{"id":27322,"date":"2020-12-02T12:10:08","date_gmt":"2020-12-02T10:10:08","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=27322"},"modified":"2020-12-05T12:49:48","modified_gmt":"2020-12-05T10:49:48","slug":"moellner-brandschuetzer-verzeichnen-zwoelf-einsaetze-im-november","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2020\/12\/02\/moellner-brandschuetzer-verzeichnen-zwoelf-einsaetze-im-november\/","title":{"rendered":"M\u00f6llner Brandsch\u00fctzer verzeichnen zw\u00f6lf Eins\u00e4tze im November"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00f6lln (pm).<\/strong> Am 16. November \u00fcbergab M\u00f6llns B\u00fcrgermeister Jan Wiegels der Freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln \u2013 wenn auch aufgrund der Corona-Pandemie nur in sehr kleinem Rahmen &#8211; ein neues L\u00f6schgruppenfahrzeug (LF20). Mit diesem neuen Fahrzeug, das ein 26 Jahre altes Tankl\u00f6schfahrzeug ersetzt und knapp 500.000 Euro kostet, erf\u00fcllt die Stadt M\u00f6lln nunmehr die Vorgaben des Feuerwehrbedarfsplanes und st\u00e4rkt somit zugleich die Sicherheit der B\u00fcrger der Stadt.<\/p>\n<p>Das LF 20 f\u00fchrt unter anderem 4.000 Liter Wasser mit und besitzt einen 250 Liter Schaummitteltank. Das Fahrzeug ist zudem mit einem fernsteuerbaren Wasserwerfer, der eine Reichweite von 70 Meter hat, auf dem Dach ausgestattet. Aufgrund des immer h\u00e4ufiger auftretenden Starkregens, in dessen Folge Garagen oder Kellerr\u00e4ume voll Wasser laufen, geh\u00f6ren zur Ausstattung u.a. auch zwei leistungsstarke Schmutzwasserpumpen.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig war, dass im November allein in vier F\u00e4llen Personen, die in steckengebliebenen Fahrst\u00fchlen festsa\u00dfen, Hilfe ben\u00f6tigten. Die zust\u00e4ndigen Notdienste konnten nicht zeitnah eintreffen. Zeigen sich hier auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie? Also mussten die ehrenamtlichen Helfer einspringen.<\/p>\n<p>05.11. Als Fehlmeldung stellte sich der Alarm der Brandmeldeanlage einer Einrichtung am Pater-Lenner-Weg heraus, der die Kr\u00e4fte der Freiwilligen Feuerwehren aus M\u00f6lln, Brunsmark und Horst um 23.51 Uhr erreichte.<\/p>\n<p>08.11. Nachdem Nachbarn im 3. Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Ratzeburger Stra\u00dfe das Piepen von Rauchwarnmeldern h\u00f6rten und zudem Brandgeruch wahrnahmen, setzten sie um 20.36 Uhr einen Notruf ab. Der Bewohner hatte zudem zuvor auf Klopfen und Klingeln nicht reagiert. Die Feuerwehrkr\u00e4fte \u00f6ffneten die Wohnungst\u00fcr und brachten den Bewohner aus der verqualmten Wohnung in Sicherheit. Der Rettungsdienst \u00fcbernahm dann die weitere Versorgung. Schnell stellte sich heraus, dass ein angebranntes Essen f\u00fcr die Verqualmung der Wohnung verantwortlich war. Das Essen wurde vom Herd genommen und die Wohnung wurde abschlie\u00dfend bel\u00fcftet. Um 21.27 Uhr war der Einsatz f\u00fcr die 38 Blaur\u00f6cke beendet.<\/p>\n<p>10.11. Um 16.12 Uhr wurde die FF M\u00f6lln alarmiert, weil ein Mann im Fahrstuhl eines Hauses an der Hauptstra\u00dfe feststeckte. Die alarmierten Kr\u00e4fte konnten den Mann aus seiner misslichen Lage befreien.<\/p>\n<p>11.11. Anwohner eines Mehrfamilienhauses am Wasserkr\u00fcger Weg informierten um 12.21 Uhr die Rettungskr\u00e4fte \u00fcber einen vermuteten Notfall bei einem Nachbarn. Dieser klagte zuvor aus der Wohnung heraus \u00fcber Schmerzen. Bevor die zu einer T\u00fcr\u00f6ffnung f\u00fcr den Rettungsdienst alarmierten Feuerwehrkr\u00e4fte t\u00e4tig wurden, konnte die Polizei den Bewohner dazu bewegen, die Wohnungst\u00fcr selbst zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>15.11. Der Aufzug eines Mehrfamilienhauses steckte im Kellergeschoss eines Hauses an der Lange Stra\u00dfe fest. Die um 13.50 Uhr alarmierten Kr\u00e4fte der FF M\u00f6lln konnten wenig sp\u00e4ter 2 Personen wohlbehalten befreien.<\/p>\n<p>15.11. Nachdem Kinder ein Stofftier in einem Wald an der Massower Stra\u00dfe angez\u00fcndet hatte, griff das Feuer auf eine kleine angrenzende Fl\u00e4che \u00fcber. Die um 15.15 Uhr um Hilfe gebetenen Feuerwehrkr\u00e4fte l\u00f6schten die betroffene Fl\u00e4che und das qualmende Stofftier sicherheitshalber mit einem Eimer Wasser ab.