{"id":28325,"date":"2021-02-05T10:33:34","date_gmt":"2021-02-05T08:33:34","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=28325"},"modified":"2021-02-07T11:00:41","modified_gmt":"2021-02-07T09:00:41","slug":"elf-alarmierungen-fuer-die-moellner-feuerwehr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2021\/02\/05\/elf-alarmierungen-fuer-die-moellner-feuerwehr\/","title":{"rendered":"Elf Alarmierungen f\u00fcr die M\u00f6llner Feuerwehr"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00f6lln (pm).<\/strong> &#8222;Anscheinend wissen immer noch viele Mitb\u00fcrger nicht, was das Wort freiwillig in dem Namen Freiwillige Feuerwehr M\u00f6lln bedeutet&#8220;, hei\u00dft es in einer aktuellen Meldung der M\u00f6llner Brandsch\u00fctzer. Freiwillig bedeute, dass die M\u00e4nner und Frauen bei Notf\u00e4llen ihre Arbeitskraft ehrenamtlich und unentgeltlich zur Verf\u00fcgung stellen. Daf\u00fcr opfern sie entweder ihre Freizeit oder der Arbeitgeber stellt sie f\u00fcr ihre T\u00e4tigkeit frei. Auch die Stadt M\u00f6lln besitzt nur eine Freiwillige Feuerwehr, die 1874 von 74 M\u00f6llner B\u00fcrgern nach einem verheerenden Brand in der M\u00f6llner Altstadt gegr\u00fcndet wurde.<\/p>\n<p>Bis zum heutigen Tag haben 1.008 M\u00f6llner ihre Kraft und Zeit ehrenamtlich und unentgeltlich f\u00fcr ihre Mitb\u00fcrger zur Verf\u00fcgung gestellt. Im Einsatzfall werden sie \u00fcber ihre Funkmeldeempf\u00e4nger alarmiert und fahren zun\u00e4chst das Ger\u00e4tehaus am St.-Florian-Weg an. Um im Einsatzfall entsprechend helfen zu k\u00f6nnen, finden in der Freizeit zudem regelm\u00e4\u00dfig Ausbildungsdienste an den Ger\u00e4tschaften und den Einsatzfahrzeugen statt.<\/p>\n<p>Auch im Januar setzte sich der positive Trend der letzten drei Monate des Jahres 2020 fort. So zeigt die Einsatzbilanz, dass die Hilfe der M\u00f6llner Blaur\u00f6cke im Januar nur elfmal (Januar 2020: 23 mal) ben\u00f6tigt wurde. Am 15. Januar unterst\u00fctzten zwei Kameraden der Wehr im Rahmen eines Einsatzes der Technischen Einsatzleitung des Kreises Herzogtum Lauenburg die Einsatzleitung bei einem Gro\u00dffeuer in Aum\u00fchle. Das Unterst\u00fctzungsersuchen erreichte die Kameraden um 12.54 Uhr.<\/p>\n<p>09.1. Zum ersten Einsatz des Jahres 2021 riefen die Funkmeldeempf\u00e4nger die Mitglieder der FF M\u00f6lln um 14.34 Uhr. Die Kr\u00e4fte wurden ben\u00f6tigt, um eine Kraftstoffspur, die sich bei regnerischem Wetter durch weite Teile des Stadtgebietes zog, zu entsch\u00e4rfen und abzustreuen. Auch die Bundesstra\u00dfe 207 war im Abfahrtsbereich M\u00f6lln-S\u00fcd betroffen. Nachdem die 29 Einsatzkr\u00e4fte die mehrere Kilometer lange Spur abgestreut hatten, war f\u00fcr sie der Einsatz um 17.00 Uhr beendet.<\/p>\n<p>12.1. Um 7.39 Uhr erreichte die Kr\u00e4fte die Meldung \u00fcber einen Zimmerbrand im 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Ratzeburger Stra\u00dfe. Die Bewohnerin befand sich beim Eintreffen am Einsatzort gl\u00fccklicherweise nicht mehr in ihrer Wohnung und wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die ersten Kr\u00e4fte, die in die vollst\u00e4ndig verqualmte Wohnung vordrangen, stellten fest, dass in der K\u00fcche ein leerer Pizzakarton auf dem eingeschalteten Herd einen Schwelbrand verursacht hatte. Nachdem der Karton entfernt und der Herd ausgeschaltet worden war, wurde die Wohnung bel\u00fcftet. 37 Blaur\u00f6cke waren dem Ruf der Melder gefolgt und zum Ger\u00e4tehaus geeilt.