{"id":2815,"date":"2018-04-18T05:35:08","date_gmt":"2018-04-18T05:35:08","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=2815"},"modified":"2018-04-17T19:43:28","modified_gmt":"2018-04-17T19:43:28","slug":"zukunft-zeigen-klima-und-umweltschutz-in-lauenburgischen-unternehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2018\/04\/18\/zukunft-zeigen-klima-und-umweltschutz-in-lauenburgischen-unternehmen\/","title":{"rendered":"&#8218;Zukunft zeigen&#8216;: Klima- und Umweltschutz in lauenburgischen Unternehmen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ratzeburg (LOZ).<\/strong> Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit entwickeln sich f\u00fcr Unternehmen zunehmend zu entscheidenden Wettbewerbs- und Erfolgsfaktoren. Laut einer Studie der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel bewerten knapp 80 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in Schleswig-Holstein Energieeffizienz und Umweltschutz inzwischen als relevante Themen f\u00fcr ihr unternehmerisches Handeln. Betriebe profitieren davon in vielerlei Hinsicht, nicht zuletzt durch ein besseres Image.<\/p>\n<p>Im Kreis Herzogtum Lauenburg gibt es bereits etliche Unternehmen, die sich Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben haben. Das ergab eine Umfrage, die die Klimaschutzmanagerinnen gemeinsam mit der WFL durchgef\u00fchrt haben. Mit 14 Unternehmen sprachen sie ausf\u00fchrlicher \u00fcber die Gr\u00fcnde und den Nutzen ihrer unternehmerischen Initiative. Die Ergebnisse liegen nun vor.<\/p>\n<p>Als die Klimaschutzmanagerinnen der Stadt Geesthacht, des Amtes B\u00fcchen und des Amtes Hohe Elbgeest auf die WFL zukamen und das Projekt vorstellten, waren die T\u00fcren bereits offen. Die hohe Bedeutung des ressourcenschonenden Unternehmensmanagements ist auch dort bereits angekommen. Auf dem Weg zum papierlosen B\u00fcro hat die WFL bereits eigene kleine Schritte unternommen. \u201eGern m\u00f6chten wir den Betrieben im Kreis aufzeigen, wie vielf\u00e4ltig die M\u00f6glichkeiten sind. Ob ich nun ein gro\u00dfes Unternehmen f\u00fchre oder einen kleinen 1 bis 2 \u201eMann\/Frau\u201c-Betrieb \u2013 Potential ist immer gegeben,\u201c ist sich Michaela Bierschwall, Projektleiterin der WFL, sicher. Dies wird besonders bei der Vorstellung der Brosch\u00fcre \u201eZukunft zeigen\u201c deutlich. Auch die Verwaltungen der einzelnen Standorte unterst\u00fctzen dieses Engagement. Geesthacht, B\u00fcchen, Dassendorf, Schwarzenbek und Lauenburg haben sich sofort als Unterst\u00fctzer gefunden. Ebenso die Kreisverwaltung, bei der Landrat Dr. Mager sofort begeistert war und ebenfalls finanzielle Unterst\u00fctzung zusagte.<\/p>\n<p>\u201eZukunft zeigen\u201c \u2013 so lautet der Titel der Best Practice Brosch\u00fcre und der Ausstellung, in der 14 Unternehmen aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg stellvertretend f\u00fcr viele andere ihre zukunftsweisenden Projekte und ihr Engagement in diesem Bereich vorstellen.<\/p>\n<p>Isis Haberer und Dr. Maria Hagemeier-Klose unterstreichen das durch nachweisliche Fakten.<\/p>\n<p>In Schleswig-Holstein sind rund 99 Prozent der Unternehmen kleine und mittlere Betriebe (KMU) und rund 76 Prozent der sozialversicherungspflichtig Besch\u00e4ftigten in Schleswig-Holstein arbeiten in KMU. Kleine und mittlere Unternehmen sichern damit zahlreiche Arbeitspl\u00e4tze und regionale Wertsch\u00f6pfungsketten und tragen damit unternehmerische Verantwortung vor Ort und in der Region. Sie pr\u00e4gen dar\u00fcber hinaus die lokale Gemeinschaft, unterst\u00fctzen gemeinn\u00fctzige Projekte und sind im Klimaschutz aktiv. \u201eDer Klima- und Umweltschutz ist nicht nur gut f\u00fcr das Image des betriebes nach Au\u00dfen, es hilft auch Fachkr\u00e4fte anzuwerben, denn die achten ebenfalls zunehmend darauf, dass das Unternhemen sich in dem Bereich engagiert\u201c, so Hagemeier-Klose.<\/p>\n<p>\u201eNach dem ersten Aufruf zur Beteiligung haben wir so viele tolle Projekte auf dem Tisch gehabt, so dass wir leider nicht alle ber\u00fccksichtigen konnten. Das h\u00e4tte den Umfang der Brosch\u00fcre einfach gesprengt.\u201c Isis Haberer und Maria Hagemeier-Klose sind sehr gl\u00fccklich \u00fcber die zahlreichen R\u00fcckmeldungen, auch wenn nun nicht alle aufgezeigt werden k\u00f6nnen. \u201eWir wollten vor allem die umgesetzten Ma\u00dfnahmen bei Unternehmen aus unserem Kreis vorstellen. Nat\u00fcrlich gibt es zahlreiche Unternehmen, die beratend t\u00e4tig sind und gute umsetzbare Ma\u00dfnahmen gemeinsam mit den Betrieben planen. Dies h\u00e4tte dann aber einen Planungsratgeber ergeben und wir wollten gern nachahmbare Projekte aufzeigen\u201c, erl\u00e4utert Maria Hagemeier-Klose das Konzept. Zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt ist auch eine Onlinepr\u00e4senz geplant. \u201eDie ist leider nicht ganz fertig geworden. Aber es wird dort viele Informationen f\u00fcr Unternhemen geben\u201c, erkl\u00e4rt Michaela Bierschwall.