{"id":28111,"date":"2021-01-22T13:07:42","date_gmt":"2021-01-22T11:07:42","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=28111"},"modified":"2021-01-22T13:07:42","modified_gmt":"2021-01-22T11:07:42","slug":"ig-bau-kritisiert-fehlende-schutzmasken-fuer-reinigungskraefte-im-herzogtum-lauenburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2021\/01\/22\/ig-bau-kritisiert-fehlende-schutzmasken-fuer-reinigungskraefte-im-herzogtum-lauenburg\/","title":{"rendered":"IG BAU kritisiert fehlende Schutzmasken f\u00fcr Reinigungskr\u00e4fte im Herzogtum Lauenburg"},"content":{"rendered":"<p><strong>Herzogtum Lauenburg (pm).<\/strong> Sie k\u00fcmmern sich um die Hygiene in B\u00fcros, Schulen und Krankenh\u00e4usern \u2013 m\u00fcssen sich aber um die eigene Gesundheit Sorgen machen: Nach Einsch\u00e4tzung der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) stehen einem Gro\u00dfteil der Reinigungskr\u00e4fte im Herzogtum nicht gen\u00fcgend kostenlose Atemschutzmasken zur Verf\u00fcgung. Immer wieder komme es vor, dass Reinigungsfirmen beim Arbeitsschutz knausern und Besch\u00e4ftigte den dringend ben\u00f6tigten Mund-Nasen-Schutz aus der eigenen Tasche bezahlen m\u00fcssen, so die Gewerkschaft. \u201eEs kann nicht sein, dass ausgerechnet die Menschen, bei denen das Einkommen kaum f\u00fcr Miete und Lebensunterhalt reicht, auf den Kosten der beruflich genutzten Masken sitzen bleiben. Besonders schwer ist es f\u00fcr Teilzeitkr\u00e4fte und Minijobber. Das muss sich schnell \u00e4ndern\u201c, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Matthias Maurer. Nach Angaben der Arbeitsagentur gibt es im Kreis Herzogtum Lauenburg rund 780 Besch\u00e4ftigte in der Geb\u00e4udereinigung.<\/p>\n<p>Der Arbeits- und Gesundheitsschutz z\u00e4hle zu den F\u00fcrsorgepflichten des Arbeitgebers, betont Maurer. Daran d\u00fcrfe nicht gespart werden \u2013 \u201edas Tragen einer Atemschutzmaske ist aktuell Pflicht und erst recht notwendig, wenn Besch\u00e4ftigte sich am Arbeitsplatz einer erh\u00f6hten Infektionsgefahr aussetzen\u201c. Die IG BAU Hamburg ruft die Reinigungsfirmen in der Region dazu auf, umgehend f\u00fcr ausreichend Atemschutzmasken zu sorgen, am besten nach dem FFP2-Standard. \u201eBetroffene berichten davon, dass sie bislang \u2013 wenn \u00fcberhaupt \u2013 nur eine einfache OP-Maske kostenlos bekommen. Wenn es nach dem Arbeitgeber geht, soll die dann mehrere Tage halten. Wer den Mundschutz mehrmals t\u00e4glich wechselt, muss daf\u00fcr selbst aufkommen\u201c, berichtet der Gewerkschafter. Dieser Missstand m\u00fcsse dringend behoben werden.<\/p>\n<p>Wichtig sei, dass die Firmen die besten Masken f\u00fcr die Sicherheit der Besch\u00e4ftigten zur Verf\u00fcgung stellen und \u00fcber den richtigen Gebrauch der sogenannten Aerosol-Filter informierten. \u201eVom Verformen des Nasenclips bis hin zum Aufsetzen mit vier Fingern, damit die Maske an der Haut abschlie\u00dft \u2013 hierf\u00fcr sollte es im Betrieb eine Anleitung geben\u201c, so Maurer. Aus Sicht der IG BAU muss f\u00fcr das Tragen der Atemschutzmaske der Erschwerniszuschlag im Rahmentarifvertrag gezahlt werden. \u201eViele Firmen verweigern diese Zulage. Wer stundenlang unter einer Maske k\u00f6rperlich schwer arbeitet, hat den Lohnaufschlag verdient.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herzogtum Lauenburg (pm). 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