{"id":29394,"date":"2021-04-14T15:39:27","date_gmt":"2021-04-14T13:39:27","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=29394"},"modified":"2021-04-14T15:39:27","modified_gmt":"2021-04-14T13:39:27","slug":"biontech-pfizer-soll-bis-ende-juni-50-millionen-impfdosen-mehr-an-die-eu-liefern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2021\/04\/14\/biontech-pfizer-soll-bis-ende-juni-50-millionen-impfdosen-mehr-an-die-eu-liefern\/","title":{"rendered":"BioNTech-Pfizer soll bis Ende Juni 50 Millionen Impfdosen mehr an die EU liefern"},"content":{"rendered":"<p><strong>Br\u00fcssel (pm).<\/strong> Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hat heute (Mittwoch) eine neue Vereinbarung mit BioNTech-Pfizer bekanntgegeben, um die COVID-19-Impfungen in der EU weiter zu beschleunigen. Ab April werden 50 Millionen zus\u00e4tzliche Dosen im zweiten Quartal geliefert, die urspr\u00fcnglich f\u00fcr das vierte Quartal 2021 vorgesehen waren. \u201eDadurch wird die Gesamtzahl von BioNTech-Pfizer im zweiten Quartal auf 250 Millionen Dosen steigen\u201c, sagte von der Leyen. Da BioNTech-Pfizer und die mRNA-Technologie sich als verl\u00e4sslich erwiesen haben, nehme die Kommission nun auch Verhandlungen mit BioNTech-Pfizer \u00fcber einen dritten Vertrag auf. Bis 2023 will die EU demnach 1,8 Milliarden Impfstoffdosen von BioNTech-Pfizer abnehmen. Dabei soll nicht nur die Herstellung der Impfstoffe, sondern auch aller wesentlichen Bestandteile in der EU angesiedelt sein.<\/p>\n<p>\u201eDie Impfungen nehmen in ganz Europa Fahrt auf\u201c, sagte von der Leyen. \u201eDie Mitgliedstaaten haben bis gestern \u00fcber 126 Millionen Impfstoffdosen erhalten. Und ich freue mich, sagen zu k\u00f6nnen, dass wir heute 100 Millionen Impfungen in der EU erreicht haben. Dies ist ein Meilenstein, auf den wir stolz sein k\u00f6nnen.\u201c 27 Millionen Menschen seien inzwischen vollst\u00e4ndig geimpft.<\/p>\n<p>\u201eWie wir jedoch mit der gestrigen Ank\u00fcndigung von Johnson &amp; Johnson sehen, gibt es nach wie vor viele Faktoren, die den geplanten Lieferzeitplan f\u00fcr Impfstoffe st\u00f6ren k\u00f6nnen. Daher ist es wichtig, rasch zu handeln, zu antizipieren und wann immer m\u00f6glich Anpassungen vorzunehmen. Wir tun alles in unserer Macht Stehende, um die Einf\u00fchrung von Impfungen in Europa zu unterst\u00fctzen\u201c, sagte von der Leyen.<\/p>\n<p>Die Kommissionspr\u00e4sidentin dankte BioNTech-Pfizer ausdr\u00fccklich daf\u00fcr, dass das Unternehmen als verl\u00e4sslicher Partner das Angebot an Impfstoffen in den kommenden Wochen und Monaten erh\u00f6hen wird. Die 50 Millionen auf das zweite Quartal vorgezogenen Impfstoffe von BioNTech-Pfizer werden proportional zur Bev\u00f6lkerung auf alle Mitgliedstaaten verteilt.<\/p>\n<p>\u201eUm uns auf die Zukunft vorzubereiten, ziehen wir die Lehren aus der ersten Phase\u201c, sagte von der Leyen. Um rasch auf Virusvarianten reagieren zu k\u00f6nnen, werde die EU fr\u00fchzeitig und in ausreichender Menge weitere Impfstoffdosen brauchen. \u201eVor diesem Hintergrund m\u00fcssen wir uns auf Technologien konzentrieren, die sich bew\u00e4hrt haben. mRNA-Impfstoffe sind ein eindeutiger Fall\u201c, sagte von der Leyen. Auf dieser Grundlage nehmen die Kommission nun Verhandlungen mit BioNTech-Pfizer \u00fcber einen dritten Vertrag auf. Andere Verhandlungen und Vertr\u00e4ge mit weiteren Herstellern k\u00f6nnen folgen, sagte von der Leyen.<\/p>\n<p>Nach Lieferunterbrechung von Johnson&amp;Johnson: EU-Agentur EMA in Kontakt mit US-Beh\u00f6rden<\/p>\n<p>Nach der Entscheidung des Unternehmens Johnson&amp;Johnson, die Auslieferung seines COVID19-Impfstoffes in der EU auszusetzen, ist die Europ\u00e4ische Arzneimittelagentur EMA im Austausch mit den amerikanischen Gesundheitsbeh\u00f6rden. Das hat EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides gestern (Dienstag) best\u00e4tigt (link is external). \u201eDie Sicherheit der Impfstoffe geht immer vor\u201c, erkl\u00e4rte sie. Die EU-Kommission steht in direktem Kontakt mit dem Unternehmen. Dieses hatte mit seiner Ank\u00fcndigung auf die Empfehlung der US-Gesundheitsbeh\u00f6rden FDA und CDC reagiert, die Impfungen in den USA bis zum Abschluss von Untersuchungen von aufgetretenen Blutgerinnseln zu stoppen.<\/p>\n<p>Ob zwischen der COVID19-Impfung mit dem Impfstoff von Janssen \/ Johnson&amp;Johnson und vereinzelt aufgetretenen Thrombosef\u00e4llen ein Zusammenhang besteht, ist noch nicht gekl\u00e4rt. Die EMA analysiert die Situation und ist dabei auf Daten aus L\u00e4ndern angewiesen, in denen der Impfstoff bereits eingesetzt wird. In der EU wurde das Vakzin bisher noch nicht verimpft. Der Gemeinsame Lenkungsausschuss, in dem Vertreter der EU-Staaten gemeinsame Entscheidungen zur EU-Impfstrategie treffen, ist ebenfalls mit dem Thema befasst, um hier koh\u00e4rente Entscheidungen aller EU-Staaten sicherzustellen.<\/p>\n<p>Die EU-Kommission hat f\u00fcr die 27 EU-Staaten insgesamt bis zu 400 Millionen Dosen des Johnson&amp;Johnson-Impfstoffes gesichert. 55 Millionen Dosen sollen zwischen April und Juni geliefert werden. Insgesamt sollen in diesem Zeitraum 360 Millionen Dosen Impfstoff verschiedener Hersteller an die EU-L\u00e4nder ausgeliefert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Br\u00fcssel (pm). Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hat heute (Mittwoch) eine neue Vereinbarung mit BioNTech-Pfizer bekanntgegeben, um die COVID-19-Impfungen in der EU weiter zu beschleunigen. 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