{"id":29587,"date":"2021-04-27T11:55:18","date_gmt":"2021-04-27T09:55:18","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=29587"},"modified":"2021-04-27T11:55:18","modified_gmt":"2021-04-27T09:55:18","slug":"hauptkriterium-ist-die-originalitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2021\/04\/27\/hauptkriterium-ist-die-originalitaet\/","title":{"rendered":"&#8218;Hauptkriterium ist die Originalit\u00e4t&#8216;"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00f6lln (pm).<\/strong> Die jungen Schreibtalente haben ihr Werk vollbracht und der 20. Mai \u2013 der Termin f\u00fcr die K\u00fcr der Besten \u2013 r\u00fcckt n\u00e4her. Nun ist es an der Jury unter der F\u00fchrung von J\u00f6rg-R\u00fcdiger Geschke, die besten Texte f\u00fcr die dritte Auflage \u201eWanted: Junge Autor*inn*en\u201c \u2013 dem Schreibwettbewerb der Stiftung Herzogtum Lauenburg \u2013 auszuw\u00e4hlen. Gerne wird da die Floskel von der Qual der Wahl bem\u00fcht. In diesem Jahr entspricht sie schlicht der Wahrheit. 121 Wettbewerbsbeitr\u00e4ge wurden f\u00fcr die Alterskategorien sechs bis elf, zw\u00f6lf bis 16 und 17 bis 23 Jahre eingereicht. Ein Rekord.<\/p>\n<p>\u201eWir nehmen vor der endg\u00fcltigen Entscheidung nat\u00fcrlich eine Priorisierung vor\u201c, sagt Geschke. \u201eDas hei\u00dft: Wir w\u00e4hlen pro Altersgruppe zwischen zehn und f\u00fcnfzehn Texten aus und diskutieren sie, um dann zu einer Entscheidung zu kommen.\u201c Geschke ist der Ideengeber des Wettbewerbs und steht zum dritten Mal an der Spitze der Jury. Dem Gremium geh\u00f6ren zudem Markt-Redakteur Michael Nordmann, Wortwerkerin Hannah Rau, die P\u00e4dagogin Barbara Sanders-Mowka und Schulr\u00e4tin Kathrin Thomas an.<\/p>\n<p>Glaubt Geschke, dass die Rekordbeteiligung mit der Pandemie zu tun hat? \u201eDar\u00fcber kann man nur mutma\u00dfen\u201c, sagt er. Der Verdacht liege aber nahe. Auf jeden Fall sei die hohe Anzahl der Beitr\u00e4ge sehr erfreulich. Zumal die Einsendungen alle einzeln eingegangen seien. Ausgenommen: Sechs Texte aus einer Schule, wo die Verfasser allerdings aus verschiedenen Klassen stammen.<\/p>\n<p>Hauptkriterium f\u00fcr die Bewertung sei die Originalit\u00e4t. Es komme auf ungew\u00f6hnliche Ideen, Eigenst\u00e4ndigkeit und eine \u201eIn-Sich-Stimmigkeit\u201c an. Au\u00dferdem habe man zum ersten Mal die Textl\u00e4nge festgelegt. Erlaubt seien vier DIN A4-Seiten in der Schrift Arial (12). Geschke, der bereits die Texte der 12- bis 16-J\u00e4hrigen gesichtet hat, hat festgestellt, dass sich f\u00fcr viele der Nachwuchsautoren das Problem gar nicht stellt. \u201eEs sind eine Reihe lyrischer Texte dazwischen, von denen viele eine hohe Qualit\u00e4t haben\u201c, sagt er. Dies gelte insbesondere f\u00fcr einige Poetry Slam-Beitr\u00e4ge. \u201eDa merkt man die Erfahrung der Autoren\u201c, so Geschke.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich macht der Jury-Vorsitzende einen Trend zu k\u00fcrzeren Texten aus. \u201eIch pers\u00f6nlich mag es sehr, wenn man versucht sich auf das Wesentliche zu konzentrieren\u201c, betont er. Und \u00fcbt in diesem Punkt auch Selbstkritik. \u201eUnsere Ansprache f\u00fcr den Wettbewerb wirkte in der Vergangenheit immer so, als wollten wir die klassische Geschichte haben, aber die ist bei der Jugend heute nicht mehr angesagt.\u201c Auf dem Smartphone oder am Monitor lese man kurze Sachen, stellt Geschke fest.<\/p>\n<p>Ob die Verfasserinnen und Verfasser kurzer Texte am Ende die Nase vorn haben werden, ist aber l\u00e4ngst nicht ausgemacht. Sicher ist nur, dass \u2013 wenn die Pandemie es zul\u00e4sst \u2013 am Donnerstag, 20. Mai, um 18 Uhr im M\u00f6llner Stadthauptmannshof die Preistr\u00e4ger der dritten Auflage \u201eWanted: Junge Autor*inn*en\u201c gek\u00fcrt werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (pm). Die jungen Schreibtalente haben ihr Werk vollbracht und der 20. Mai \u2013 der Termin f\u00fcr die K\u00fcr der Besten \u2013 r\u00fcckt n\u00e4her. Nun ist es an der Jury unter der F\u00fchrung von J\u00f6rg-R\u00fcdiger Geschke, die besten Texte f\u00fcr die dritte Auflage \u201eWanted: Junge Autor*inn*en\u201c \u2013 dem Schreibwettbewerb der Stiftung Herzogtum Lauenburg \u2013 auszuw\u00e4hlen. 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