{"id":28653,"date":"2021-02-25T10:25:39","date_gmt":"2021-02-25T08:25:39","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=28653"},"modified":"2021-02-25T10:25:39","modified_gmt":"2021-02-25T08:25:39","slug":"ngg-fordert-oeffnungsperspektive-fuer-hotels-und-gaststaetten-im-herzogtum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2021\/02\/25\/ngg-fordert-oeffnungsperspektive-fuer-hotels-und-gaststaetten-im-herzogtum\/","title":{"rendered":"NGG fordert \u00d6ffnungsperspektive f\u00fcr Hotels und Gastst\u00e4tten im Herzogtum"},"content":{"rendered":"<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm).<\/strong> Corona sorgt f\u00fcr Einbruch im heimischen Tourismus: Schleswig-Holstein haben im vergangenen Jahr nur noch rund 6,2 Millionen G\u00e4ste besucht \u2013 ein Minus von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der \u00dcbernachtungen sank um 20 Prozent auf 28,9 Millionen. Das teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gastst\u00e4tten (NGG) mit und beruft sich hierbei auf neueste Zahlen des Statistischen Bundesamtes.<\/p>\n<p>\u201eDas Gastgewerbe erlebt eine historisch einmalige Krise, die auch die Besch\u00e4ftigten mit voller Wucht trifft. Jetzt m\u00fcssen Bund und L\u00e4nder endlich einen Plan vorlegen, wie es im M\u00e4rz weitergehen soll\u201c, so Sarah Witte, Gewerkschaftssekret\u00e4rin der NGG-Region Hamburg-Elmshorn. Am 3. M\u00e4rz verhandeln Bundeskanzlerin Merkel und die Ministerpr\u00e4sidenten der L\u00e4nder \u00fcber Lockerungen der aktuellen Corona-Ma\u00dfnahmen. Allein im Kreis Herzogtum Lauenburg besch\u00e4ftigt das Hotel- und Gastst\u00e4ttengewerbe laut Arbeitsagentur rund 2.400 Menschen in 270 Betrieben.<\/p>\n<p>\u201eHotels, Pensionen, Restaurants und Kneipen sind schon seit Anfang November geschlossen. Wenn die Politik jetzt keine \u00d6ffnungsperspektive bietet, droht vielen Betrieben das Aus und den Besch\u00e4ftigten Arbeitslosigkeit\u201c, betont Witte. Entscheidend seien hierbei einheitliche Auflagen und detaillierte Hygienekonzepte in den Betrieben. Der Hotel- oder Restaurantbesuch d\u00fcrfe unter keinen Umst\u00e4nden zum Infektionsherd werden. \u201eDie Besch\u00e4ftigen haben bereits im letzten Sommer gezeigt, dass sie geeignete Hygienekonzepte optimal umsetzen k\u00f6nnen, um sich zu sch\u00fctzen und den G\u00e4sten ein sicheres Restauranterlebnis zu erm\u00f6glichen\u201c, so die NGG.<\/p>\n<p>Viele Hotels und Gastst\u00e4tten k\u00f6nnten auf bew\u00e4hrte Ma\u00dfnahmen zur\u00fcckgreifen, um das Infektionsrisiko auf ein Minimum zu reduzieren. Die Firmen m\u00fcssten neben den G\u00e4sten auch das Personal bestm\u00f6glich sch\u00fctzen. Dazu geh\u00f6rten unter anderem kostenlose FFP2-Masken f\u00fcr Besch\u00e4ftigte und die Einhaltung der vorgeschriebenen Arbeitszeiten.<\/p>\n<p>Zugleich sieht die Gewerkschaft die Politik in der Pflicht, die Einkommenseinbu\u00dfen der Besch\u00e4ftigten in Kurzarbeit auszugleichen. \u201eWer das Gastgewerbe \u00fcber viele Monate schlie\u00dft, muss auch die Folgen f\u00fcr die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bedenken. Wir brauchen dringend ein Mindest-Kurzarbeitergeld von 1.200 Euro im Monat\u201c, so Witte. Selbst wenn Hotels und Gastst\u00e4tten schrittweise wieder \u00f6ffnen d\u00fcrften, sei ein Gro\u00dfteil der Besch\u00e4ftigten noch monatelang auf das Kurzarbeitergeld angewiesen. Ohne eine Aufstockung k\u00e4men die Menschen damit aber nicht l\u00e4nger \u00fcber die Runden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). 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