{"id":28752,"date":"2021-03-03T10:15:38","date_gmt":"2021-03-03T08:15:38","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=28752"},"modified":"2021-03-03T12:16:52","modified_gmt":"2021-03-03T10:16:52","slug":"22-mal-wurde-die-hilfe-der-moellner-feuerwehr-im-februar-2021-benoetigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2021\/03\/03\/22-mal-wurde-die-hilfe-der-moellner-feuerwehr-im-februar-2021-benoetigt\/","title":{"rendered":"22 mal wurde die Hilfe der M\u00f6llner Feuerwehr im Februar 2021 ben\u00f6tigt"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00f6lln (pm).<\/strong> Wurden die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln im Februar 2019 und 2020 jeweils 16 mal um Hilfe gebeten, so wurden sie im Februar 2021 insgesamt 22 mal alarmiert. F\u00fcnf Alarmierungen wurden durch automatische Brandmeldeanlagen verursacht und stellten sich im nachherein dann gl\u00fccklicherweise als Fehlalarme heraus. N\u00e4heres hierzu auf der Homepage der FFW M\u00f6lln. Die Chronik f\u00fcr den Februar zeigt ansonsten folgendes Bild:<\/p>\n<p>02.2. Als beobachtet wurde, dass von einem Betriebsgel\u00e4nde am Rudolf-Diesel-Weg eine Fl\u00fcssigkeit in den \u00f6ffentlichen Bereich lief und zudem von den Meldenden ein Zischen vernommen wurde, informierten diese die zust\u00e4ndige Leitstelle. Deren Mitarbeiter alarmierten um 19.32 Uhr die FF M\u00f6lln. Wenig sp\u00e4ter stellten die Einsatzkr\u00e4fte fest, dass in dem Geb\u00e4ude ein Wasserrohr geplatzt war. Das Wasser hatte sich einen Weg ins Freie gebahnt.<\/p>\n<p>05.2. Mit dem Stichwort \u201eFeuer gro\u00df\u201c wurden die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln um 10.18 Uhr alarmiert. Wenig sp\u00e4ter r\u00fcckten die Einsatzkr\u00e4fte zum Sechseichener Weg aus. Wie sich vor Ort herausstellte, brannten in einer Tiefgarage mehrere Fahrzeuge. Die Brandbek\u00e4mpfung konnte aufgrund der starken Verqualmung nur unter Atemschutz vorgenommen werden. Erschwerend kam neben der Hitze und der Sichtbehinderung aufgrund des Qualms hinzu, dass die Fahrzeuge in verschlossenen Stellpl\u00e4tzen standen. Es ist davon auszugehen, dass zun\u00e4chst ein Fahrzeug vermutlich aufgrund eines Defektes Feuer gefangen hat. Da die Trennw\u00e4nde zwischen den Stellpl\u00e4tzen allerdings \u00d6ffnungen aufwiesen, konnte das Feuer auf weitere Fahrzeuge \u00fcbergreifen. So wurden zwei Pkw vollst\u00e4ndig ein Opfer der Flammen. Zwei weitere Pkw wurden durch Hitze und Feuer erheblich besch\u00e4digt. Auch das Geb\u00e4ude wurde durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen. W\u00e4hrend Personen gl\u00fccklicherweise nicht zu Schaden kamen, entstand durch das Feuer ein erheblicher Sachschaden.<\/p>\n<p>Neben der M\u00f6llner Feuerwehr war auch die Freiwillige Feuerwehr Breitenfelde vor Ort. Somit standen M\u00f6llns Wehrf\u00fchrer Sven Stonies als Einsatzleiter insgesamt 55 Einsatzkr\u00e4fte zur Verf\u00fcgung. Um 12.46 Uhr waren die Nachl\u00f6scharbeiten f\u00fcr die M\u00f6llner Kr\u00e4fte beendet und das Geb\u00e4ude wurde an den Eigent\u00fcmer \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>07.2. Dreimal wurde an diesem Tag die Hilfe der Ehrenamtler angefordert. Erstmals piepten die Funkmeldeempf\u00e4nger um 7.56 Uhr. In einem Haus an der Kr\u00f6gerskoppel war ein Mann in einem Zimmer so ungl\u00fccklich gest\u00fcrzt, dass die T\u00fcr nicht ge\u00f6ffnet werden konnte. Beim Eintreffen der Feuerwehrkr\u00e4fte hatte der bereits anwesende Rettungsdienst die ansprechbare Person gerade dazu bewegen k\u00f6nnen von der T\u00fcr wegzur\u00fccken. Somit konnte die T\u00fcr ge\u00f6ffnet werden und der Rettungsdienst konnte den Patienten versorgen. 20 Blaur\u00f6cke waren zum Ger\u00e4tehaus geeilt.