{"id":28721,"date":"2021-02-28T12:07:37","date_gmt":"2021-02-28T10:07:37","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=28721"},"modified":"2021-02-28T12:07:37","modified_gmt":"2021-02-28T10:07:37","slug":"gesundheitsministerium-informiert-zu-corona-impfungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2021\/02\/28\/gesundheitsministerium-informiert-zu-corona-impfungen\/","title":{"rendered":"Gesundheitsministerium informiert zu Corona-Impfungen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kiel\/Herzogtum Lauenburg (pm).<\/strong> In Schleswig-Holstein wurden bis einschlie\u00dflich 25. Februar rund 86.700 Personen vollst\u00e4ndig gegen das Coronavirus geimpft, erhielten also Erst- und Zweitimpfung. Das entspricht einer Impfquote von drei Prozent, der Bundesdurchschnitt betr\u00e4gt 2,4 Prozent. Eine Erstimpfung erhielten bislang rund 134.600 Personen (Impfquote 4,6 %, Bundesdurchschnitt 4,5 %). Die Anzahl der Dosen, die insgesamt verimpft wurden, betr\u00e4gt rund 221.000. (\u00dcbersicht: <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/InfAZ\/N\/Neuartiges_Coronavirus\/Daten\/Impfquoten-Tab.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.rki.de\/DE\/Content\/InfAZ\/N\/Neuartiges_Coronavirus\/Daten\/Impfquoten-Tab.html<\/a>)<\/p>\n<p>Anmeldeverfahren f\u00fcr Personen 80 Jahre und \u00e4lter: Seit dem 22. Februar erfolgt gestaffelt die Versendung weiterer Impfeinladungs-Schreiben an die letzte Gruppe der Personen 80 Jahre oder \u00e4lter. Das betrifft Personen, die bis zum 1. April 80 Jahre alt werden. Der Zeitpunkt der Versendung der einzelnen Tranchen kann in dem flexiblen System dabei an das Aufkommen bei der Telefon-Hotline angepasst werden.<\/p>\n<p>Um die diese Woche sehr hoch ausgelastete Telefon-Hotline f\u00fcr die Personen, die bereits einen Brief erhalten haben, erreichbarer zu machen, wird anders als urspr\u00fcnglich vorgesehen der Briefversand jetzt weiter entzerrt. Zun\u00e4chst erfolgt bis voraussichtlich Mitte kommende Woche kein Versand neuer Anschreiben und es wird dann ein Versand der Briefe in kleineren Tranchen erfolgen. Mit der Versendung weiterer Schreiben ist nach jetzigem Stand bis Mitte M\u00e4rz zu rechnen. Es ist also nicht ungew\u00f6hnlich, wenn Personen, die 80 Jahre oder \u00e4lter sind, noch kein Schreiben bis Mitte M\u00e4rz erhalten. Die zeitliche Entzerrung des Einladewesens f\u00fchrt nicht zu einer Verz\u00f6gerung des Impffortschritts \u2013 der weiterhin gekoppelt ist an den Erhalt der Impfstoffmenge von den Herstellern Biontec und Moderna.<\/p>\n<p>Bisher wurden rund 141.000 Personen aus der Gruppe der \u00dc80-J\u00e4hrigen in dem Verfahren angeschrieben. Davon haben rund 60.500 Personen Termine zur Impfung vereinbart. Die bereits aufgestockte Anzahl von rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der telefonischen Hotline k\u00f6nnen derzeit im Maximum t\u00e4glich f\u00fcnftausend Anrufe entgegennehmen und Termine f\u00fcr die Impfberechtigten vereinbaren. Der Durchschnitt der Anzahl der eingehenden Anrufe lag in den letzten zehn Tagen mit zunehmender Tendenz in der laufenden Woche bei rund 31.500, von denen ein gro\u00dfer Teil auf erneute Anrufversuche zur\u00fcckgeht.<\/p>\n<p>Das stark erh\u00f6hte Anrufaufkommen f\u00fchrt leider zu Wartezeiten und der Bandansagen, dass Anruferinnen und Anrufer bitte zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt erneut anrufen m\u00f6gen. Das Gesundheitsministerium weist noch einmal darauf hin, dass jede B\u00fcrgerin und jeder B\u00fcrger, der ein personalisiertes Schreiben erh\u00e4lt, auch einen Impftermin erh\u00e4lt. Wenn B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger an einem Tag telefonisch nicht durchkommen, werden sie um Geduld gebeten und darum, es mit etwas Abstand wieder zu versuchen. Die jetzt eingeleitete weitere Entzerrung soll zur Entlastung beitragen. Jeder, der einen Impftermin m\u00f6chte, wird einen Termin bekommen. Ebenfalls wird darum gebeten, dass nicht mehrere Personen parallel anrufen, um einen Termin f\u00fcr eine impfberechtigte Person zu buchen. Denn das erh\u00f6ht das Telefonaufkommen insgesamt.