{"id":29685,"date":"2021-05-03T09:27:30","date_gmt":"2021-05-03T07:27:30","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=29685"},"modified":"2021-05-03T10:17:03","modified_gmt":"2021-05-03T08:17:03","slug":"18-einsaetze-fuer-die-kraefte-der-moellner-brandschuetzer-im-april-auch-im-april-kein-dienstbetrieb-in-praesenzform","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2021\/05\/03\/18-einsaetze-fuer-die-kraefte-der-moellner-brandschuetzer-im-april-auch-im-april-kein-dienstbetrieb-in-praesenzform\/","title":{"rendered":"18 Eins\u00e4tze f\u00fcr die Kr\u00e4fte der M\u00f6llner Brandsch\u00fctzer im April &#8211; Auch im April kein Dienstbetrieb in Pr\u00e4senzform"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00f6lln (pm).<\/strong> Auch im April sorgte die Corona-Pandemie daf\u00fcr, dass der gesamte Dienst- und Ausbildungsbetrieb bei der freiwilligen Feuerwehr (FF) M\u00f6lln leider ruhte bzw. nur online durchgef\u00fchrt werden konnte. Wurde die Hilfe der M\u00f6llner Feuerwehr in den ersten vier Monaten des Jahres 2020 bereits 77 mal ben\u00f6tigt, so zeigt ein Blick in die Einsatzstatistik, dass die M\u00f6llner Blaur\u00f6cke im Jahr 2021 bisher nur 68 mal alarmiert wurden. Im April r\u00fcckten Kr\u00e4fte der Wehr 18 mal aus. Allein in sieben F\u00e4llen wurden die M\u00f6llner Blaur\u00f6cke zu Notfallt\u00fcr\u00f6ffnungen f\u00fcr den Rettungsdienst alarmiert (n\u00e4heres hierzu unter <a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-moelln.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.feuerwehr-moelln.de<\/a>). Einmal wurden Mitglieder der Wehr im Rahmen der PSNV-E (Psychosoziale Notfallversorgung f\u00fcr Einsatzkr\u00e4fte) t\u00e4tig.<\/p>\n<p>2.4. Zum zweiten Schornsteinbrand des Jahres wurden die Ehrenamtler der Freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln um 16.11 Uhr gerufen. Wenig sp\u00e4ter r\u00fcckten die Kr\u00e4fte zur Friedich-von-Bodelschwingh-Stra\u00dfe aus. W\u00e4hrend der Arbeiten am Schonstein wurde dieser im Innenbereich des Hauses st\u00e4ndig mit der W\u00e4rmebildkamera kontrolliert. Aufgrund der starken Erw\u00e4rmung und des Hitzestaus wurde eine Holzvert\u00e4felung im Dachbereich sicherheitshalber entfernt. Der angeforderte Schornsteinfegermeister fegte den Schornstein noch einmal durch. Abschlie\u00dfend wurde das Geb\u00e4ude bel\u00fcftet.<\/p>\n<p>5.4. Am Nachmittag des Ostermontags ereigneten sich aufgrund dichten Schneetreibens auf der A 24 zwischen den Anschlussstellen Schwarzenbek-Grande und Talkau auf einer Strecke von zirka 200 Meter innerhalb k\u00fcrzester Zeit drei Unf\u00e4lle mit insgesamt f\u00fcnf Pkw und neun verletzten Personen. Zwei Personen wurden dabei in den Fahrzeugen eingeklemmt und wurden von Feuerwehrkr\u00e4ften befreit. Zur Unterst\u00fctzung der Einsatzkr\u00e4fte wurde um 16.48 Uhr auch die Technische Einsatzleitung (TEL) alarmiert. Wenig sp\u00e4ter r\u00fcckten auch zwei Kameraden der FF M\u00f6lln, die zur TEL geh\u00f6ren, zur Unfallstelle auf der A 24 aus.<\/p>\n<p>14.4. Zum zweiten Einsatz des Tages wurden die M\u00f6llner Blaur\u00f6cke um 21.48 Uhr gerufen. In diesem Fall sollte es auf dem Segelflugplatz am G\u00f6rlitzer Ring brennen.<br \/>\nWie sich vor Ort herausstellte, brannte nur eine Tonne mit Unrat. Die Feuerwehr Grambek, die zeitgleich mit den M\u00f6llner Einsatzkr\u00e4ften am Einsatzort eintraf, f\u00fchrte die L\u00f6scharbeiten durch. Ma\u00dfnahmen durch die Feuerwehr M\u00f6lln waren nicht erforderlich, so dass die Kr\u00e4fte sofort zum n\u00e4chsten Einsatz, der die M\u00f6llner Wehr um 21.53 Uhr erreicht hatte, abr\u00fccken konnten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_29686\" aria-describedby=\"caption-attachment-29686\" style=\"width: 320px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/2021.herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Personensuche-14.4.2021.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-29686\" src=\"https:\/\/2021.herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Personensuche-14.4.2021-233x300.