<\/p>\n<p>Zu sp\u00e4t kam die Hilfe der Rettungskr\u00e4fte f\u00fcr eine Frau im Kranichweg. Die Bewohnerin einer Wohnung im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses war seit l\u00e4ngerem nicht gesehen worden. Angeh\u00f6rige konnten nicht in die Wohnung. \u00dcber ein gekipptes Fenster gelangten die Feuerwehrkr\u00e4fte, die um 9.59 Uhr zu einer Notfallt\u00fcr\u00f6ffnung alarmiert worden waren, in die Wohnung und verschafften so dem Notarzt Zutritt.<\/p>\n<p>Um 22.44 Uhr erreichte das n\u00e4chste Hilfeersuchen die M\u00f6llner Blaur\u00f6cke. Durch Sturmb\u00f6en war eine etwa zw\u00f6lf Meter hohe Tanne im Vorgarten eines Hauses an der Berliner Stra\u00dfe in Richtung des Reihenhauses gest\u00fcrzt. Es bestand die Gefahr, dass der Baum sich weiter neigt und das Haus besch\u00e4digt. Mit der Drehleiter wurde eine Leine an der Baumspitze angeschlagen und der Baum seitw\u00e4rts heruntergezogen. Da der Baum anschlie\u00dfend sicher auf dem Grundst\u00fcck lag, waren keine weiteren Ma\u00dfnahmen durch die Feuerwehr erforderlich.<\/p>\n<p>09.2. Nachdem ein Handwerker in einem Haus an der Zarrentiner Stra\u00dfe vom Dachboden in das erste Obergeschoss gest\u00fcrzt war, wurde um 9.35 Uhr zur Unterst\u00fctzung des Rettungsdienstes die Hilfe der FF M\u00f6lln angefordert. Der Patient wurde in eine Vakuummatratze gelegt und von Kr\u00e4ften des Rettungsdienstes und der Feuerwehr auf der Schaufeltrage durch das Treppenhaus zum RTW transportiert.<\/p>\n<p>10.2. In der Nacht vom 9. zum 10. Februar drang ein 31-j\u00e4hriger M\u00f6llner gewaltsam durch ein Oberlicht in die Halle einer Firma an der Alt-M\u00f6llner-Stra\u00dfe ein. Dabei<br \/>\nSt\u00fcrzte er rund 8 bis 10 Meter in die Tiefe und verletzte sich hierbei schwer. Nachdem der Mann gefunden worden war, wurde er schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht. Da zur Sicherung von Spuren Beamte der Kriminalpolizei das Dach betreten mussten, wurden sie von Kr\u00e4ften der M\u00f6llner Wehr, die um 8.52 Uhr um Hilfe gebeten wurden, mit der Drehleiter unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p>10.2. Nachdem ein Hund auf dem Elbe-L\u00fcbeck-Kanal etwa 25 Meter vom Ufer entfernt ins Eis eingebrochen war, wurde die M\u00f6llner Wehr um 11.46 Uhr mit dem Stichwort \u201eTier in Not\u201c alarmiert. Noch bevor eine Einsatzkraft zu dem eingebrochenen Tier gelangen konnte, verlie\u00dfen den Hund die Kr\u00e4fte und er versank im Wasser. Eine Bergung war leider nicht m\u00f6glich. Die Hundehalterin wurde von Kr\u00e4ften der Wehr im nachherein im Rahmen der Notfallseelsorge betreut.<\/p>\n<p>10.2. Zu einem weiteren dramatischen Zwischenfall kam es am Nachmittag ebenfalls am Elbe-L\u00fcbeck-Kanal im Bereich der Gemeinde Hammer. Hier waren zwei Hunde in der Mitte des Kanals ins Eis eingebrochen. Zur Unterst\u00fctzung der Wehren aus Hammer, Mannhagen und K\u00fchsen wurde die Feuerwehr M\u00f6lln 15.56 Uhr mit einem Boot nachgefordert. Kurz vor dem Eintreffen am Einsatzort hatten die \u00f6rtlichen Einsatzkr\u00e4fte einen Hund gerettet. Der zweite Hund war nicht mehr zu sehen. Eine Bergung konnte nicht durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>13.2. Ein Reh hatte sich in einem Grundst\u00fcckszaun Am Ziegelsee eingeklemmt. Durch eigene Befreiungsversuche hatte sich das Tier schon vor dem Eintreffen der um 8.44 Uhr alarmierten Feuerwehr selbst schwere Verletzungen zugef\u00fcgt. Durch einen anwesenden J\u00e4ger wurde das Reh erl\u00f6st und aus dem Zaun befreit.<\/p>\n<p>15.2. Nachdem ein Anrufer im Ger\u00e4tehaus der Feuerwehr M\u00f6lln einen angeblich festgefrorenen Schwan am Anleger auf dem Stadtsee gemeldet hatte, wurden um 11.21 Uhr Kr\u00e4fte der Wehr mittels Funkmeldeempf\u00e4nger alarmiert. Von den Einsatzkr\u00e4ften wurden beide Anleger am Stadtsee angefahren. Alle auf dem See erkennbaren Wasserv\u00f6gel waren offensichtlich in Bewegung, ein festgefrorener Schwan wurde nicht entdeckt. Der Meldende machte auch nicht auf sich aufmerksam. Somit wurde der Einsatz als Fehlalarm verbucht.