{"id":25436,"date":"2020-09-04T10:21:17","date_gmt":"2020-09-04T08:21:17","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=25436"},"modified":"2020-09-04T10:21:33","modified_gmt":"2020-09-04T08:21:33","slug":"einsatzreicher-august-fuer-die-freiwillige-feuerwehr-moelln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2020\/09\/04\/einsatzreicher-august-fuer-die-freiwillige-feuerwehr-moelln\/","title":{"rendered":"Einsatzreicher August f\u00fcr die freiwillige Feuerwehr M\u00f6lln"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00f6lln (pm).<\/strong> Auf den bisher einsatzintensivsten Monat des Jahres 2020 blicken die Ehrenamtler der Freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln zur\u00fcck. 27 mal wurde im August die Hilfe M\u00f6llner Blaur\u00f6cke ben\u00f6tigt, wobei in drei F\u00e4llen ein Mitglied der Wehr im Rahmen der Vorsorge\/Nachsorge im Kreisgebiet t\u00e4tig wurde. Zehn Eins\u00e4tze stellten sich nach dem Eintreffen der Einsatzkr\u00e4fte als Fehl- beziehungsweise Falschalarme heraus. Diese wurden in der Regel durch automatische Brandmeldeanlagen bzw. private Rauchwarnmelder verursacht (n\u00e4heres hierzu unter <a href=\"http:\/\/www.feuerwehr-moelln.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.feuerwehr-moelln.de<\/a>). Ansonsten zeigen die Einsatzberichte folgendes Bild:<\/p>\n<p>02.8. Aufgrund einer starken Rauchentwicklung aus einer Scheune in Gro\u00df Schretstaken und der Vermutung, dass sich hier ein Gro\u00dffeuer entwickelt, alarmierte die Leitstelle im Rahmen der nachbarlichen L\u00f6schhilfe um 0.31 Uhr auch die M\u00f6llner Feuerwehr. Wenig sp\u00e4ter r\u00fcckte die Drehleiter mit weiteren Kr\u00e4ften zum Brandobjekt aus. Die Erkundung der \u00f6rtlichen Feuerwehr ergab, dass es sich um ein Feuer im Bereich der der Hackschnitzelzuf\u00fchrung der Heizungsanlage handelte. Das Feuer konnte schnell gel\u00f6scht werden, so dass die FF M\u00f6lln nur einen Trupp unter Atemschutz zur Nachkontrolle der Brandstelle mit der W\u00e4rmebildkamera stellte.<\/p>\n<p>05.8. Ein Rehkitz war in einem Waldst\u00fcck am Ziegelsee in einen alten Brunnenschacht gest\u00fcrzt. Das Tier wurde von den um 12.33 Uhr alarmierten Blaur\u00f6cken aus dem etwa 2 Meter tiefen Schacht unverletzt gerettet und in die Wildnis entlassen.<\/p>\n<p>07.8. Als um 0.15 Uhr die Funkmeldeempf\u00e4nger die Nachtruhe unterbrachen, eilten 27 Kr\u00e4fte der Wehr zum Ger\u00e4tehaus und r\u00fcckten kurze Zeit sp\u00e4ter zum Sechseichener Weg aus. Hier sollte eine Hecke bzw. ein Baum an einem Geb\u00e4ude brennen. Vor Ort stellten die Einsatzkr\u00e4fte fest, dass lediglich eine Balkonpflanze gebrannt hatte. Das Feuer, das wohl durch eine Zigarettenkippe ausgel\u00f6st worden war, war bereits durch Anwohner gel\u00f6scht worden. Somit waren keine weiteren Ma\u00dfnahmen erforderlich. Alt gediente Feuerwehrkameraden erinnerten sich anl\u00e4sslich dieses Einsatzes, dass es auch in der Vergangenheit immer mal wieder derartige Eins\u00e4tze gab, wenn trockene Blument\u00f6pfe als Aschenbecher genutzt wurden.<\/p>\n<p>09.8. Nachdem die Bewohnerin einer Wohnung an der Hauptstra\u00dfe selbst der Leitstelle mitgeteilt hatte, dass sie seit mehreren Tagen nicht mehr aus ihrem Sessel aufstehen k\u00f6nne, alarmierte diese um 14.45 Uhr neben dem Rettungsdienst auch die Feuerwehr zu einer Notfallt\u00fcr\u00f6ffnung. Vor Ort \u00f6ffnete die Betroffene dann selbst die T\u00fcr, so dass durch die Feuerwehr keine Ma\u00dfnahmen notwendig waren.