{"id":28916,"date":"2021-03-12T15:02:44","date_gmt":"2021-03-12T13:02:44","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=28916"},"modified":"2021-03-15T11:07:48","modified_gmt":"2021-03-15T09:07:48","slug":"mietenanstieg-abgebremst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2021\/03\/12\/mietenanstieg-abgebremst\/","title":{"rendered":"Mietenanstieg abgebremst"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kiel\/Herzogtum Lauenburg (pm).<\/strong> Die Mietpreise, zu denen Wohnungen auf dem Markt angeboten werden, sind in Schleswig-Holstein mit durchschnittlich 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (4, 9 Prozent) weniger stark angestiegen. Damit liegt der Wert erstmals seit 2016 unter dem F\u00fcnfjahresdurchschnitt von 3,1 Prozent. Das sind die Ergebnisse des Mietenmonitorings der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) f\u00fcr 2020. F\u00fcr neuvermietete Wohnungen lag der durchschnittliche Mietpreis pro Quadratmeter demnach landesweit bei 8,18 Euro.<\/p>\n<p>Geringerer Anstieg in den St\u00e4dten<\/p>\n<p>Der Wert in den kreisfreien St\u00e4dten stieg mit durchschnittlich 2,7 Prozent weniger an als der Gesamtdurchschnitt. Besonders g\u00fcnstig wohnen Mieter:innen derzeit in Neum\u00fcnster (0,9 Prozent), im Kreis Segeberg mit 1,2 Prozent, in Flensburg mit 2,1 Prozent und in Kiel (2,5 Prozent). In L\u00fcbeck stiegen die Mieten dagegen mit 5,5 Prozent stark \u00fcberdurchschnittlich, ebenso im Kreis Schleswig-Flensburg und Herzogtum Lauenburg mit 5,8 Prozent und in Ostholstein mit 7,1 Prozent.<\/p>\n<p>&#8222;Diese Entwicklung zeigt, dass sich unser Land gerade umsortiert. Die Menschen ziehen aus den Ballungsregionen zum Wohnen wieder st\u00e4rker ins Gr\u00fcne und ans Meer&#8220;, sagte Innenministerin Dr. Sabine S\u00fctterlin-Waack in Kiel. Insgesamt trage die Entwicklung dazu bei, dass die Nachfrage und der Preis in den Mittelst\u00e4dten, den l\u00e4ndlichen Regionen und den touristisch gepr\u00e4gten Regionen anstiegen. Dabei sei diese Entwicklung nur bedingt auf mehr Home-Office und Urlaub im eigenen Land durch die Corona-Pandemie zur\u00fcckzuf\u00fchren. Tats\u00e4chlich habe sich dieser Trend schon l\u00e4nger bemerkbar gemacht und habe sich durch die Pandemie lediglich verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Mehr bezahlbarer Wohnraum<\/p>\n<p>Im Januar und Februar 2021 entstand mit 403 gef\u00f6rderten Wohneinheiten deutlich mehr bezahlbarer Wohnraum als im Vorjahr (251 Einheiten). &#8222;Wir werden auch in den kommenden Jahren in unseren Anstrengungen f\u00fcr die Schaffung von bezahlbaren Wohnraum nicht nachlassen&#8220;, sagte S\u00fctterlin-Waack. Bezahlbare Wohnungen zu bauen, scheitere allerdings immer noch an zu wenig Bauland und steigenden Baukosten, erl\u00e4uterte die Ministerin. Daher habe das Land 2020 die Bedingungen der Wohnraumf\u00f6rderprogramme nochmal deutlich verbessert und werde in diesem Jahr einen Baulandfonds einrichten. Das Programm soll Kommunen dabei unterst\u00fctzen, anspruchsvolle Fl\u00e4chen f\u00fcr mehr Bauland zu entwickeln.<\/p>\n<p>Auch m\u00fcssten gesetzliche Vorgaben schlanker werden f\u00fcr Bauherren, forderte die Ministerin. Hier habe das Innenministerium im vergangenen Jahr mit der Novellierung der Landesbauordnung einen wichtigen Beitrag geleistet. &#8222;Es passt nicht zusammen, wenn steigende Mieten beklagt und zugleich immer kostspieligere gesetzliche Vorgaben f\u00fcr den Wohnungsbau gemacht werden&#8220;, sagte die Ministerin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiel\/Herzogtum Lauenburg (pm). Die Mietpreise, zu denen Wohnungen auf dem Markt angeboten werden, sind in Schleswig-Holstein mit durchschnittlich 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (4, 9 Prozent) weniger stark angestiegen. 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