<\/p>\n<p>Allerdings k\u00f6nnen gesunde Schw\u00e4ne nicht festfrieren, denn ihr K\u00f6rper ist f\u00fcr eisige Temperaturen gewappnet. Da die Tiere im Winter nur wenig Nahrung finden, sitzen sie oft regungslos da, um Energie zu sparen und versuchen durch wenig Bewegung, den fehlenden Energienachschub zu kompensieren. Es ist wichtig die Tiere nicht aufzuscheuchen, damit diese nicht zus\u00e4tzlich Reserven verbrauchen. Kranke Tiere sind allerdings auf die Hilfe der Menschen angewiesen.<\/p>\n<p>17.2. Im Rahmen der nachbarlichen L\u00f6schhilfe wurde um 11.14 Uhr auch die FF M\u00f6lln mit dem Stichwort \u201eFeuer gro\u00df\u201c alarmiert. Wenig sp\u00e4ter r\u00fcckten 26 M\u00f6llner Feuerwehrleute nach K\u00fchsen aus. Hier brannte angrenzend an ein Wohnhaus ein gr\u00f6\u00dferer Schuppen. Ein \u00dcbergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte von den zuerst eintreffenden Feuerwehrkr\u00e4ften erfolgreich verhindert werden. Das Feuer war in einem ehemaligen H\u00fchnerstall, der zu einer Werkstatt umgebaut worden war, ausgebrochen. Mit Hilfe der M\u00f6llner Drehleiter konnte die Dachhaut des Schuppens ge\u00f6ffnet werden, so dass das Feuer dann von oben bek\u00e4mpft werden konnte.<\/p>\n<p>19.2. Gegen 11.45 Uhr rief der Filialleiter eines Verbrauchermarktes am Grambeker Weg im Feuerwehrger\u00e4tehaus an und teilte mit, dass sich auf dem Parkplatz des Marktes ein gr\u00f6\u00dferer \u00d6lfleck befinde. Zwei Kr\u00e4fte der Wehr beseitigten die Gefahrenquelle.<\/p>\n<p>19.2. Nachdem Anwohner bemerkten, dass aus einem ungenutzten Gesch\u00e4ftshaus am Zeppelinweg Wasser austrat, setzten sie einen Notruf ab. Daraufhin wurde die M\u00f6llner Feuerwehr um 18.06 Uhr alarmiert und um Hilfe gebeten. Durch ein Fenster konnten die Einsatzkr\u00e4fte erkennen, dass eine Badezimmerarmatur geplatzt war und Wasser austrat. Nachdem sich die Kr\u00e4fte Zutritt zu dem Haus verschafft hatten, bemerkten sie dass der Keller zirka 40 Zentimeter unter Wasser stand. Mit zwei Chiemseepumpen wurde das Wasser abgepumpt. Zwischenzeitlich hatte ein Mitarbeiter der Stadtwerke zudem das Wasser vor dem Geb\u00e4ude abgestellt.<\/p>\n<p>21.2. F\u00fcr 16 Ehrenamtler der Wehr wurde die Nachtruhe um 0.39 Uhr das Piepen der Funkmeldeempf\u00e4nger j\u00e4h unterbrochen. Wenig sp\u00e4ter r\u00fcckten sie zum Gro\u00dfer Eschenhorst aus. Hier hatte die Bewohnerin in einem Mehrfamilienhaus den Hausnotrufknopf bet\u00e4tigt und nicht auf den R\u00fcckruf reagiert. Deshalb wurde von einem Notfall ausgegangen. Nach der \u00d6ffnung der Wohnungst\u00fcr durch die Feuerwehr wurde die Bewohnerin wohlauf vorgefunden. Sie hatte weder die Ausl\u00f6sung des Hausnotrufes noch den darauf folgenden Anruf mitbekommen. Weitere Ma\u00dfnahmen von Feuerwehr und Rettungsdienst waren nicht erforderlich.<\/p>\n<p>28.2. Aufgrund einer gemeldeten Rauchentwicklung aus einer Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses am Wasserkr\u00fcger Weg wurde die FF M\u00f6lln um 18.15 Uhr alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkr\u00e4fte fest, dass Essen auf dem Herd brannte. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr hatte der Mieter die Wohnung verlassen k\u00f6nnen. Zwei Feuerwehrkameraden gingen unter Atemschutz in die stark verrauchte Wohnung vor und nahmen das Essen vom Herd. Abschlie\u00dfend wurde die Wohnung bel\u00fcftet. Um 18.42 Uhr war der Einsatz f\u00fcr die 34 Blaur\u00f6cke beendet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (pm). 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