<\/p>\n<p>Wichtig, da dies m\u00f6glicherweise bei \u00e4lteren Menschen zu Irritationen f\u00fchrt: Die derzeit online vergebenen und weiterhin verf\u00fcgbaren Termine an unter 65-J\u00e4hrige der Priorit\u00e4tengruppe 1 stehen nicht in Konkurrenz zu den Terminen f\u00fcr Personen, die 80 Jahre oder \u00e4lter sind. Grund ist, dass f\u00fcr \u00dc80-J\u00e4hrige mRNA-Impfstoffe zugelassen sind und verimpft werden, f\u00fcr Personen, die 65 Jahre oder j\u00fcnger sind, hingegen derzeit der Impfstoff von AstraZeneca. F\u00fcr \u00dc80-J\u00e4hrige ist jeweils der Nachmittag in den Impfzentren vorgesehen und f\u00fcr sie wird der entsprechende mRNA-Impfstoff eingesetzt.<\/p>\n<p>Online-Anmeldung f\u00fcr unter 65j\u00e4hrige der Priorit\u00e4tengruppe 1: Seit Dienstag ist online die Anmeldung unter www.impfen-sh.de freigeschaltet f\u00fcr Personen der Priorit\u00e4tengruppe 1 unter 65 Jahren, beispielsweise f\u00fcr T\u00e4tige in Einrichtungen der ambulanten oder station\u00e4ren Altenpflege oder Notfallrettung. Dort werden Termine jeweils f\u00fcr die Vormittage in den Impfzentren mit dem Impfstoff von AstraZeneca vergeben. Dieser ist nur f\u00fcr Personen bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres zugelassen. Personen, die nicht zu den Berechtigten geh\u00f6ren, werden bei den Impfzentren abgewiesen werden, es ist daher wichtig, dass die genannten Anmeldevoraussetzungen vorliegen. Sollten Personen sich online f\u00e4lschlicherweise angemeldet haben, k\u00f6nnen diese sich auch online \u00fcber die Seite durch einen Klick auf Stornieren wieder abmelden.<\/p>\n<p>Bisher sind seit Dienstag rund 19.000 Termine der bis Ende M\u00e4rz zur Verf\u00fcgung stehenden 148.000 Termine online gebucht worden. Die jetzige Woche und die Folgewoche sind bis auf wenige Ausnahmen ausgebucht. Zur Einordnung: Im Gegensatz zu den online-Anmeldungen Anfang des Jahres, wo f\u00fcr nur jeweils eine Woche Termine buchbar waren, stehen jetzt deutlich mehr Termine bis Ende M\u00e4rz zur Verf\u00fcgung. Innerhalb des Monats M\u00e4rz soll f\u00fcr die Priorit\u00e4tengruppe 2 nach der Bundesimpfverordnung ebenfalls die M\u00f6glichkeit der Buchung er\u00f6ffnet werden. Dazu wird das Ministerium rechtzeitig informieren. Ab 1. M\u00e4rz werden insgesamt 28 Impfzentren \u00f6ffnen, bislang waren es 15.<\/p>\n<p>Fragen und Antworten zur Anmeldung f\u00fcr die Gruppe der \u00fcber 80-J\u00e4hrigen:<\/p>\n<p>1. Das Land schreibt alle \u00fcber 80-J\u00e4hrigen an. Was steht in dem Brief?<\/p>\n<p>Das Gesundheitsministerium verschickt seit Ende Januar Briefe an alle impfberechtigen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in Schleswig-Holstein, die 80 Jahre oder \u00e4lter sind. Dieser Brief enth\u00e4lt eine exklusive Telefonnummer und ganz oben im Betreff eine pers\u00f6nliche Identifikationsnummer zur Terminvereinbarung. Bitte heben Sie diesen Brief f\u00fcr die Terminbuchung und alle weiteren Umbuchungen gut auf.<\/p>\n<p>2. Was muss ich machen, wenn ich angeschrieben werde?<\/p>\n<p>Wenn Sie einen Brief erhalten haben, k\u00f6nnen Sie unter der auf dem Brief angegebenen Nummer einen Impftermin vereinbaren. Sie erhalten bei dem Telefonat jeweils einen Termin f\u00fcr die Erst- sowie f\u00fcr die Zweitimpfung. Die Vergabe Ihres pers\u00f6nlichen Termins ist ausschlie\u00dflich \u00fcber diesen Weg m\u00f6glich, eine Buchung \u00fcber das Internet ist nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>3. Wann geht das am besten?