es gilt zu bedenken: Die Artenvielfalt nimmt dramatisch ab. Tiere ben\u00f6tigen Strukturvielfalt und in ihrer Not nehmen sie in unserer strukturarmen Landschaft alles an, was ihnen als geeignet erscheint. Dazu geh\u00f6ren auch vor\u00fcbergehende Reisighaufen. Je mehr Naturn\u00e4he wir &#8211; auch in unseren G\u00e4rten &#8211; zulassen, desto besser sind die \u00dcberlebenschancen unserer heimischen Wildtiere. Und daran k\u00f6nnen wir alle uns letztlich auch wieder erfreuen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Flintbek (pm). Biikebrennen, Osterfeuer, Fr\u00fchjahrsfeuer, Maifeuer \u2013 das traditionelle Verbrennen gro\u00dfer Reisig- und Holzhaufen erfreut sich schon immer gro\u00dfer Beliebtheit. Besonders zu Ostern oder &#8211; wie in diesem Jahr ob des zu Ostern noch sehr kalten Wetters &#8211; als Maifeuer sind Feuer dieser Art der gro\u00dfe Renner. 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