{"id":27880,"date":"2021-01-06T13:04:16","date_gmt":"2021-01-06T11:04:16","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=27880"},"modified":"2021-01-06T13:04:16","modified_gmt":"2021-01-06T11:04:16","slug":"industriekultur-geesthacht-stellt-die-vierte-route-in-der-metropolregion-hamburg-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2021\/01\/06\/industriekultur-geesthacht-stellt-die-vierte-route-in-der-metropolregion-hamburg-vor\/","title":{"rendered":"Industriekultur: Geesthacht stellt die vierte Route in der Metropolregion Hamburg vor"},"content":{"rendered":"<p><strong>Geesthacht (pm).<\/strong> Nach Neum\u00fcnster, Schwerin und Lauenburg hat nun auch Geesthacht eine eigene \u201eRoute der Industriekultur\u201c zu seiner Industriegeschichte entwickelt. Diese Orte k\u00f6nnen coronagerecht auf Spazierg\u00e4ngen in der Regel losgel\u00f6st von \u00d6ffnungszeiten erkundet werden. Alle zwei Jahre stellen die \u201eTage der Industriekultur am Wasser\u201c weit \u00fcber 100 Denkmale der Industriegeschichte in der Metropolregion Hamburg vor, so auch am 25. und 26. September 2021.<\/p>\n<p>Industriedenkmale begegnen uns \u00fcberall. Die Metropolregion Hamburg bringt \u201eihre\u201c Denkmale ins Bewusstsein und erz\u00e4hlt ihre Geschichte. Mit F\u00fchrungen und Veranstaltungen rund um die Industriedenkmale haben die \u201eTage der Industriekultur\u201c seit 2011 bis zu 18.000 Besucher angezogen. Diese gute Resonanz hat vier Regionen motiviert, diese Orte der Industriegeschichte auch dauerhaft als Ausflugsziele verf\u00fcgbar zu machen. Entstanden sind in Zusammenarbeit mit der Metropolregion Hamburg die \u201eRouten der Industriekultur\u201c, auf denen die regionale Wirtschafts-, Technik- und Sozialgeschichte des Industriezeitalters auf eigene Faust erkundet werden kann.<\/p>\n<p>Anhand von 20 Stationen k\u00f6nnen jetzt auch in Geesthacht und Umgebung wichtige Meilensteine der industriegeschichtlichen Entwicklung in Erinnerung gerufen werden. Zwei gro\u00dfe Sprengstofffabriken brachten Geesthacht als \u201ePulverkammer Deutschlands\u201c viel Wohlstand und haben die Region gepr\u00e4gt. Davon zeugen auch der Wasserturm und das Wasserwerk, welche die Trinkwasserversorgung der Besch\u00e4ftigten in der angrenzenden Wohnsiedlungen sicherstellten.<\/p>\n<p>Nur m\u00fchsam erholte sich die Stadt von den Folgen der Demontage der Fabriken nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Pumpspeicherkraftwerk und das Kernkraftwerk Kr\u00fcmmel waren wichtige Bausteine. 2011 wurde es stillgelegt. Sein R\u00fcckbau wird bis zu 20 Jahren dauern.<\/p>\n<p>Mit der einzigen Staustufe im deutschen Teil der Elbe entstand seit 1957 auch eine Schleuse. In zwei parallelen, jeweils 230 Meter langen und 25 Meter breiten Kammern k\u00f6nnen Schiffe damit den H\u00f6henunterschied von bis 3,50 Metern \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Der Industriearch\u00e4ologe Sven Bardua, hat die Historie der Orte nachrecherchiert und in der Brosch\u00fcre jedes Objekt einzeln bebildert und kompakt dargestellt. Die Geesthachter Route der Industriekultur ist ein gemeinsames Projekt der Metropolregion Hamburg, und der Tourist-Information Geesthacht.<\/p>\n<p>Alle bisher erschienenen Brosch\u00fcren sind online hier verf\u00fcgbar unter <a href=\"https:\/\/metropolregion.hamburg.de\/industriekultur\/routen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/metropolregion.hamburg.de\/industriekultur\/routen\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geesthacht (pm). 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