<\/p>\n<p>16.11. Erneut wurde die Hilfe der FF M\u00f6lln ben\u00f6tigt, weil eine Person im 3. Obergeschoss eines Wohn- und Gesch\u00e4ftshauses an der Hauptstra\u00dfe in einem Aufzug festsa\u00df. Da kein Monteur zu erreichen war, wurde um 16.30 Uhr die Hilfe der Ehrenamtler ben\u00f6tigt. Diese Hilfeleistung ging zudem als der 200. Einsatz des Jahres 2020 in Chronik der Freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln ein.<\/p>\n<p>19.11. Im Rahmen der nachbarlichen Hilfe r\u00fcckten auch Kr\u00e4fte der Freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln nach Hollenbek aus. In der kleinen Gemeinde war der Dachstuhl eines alten Bauernhauses in Brand geraten. Sofort nach dem Eingang des Notrufes wurden um 9.12 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Hollenbek, Gro\u00df Zecher, Gudow, Klein Zecher, Salem, Seedorf , Sterley und M\u00f6lln alarmiert. Im Laufe der langandauernden L\u00f6scharbeiten wurden die eingesetzten Kr\u00e4fte durch die Freiwilligen Feuerwehren aus Ratzeburg, Ziethen, Brunsmark, Horst und B\u00fcchen unterst\u00fctzt. Sp\u00e4ter kam ein Bagger des THW aus Eutin hinzu und trug Geb\u00e4udeteile ab. Da das Geb\u00e4ude nicht mehr betreten werden konnte, konnten nur so Glutnester und weitere Brandherde gel\u00f6scht werden<br \/>\nBeim Eintreffen der ersten Kr\u00e4fte stand der Dachstuhl des Hauses bereits in Vollbrand. Aufgrund der Brandausbreitung und herabfallender Geb\u00e4udeteile mussten Einsatzkr\u00e4fte, die unter Atemschutz in das Geb\u00e4ude eingedrungen waren, um einen Innenangriff gegen die Flammen zu f\u00fchren, sich wieder zur\u00fcckziehen. Die L\u00f6scharbeiten wurden durch den starken Wind sowie die massive Rauchentwicklung erheblich erschwert. Durch das Gro\u00dffeuer verlor eine sechsk\u00f6pfige Familie ihr Zuhause, die aus dem Haus zudem nichts mehr retten konnte. Menschen wurden durch das Feuer nicht verletzt. W\u00e4hrend sich die Nachl\u00f6scharbeiten bis in die Abendstunden hinzogen, kehrten die letzten der 32 M\u00f6llner Kr\u00e4fte kurz nach 15.00 Uhr ins Ger\u00e4tehaus zur\u00fcck und stellten anschlie\u00dfend die Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge wieder her.<\/p>\n<p>23.11. In einem Wohn- und Gesch\u00e4ftshaus am Wasserkr\u00fcger Weg war in der K\u00fcche einer Wohnung im ersten Obergeschoss das Dreieckventil defekt. Somit trat unkontrolliert Wasser aus. Als die Bewohner dies bemerkten, setzten sie um 3.18 Uhr einen Notruf ab. Die Einsatzkr\u00e4fte unterbrachen zun\u00e4chst die Wasserzufuhr. Da einige R\u00e4umlichkeiten unter Wasser standen und das Wasser nicht durch die Decke in die darunterliegende untere Wohnung gelangen sollte, wurde das Wasser aufgenommen. Um 4.07 Uhr war der Einsatz f\u00fcr die 11 Kr\u00e4fte beendet.<\/p>\n<p>24.11. Die Ausl\u00f6sung eines Rauchwarnmelders der Brandmeldeanlage in einem Betrieb an der Industriestra\u00dfe stellte sich nach dem Eintreffen der 22 Einsatzkr\u00e4fte die um 12.01 Uhr alarmiert worden waren, als Fehlalarm heraus. Der Wasserdampf eines Wasserkochers konnte als Ursache ausgemacht werden.<\/p>\n<p>27.11. Zu einer Notfallt\u00fcr\u00f6ffnung wurde die FF M\u00f6lln um 22.51 Uhr in die Schmilauer Stra\u00dfe beordert. Zuvor hatte die Bewohnerin des Hauses ihren Notrufknopf bet\u00e4tigt. Die Bewohnerin eines Hauses hatte den Hausnotrufknopf bet\u00e4tigt. Durch ein offenes Fenster gelangten die Einsatzkr\u00e4fte in das Haus und konnten so dem Rettungsdienst Zutritt zur Patientin verschaffen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>30.11. Um 14.09 Uhr erreichte die Einsatzkr\u00e4fte die Meldung, dass sich in einem feststeckenden Fahrstuhl eines Wohn- und Gesch\u00e4ftshauses am Grambeker Weg eine Person befinden sollte. Vor Ort stellten die Helfer fest, dass der Fahrstuhl leer war und verbuchten den Einsatz als Fehlalarm.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (pm). Am 16. November \u00fcbergab M\u00f6llns B\u00fcrgermeister Jan Wiegels der Freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln \u2013 wenn auch aufgrund der Corona-Pandemie nur in sehr kleinem Rahmen &#8211; ein neues L\u00f6schgruppenfahrzeug (LF20). 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