<\/p>\n<p>13.1. Die um 1.08 Uhr durch die Funkmeldeempf\u00e4nger aus dem Schlaf gerissenen Feuerwehrkameraden eilten unverz\u00fcglich zum Ger\u00e4tehaus. Zuvor hatte die Brandmeldeanlage eines Getr\u00e4nkeherstellers an der Thorner Stra\u00dfe einen Alarm ausgel\u00f6st. Vor Ort stellte sich kurze Zeit sp\u00e4ter heraus, dass beim Reinigen einer Maschine zu viel Wasserdampf freigesetzt worden war. Die Anlage wurde zur\u00fcckgestellt. Weitere Ma\u00dfnahmen waren gl\u00fccklicherweise nicht erforderlich.<\/p>\n<p>15.1. Die Bewohnerin einer Wohnung im 2. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses am Wasserkr\u00fcger Weg bat aufgrund von Atemnot den Rettungsdienst um Hilfe. Dieser stellte dann fest, dass die Wohnungst\u00fcr verschlossen war und die T\u00fcr von der Bewohnerin nicht ge\u00f6ffnet werden konnte. Die um 22.55 Uhr nachalarmierten Feuerwehrkr\u00e4fte konnten dem Rettungsdienst Zutritt zur Wohnung verschaffen und unterst\u00fctzten anschlie\u00dfend mit einer Tragehilfe beim Transport der Frau zum Rettungswagen.<\/p>\n<p>20.1. Wie sich vor Ort schnell herausstellte, war der Alarm einer automatischen Brandmeldeanlage einer M\u00f6llner Reha-Klinik auf einen Fehlalarm zur\u00fcckzuf\u00fchren. Dieser Alarm war zuvor durch Handwerksarbeiten mit einem Trennschleifer ausgel\u00f6st worden. Somit brauchten die 26 um 11.21 Uhr alarmierten Kr\u00e4fte nicht einzugreifen.<\/p>\n<p>21.1. Nachdem die Brandmeldeanlage eines Baumarktes am Grambeker Weg einen Alarm ausgel\u00f6st hatte, alarmierte die Leitstelle um 13.55 Uhr die FF M\u00f6lln. Schnell stellte sich auch in diesem Fall heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, so dass einige Fahrzeuge bereits auf der Anfahrt die Einsatzfahrt abbrechen konnten. 24 Blaur\u00f6cke waren zuvor zum Ger\u00e4tehaus geeilt.<\/p>\n<p>22.1. F\u00fcr 17 Ehrenamtler wurde die Nachtruhe um 1.18 Uhr durch das Piepen er Funkmeldeempf\u00e4nger je unterbrochen. Der Rettungsdienst ben\u00f6tigte die Hilfe der Feuerwehrkr\u00e4fte f\u00fcr eine Tragehilfe beim Transport eines erkrankten Mannes aus dem 3. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Schmilauer Stra\u00dfe. Um 1.58 Uhr war der Einsatz beendet.<\/p>\n<p>24.1. Um 11.15 Uhr alarmierte die Leitstelle S\u00fcd aufgrund eines Hilfeersuchens des M\u00f6llner Augustinums die Feuerwehr. Wie sich herausstellte, stand die Brandmeldeanlage dauerhaft auf St\u00f6rung. Da ein Schadensereignis nicht festgestellt wurde und die St\u00f6rungsmeldung auch nicht beseitigt werden konnte, wurde die Anlage der Haustechnik \u00fcbergeben. F\u00fcr die 28 Einsatzkr\u00e4fte war der Einsatz somit ohne weitere T\u00e4tigkeiten beendet.<\/p>\n<p>24.1. Aufgrund des Alarms einer Brandmeldeanlage wurde um 21.08 Uhr die FF M\u00f6lln alarmiert. Wenig sp\u00e4ter r\u00fcckten 43 Kr\u00e4fte zur Thorner Stra\u00dfe aus. Die ersten Einsatzkr\u00e4fte stellten im Heizungsbereich eines Betriebes einen ungew\u00f6hnlich starken Wasserdampfaustritt fest. Dieser Wasserdampf hatte die Brandmeldeanlage ausgel\u00f6st.<\/p>\n<p>26.1. Die Bewohnerin einer Wohnung im Erdgeschoss eines Hauses an der Schmilauer Stra\u00dfe war gest\u00fcrzt und konnte nicht mehr alleine aufstehen. Da der Pflegedienst nicht in die Wohnung gelangen konnte, alarmierte dieser Rettungsdienst und Feuerwehr. \u00dcber ein auf Kipp gestelltes Fenster konnten die um 9.11Uhr alarmierten Einsatzkr\u00e4fte dem Rettungsdienst Zutritt zur Wohnung verschaffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (pm). &#8222;Anscheinend wissen immer noch viele Mitb\u00fcrger nicht, was das Wort freiwillig in dem Namen Freiwillige Feuerwehr M\u00f6lln bedeutet&#8220;, hei\u00dft es in einer aktuellen Meldung der M\u00f6llner Brandsch\u00fctzer. 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