<\/p>\n<p>Sie k\u00f6nnen von Montag bis Samstag, von 8-18 Uhr \u00fcber die kostenlose Hotline, die auf dem Brief vermerkt ist, einen Termin buchen. Diese Telefonnummer ist exklusiv f\u00fcr die angeschriebene Personengruppe, um die Terminvereinbarung ohne zeitlichen Druck zu erm\u00f6glichen. Jede impfberechtigte B\u00fcrgerin und jeder impfberechtigte B\u00fcrger erh\u00e4lt einen Termin. Wenn Sie telefonisch nicht durchkommen, versuchen Sie es bitte zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt noch einmal. Da die Anmeldung mit einer pers\u00f6nlichen Identifikationsnummer funktioniert, ist es auch nicht erforderlich, dass z.B. mehrere Angeh\u00f6rige parallel versuchen, einen Termin f\u00fcr Sie zu buchen. Das f\u00fchrt im Zweifel nur zu l\u00e4ngeren Warteschleifen am Telefon.<\/p>\n<p>4. Welche Infos muss ich am Telefon bereithalten?<\/p>\n<p>F\u00fcr die Anmeldung am Telefon sollten Sie bitte Ihren Namen, Ihr Geburtsdatum, die pers\u00f6nliche Identifikationsnummer aus dem Betreff des Anschreibens sowie Ihre Telefonnummer bereithalten. Wenn m\u00f6glich und vorhanden k\u00f6nnen Sie auch eine E-Mail-Adresse angeben. An diese wird eine Terminbest\u00e4tigung ein Aufkl\u00e4rungsbogen, eine Einwilligungserkl\u00e4rung, sowie die Anschrift des Impfzentrums gemailt. Wenn Sie keine E-Mail-Adresse haben ist das auch kein Problem. Notieren Sie sich einfach Ihren Termin und das Impfzentrum. Die weiteren Unterlagen, wie Aufkl\u00e4rungsbogen und Einwilligungserkl\u00e4rung, erhalten Sie dann beim Termin im Impfzentrum vor Ort. Zum Termin im Impfzentrum ben\u00f6tigen Sie dann nur entweder Ihren Personalausweis, Ihren F\u00fchrerschein oder Ihre Krankenkassenkarte, also einen Nachweis auf dem Sie anhand des Bildes und dem Geburtsdatum identifiziert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>5. Was, wenn ich meinen Termin nicht einhalten kann?<\/p>\n<p>Falls Sie aus dringenden Gr\u00fcnden Ihren Termin nicht einhalten k\u00f6nnen, k\u00f6nnen Sie diesen \u00fcber die im Brief angegebene Telefonnummer und unter Angabe Ihrer pers\u00f6nlichen Identifikationsnummer umbuchen. Falls Sie Ihren Brief verloren haben, wenden Sie sich bitte an die allgemeine Impftermin-Hotline unter 0800 455 655 0.<\/p>\n<p>6. Ich bin \u00fcber 80 und habe noch kein Anschreiben bekommen.<\/p>\n<p>Machen Sie sich keine Sorgen. Die Versendung der Briefe ist in mehrere Gruppen gestaffelt und die Versendung dauert derzeit an.<\/p>\n<p>7. Woher kennt das Land mein Alter und meine Adresse?<\/p>\n<p>Dies geht aus den Daten der Einwohnermelde\u00e4mter hervor, die daf\u00fcr genutzt wurden.<\/p>\n<p>8. Muss ich mich impfen lassen?<\/p>\n<p>Nein, die Impfung ist freiwillig und kostenlos.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum Anmeldeverfahren gibt es auch als Video hier: <a href=\"https:\/\/www.schleswig-holstein.de\/DE\/Schwerpunkte\/Coronavirus\/Presse\/Videothek\/_documents\/videothek_impfzentren.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.schleswig-holstein.de\/DE\/Schwerpunkte\/Coronavirus\/Presse\/Videothek\/_documents\/videothek_impfzentren.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiel\/Herzogtum Lauenburg (pm). In Schleswig-Holstein wurden bis einschlie\u00dflich 25. Februar rund 86.700 Personen vollst\u00e4ndig gegen das Coronavirus geimpft, erhielten also Erst- und Zweitimpfung. Das entspricht einer Impfquote von drei Prozent, der Bundesdurchschnitt betr\u00e4gt 2,4 Prozent. 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