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"412\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Personensuche-14.4.2021-233x300.jpg 233w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Personensuche-14.4.2021-768x988.jpg 768w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Personensuche-14.4.2021-696x895.jpg 696w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Personensuche-14.4.2021-326x420.jpg 326w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Personensuche-14.4.2021.jpg 796w\" sizes=\"(max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-29686\" class=\"wp-caption-text\">Personensuche der M\u00f6llner Feuerwehr am 14.4.2021.<\/figcaption><\/figure>\n<p>14.4. In Lehmrade war ein 84-j\u00e4hriger Hamburger von einem Spaziergang nicht zur\u00fcckgekehrt. In dem wald- und seenreichen Gebiet wurde daraufhin unter der Einsatzleitung der FF Lehmrade eine Personensuche gestartet. Neben Hundestaffeln, Drohnengruppen und Booten von DLRG und Feuerwehr wurde hierzu um 21.53 Uhr auch die Feuerwehr M\u00f6lln mit 33 Kr\u00e4ften alarmiert. Die Einsatzkr\u00e4fte suchten mit Booten den Uferbereich des Dr\u00fcsensees, des L\u00fctauer Sees und des Schmalsees ab und suchten zudem in zugewiesenen Bereichen der angrenzenden Waldgebiete nach dem Mann. Die Suche der rund 100 Einsatzkr\u00e4fte f\u00fchrte zu keinem Erfolg, so dass die Suche gegen 5.30 Uhr zun\u00e4chst unterbrochen wurde. Um 10.15 Uhr wurde die FF M\u00f6lln dann erneut um Unterst\u00fctzung bei der Suche gebeten. Leider blieb auch die zweite Suchaktion, in der neben den Seen auch weitere Waldgebiete abgesucht wurden, ohne Erfolg, so dass nach R\u00fccksprache mit der Einsatzleitung die ehrenamtlichen Einsatzkr\u00e4fte nach mehreren Stunden aus dem Einsatz entlassen wurden. Abends erreichte die Einsatzkr\u00e4fte dann die erfreuliche Mitteilung, dass der Vermisste gegen 19.30 Uhr von aufmerksamen Spazierg\u00e4ngern in einem weit entfernten Waldst\u00fcck nahe der Gudower M\u00fchle , das zuvor nicht zum Suchgebiet geh\u00f6rt hatte, wohlauf \u2013 wenn auch etwas unterk\u00fchlt \u2013 aufgefunden wurde. So fand dann dieser Einsatz doch noch ein gl\u00fcckliches Ende.<\/p>\n<p>16.4. Per Funkmeldeempf\u00e4nger wurden Kr\u00e4fte um 15.35 Uhr zum Robert-Koch-Park beordert. Hier hatte zuvor die Brandmeldeanlage des Hauptgeb\u00e4udes einen Alarm ausgel\u00f6st. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein Unbekannter einen Druckknopfmelder bet\u00e4tigt hatte. Da kein Schadensfall festgestellt werden konnte, wurde der Einsatz als Fehlalarm verbucht.<\/p>\n<p>19.4. Als die Brandmeldeanlage einer Gro\u00dfb\u00e4ckerei an der Industriestra\u00dfe einen Feueralarm ausgel\u00f6st hatte, wurden um 7.16 Uhr Kr\u00e4fte der Wehr alarmiert. Vor Ort stellte sich die Meldung als Fehlalarm heraus. Somit wurde die Anlage nur zur\u00fcckgestellt und die 17 Einsatzkr\u00e4fte brauchten nicht weiter t\u00e4tig zu werden.<\/p>\n<p>22.4. In Lehmrade drohte ein abgebrochener Ast aus zirka acht Meter H\u00f6he auf die Fahrbahn der M\u00f6llner Stra\u00dfe zu fallen. Um die Gefahrenquelle zu beseitigen, wurde um 13.53 Uhr auch die Drehleiter der M\u00f6llner Wehr im Rahmen der nachbarlichen Hilfe<br \/>\nalarmiert. Diese wurde jedoch nicht ben\u00f6tigt, so dass die Drehleiter unmittelbar nach dem Ausr\u00fccken den Einsatz abbrechen konnte.<\/p>\n<p>26.4. Im Rahmen des L\u00f6schzug-Gefahrgut wurde um 1.37 Uhr der bei der Freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln stationierte Erkunder zu einem Gefahrguteinsatz nach Kollow alarmiert. Hier hatten Bewohner zuvor einen chemischen Geruch aus der Nachbarschaft wahrgenommen und klagten zudem \u00fcber Kopfschmerzen.<br \/>\nVor Ort gingen die \u00f6rtliche Feuerwehr sowie die ersten Einsatzkr\u00e4fte des LZG zur Erkundung vor. Ein Gefahrstoff konnte nicht gefunden werden. Die Hilfe der Ehrenamtler aus M\u00f6lln wurde somit nicht mehr ben\u00f6tigt, so dass diese gegen 3.00 Uhr ins Ger\u00e4tehaus zur\u00fcckkehrten.<\/p>\n<p>30.4. Um 13.30 Uhr l\u00f6ste ein Rauchwarnmelder im Kellerbereich eines Betriebes an der Thorner Stra\u00dfe die automatische Brandmeldeanlage aus. Die Erkundung durch die Feuerwehrkr\u00e4fte ergab, dass Wasserdampf den Rauchwarnmelder ausgel\u00f6st hatte. Somit musste nur die Anlage zur\u00fcckgestellt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (pm). Auch im April sorgte die Corona-Pandemie daf\u00fcr, dass der gesamte Dienst- und Ausbildungsbetrieb bei der freiwilligen Feuerwehr (FF) M\u00f6lln leider ruhte bzw. nur online durchgef\u00fchrt werden konnte. 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