<\/p>\n<p>Warum und wie profitieren Unternehmen von Klimaschutz und Nachhaltigkeit? Wie startet man mit Projekten im Energie- und Ressourcenschutz und wo gibt es Hilfestellungen und F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten? Wie lassen sich auch mit begrenzten Ressourcen Nachhaltigkeitsthemen in den Unternehmensalltag integrieren? Welche Hemmnisse gibt es dabei gerade f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen und welche Tipps und L\u00f6sungsans\u00e4tze k\u00f6nnen andere Unternehmen dazu geben?<\/p>\n<p>Diese Fragen m\u00f6chten die Klimaschutzmanagerinnen Isis Haberer, Geesthacht, Dr. Maria Hagemeier-Klose, B\u00fcchen, und Kirstin Boltz, Schwarzenbek, mit den G\u00e4sten in einer Podiumsdiskussion er\u00f6rtern. Eingeladen sind Vertreter von Unternehmen der Region, vom Gewerbeverein HIP-Kiel-Wellsee e.V., der IHK und F\u00f6rderberatung WTSH. Im Anschluss gibt es die Gelegenheit zur Besichtigung der Ausstellung, zur St\u00e4rkung des leiblichen Wohls und zu anregendem Austausch im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch. \u201eWir stehen aber auch au\u00dferhalb dieser Veranstaltung den Unternehmen zur Verf\u00fcgung. Wer eine erste kostenlose Beratung oder weitere Informationen ben\u00f6tigt, kann sich einfach an seinen zust\u00e4ndigen Klimaschutzmanager oder die Klimaschutzmanagerin wenden\u201c, so Isis Haber.<\/p>\n<p>&#8222;Zukunft zeigen&#8220; &#8211; Ihr gutes Beispiel im Klima- und Umweltschutz! am Freitag, 27. April, von 9 bis 13 Uhr im Geesthachter Innovations- und Technologiezentrum, Max-Planck-Str. 2, 21502 Geesthacht. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich.<\/p>\n<p>Das Programm<\/p>\n<table>\n<tbody>\n<tr>\n<td>9:30 Uhr<\/td>\n<td>Begr\u00fc\u00dfung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>9:40 Uhr<\/td>\n<td>Gru\u00dfworte<\/p>\n<p>Dr. Christoph Mager, Landrat des Kreises Herzogtum Lauenburg<\/p>\n<p>Ulf Hahn, Wirtschaftsf\u00f6rderungsgesellschaft im Kreis Herzogtum Lauenburg mbH<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10:00 Uhr<\/td>\n<td>ZUKUNFT ZEIGEN \u2013 Vorstellung der Brosch\u00fcre<\/p>\n<p>Isis Haberer, Klimaschutzmanagerin Stadt Geesthacht<\/p>\n<p>Dr. Maria Hagemeier-Klose, Klimaschutzmanagerin Amt B\u00fcchen<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10:15 Uhr<\/td>\n<td>Referenten-Vortrag \u2013 Vom Energieeinkauf zum Klimaschutz<\/p>\n<p>Klaus-Dieter Schischke, Vorstand des Gewerbevereins HIP-Kiel-Wellsee e.V.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>10:45 Uhr<\/td>\n<td>Podiumsdiskussion Klima- und Umweltschutz in Unternehmen<\/p>\n<p>Kathrin Ostertag, IHK L\u00fcbeck<\/p>\n<p>Klaus-Dieter Schischke, Vorstand HIP-Kiel-Wellsee e.V.<\/p>\n<p>Monika Horstmann, Horstmann Einrichtungen<\/p>\n<p>Olaf Kulina, Kulina Zerspanungstechnik- und Maschinenbau GmbH<\/p>\n<p>Maria Hagemeier-Klose, Klimaschutzmanagerin Amt B\u00fcchen<\/p>\n<p>Raimund Stieler, Berater F\u00f6rderprogramme WT.SH GmbH<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>11:30 Uhr<\/td>\n<td>Er\u00f6ffnung der Ausstellung<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>im Anschluss<\/td>\n<td>Austausch bei Snacks und Getr\u00e4nken<\/p>\n<p>M\u00f6glichkeit f\u00fcr Gespr\u00e4che mit Ausstellern (Kreissparkasse Kreis Hzgt. Lauenburg, IHK, AktivRegion Sachsenwald-Elbe, Mobilit\u00e4tswerk Dresden, N.N.)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><\/td>\n<td><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Moderation<\/td>\n<td>J\u00fcrgen Wirobski \u2013 Wirtschaftliche Vereinigung Geesthacht e.V.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ratzeburg (LOZ). Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit entwickeln sich f\u00fcr Unternehmen zunehmend zu entscheidenden Wettbewerbs- und Erfolgsfaktoren. Laut einer Studie der Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel bewerten knapp 80 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen in Schleswig-Holstein Energieeffizienz und Umweltschutz inzwischen als relevante Themen f\u00fcr ihr unternehmerisches Handeln. 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