<\/p>\n<p>11.8. Um 10.47 Uhr erreichte die M\u00f6llner Feuerwehr die Meldung, dass in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Goethestra\u00dfe ein Rauchwarnmelder piepte. Zudem sei Brandgeruch wahrnehmbar. Als die Feuerwehrkr\u00e4fte vor Ort eintrafen, hatte die Polizei die betroffene Wohnung bereits durch ein offenes Fenster betreten. In der Wohnung war ein Rauchwarnmelder, der auf einem Schrank lag, durch eine herabgefallene T\u00fcte mit Katzenfutter ausgel\u00f6st worden. Der RWM wurde ausgeschaltet und die Einsatzstelle wurde ohne weitere Ma\u00dfnahmen verlassen.<\/p>\n<p>13.8. Nachdem eine Autofahrerin einen B\u00f6schungsbrand an der B 207 in H\u00f6he des Kieswerks gemeldet hatte, wurde die M\u00f6llner Feuerwehr um 8.39 Uhr alarmiert. Vor Ort konnten die Einsatzkr\u00e4fte kein Feuer entdecken. Vermutlich wurde Staub aus dem Kieswerk f\u00fcr Brandrauch gehalten. Somit wurde der Einsatz als Falschalarm verbucht.<\/p>\n<p>13.8. In einem Wohn- und Gesch\u00e4ftshaus an der Hauptstra\u00dfe steckte in einem Aufzug eine Frau fest. Da der angeforderte Notdienst nicht zeitnah vor Ort sein konnte, wurde um 16.23 Uhr die M\u00f6llner Feuerwehr um Hilfe gebeten. Die Einsatzkr\u00e4fte konnten die Frau aus ihrer misslichen Lage befreien.<\/p>\n<p>16.8. Nachdem in Klein Klinkrade in einer als Autowerkstatt genutzten Scheune ein Feuer ausgebrochen war, wurden im Rahmen der nachbarlichen L\u00f6schhilfe in der Erstalarmierung um 3.35 Uhr auch Kr\u00e4fte der FF M\u00f6lln mit dem Stichwort &#8220; Feuer gro\u00df&#8220; alarmiert. Nach der Erkundung wurden die M\u00f6llner Kr\u00e4fte abbestellt und konnten die Einsatzfahrt abbrechen. Im Rahmen der Technischen Einsatzleitung waren ebenfalls Kr\u00e4fte der M\u00f6llner Wehr im Einsatz, diese nahmen ihre T\u00e4tigkeit am Einsatzort noch auf.<\/p>\n<p>17.8. Im Rahmen der Amtshilfe forderte die Polizei um 16.34 Uhr die Hilfe der der M\u00f6llner Blaur\u00f6cke an. Am Schmalsee war eine Person aus seinem Rollstuhl gefallen. Sie wurde von der Feuerwehr wieder in den Rollstuhl gesetzt und konnte aus eigener Kraft den Heimweg mit dem Rollstuhl antreten.<\/p>\n<p>21.8. Um eine Wohnungst\u00fcr in einem Haus an der Alte Zirkuskoppel zu \u00f6ffnen, wurde die FF M\u00f6lln um 12.02 Uhr alarmiert. Nach starkem Klopfen an der Wohnungst\u00fcr \u00f6ffnete der Betroffene selbst die T\u00fcr.<\/p>\n<p>21.8. Anwohner hatten in einem Baum an der K\u00f6nigsberger Stra\u00dfe eine Katze bemerkt. Als diese nach mehreren Stunden dort immer noch sa\u00df, baten sie um 19.55 Uhr die M\u00f6llner Feuerwehr um Hilfe. Beim Anlegen einer Leiter fl\u00fcchtete die Katze und lief unverletzt in den Wald.<\/p>\n<p>22.8. Nachdem in einem Mehrfamilienhaus in Gro\u00df Schenkenberg ein Gro\u00dffeuer ausgebrochen war, wurden Kr\u00e4fte der FF M\u00f6lln um 17.13 Uhr im Rahmen des LZ-G mit dem in M\u00f6lln stationierten Erkunder als Messtrupp angefordert. Die Einsatzkr\u00e4fte standen im Bereitschaftsraum bereit und wurden schlie\u00dflich ohne weitere T\u00e4tigkeit vom Fachwart LZ-G aus dem Einsatz entlassen.<\/p>\n<p>23.8. Um 4.43 Uhr rissen die Funkmeldeempf\u00e4nger 29 ehrenamtliche Helfer aus dem Schlaf. Sie wurden mit dem Stichwort &#8222;Wohnungsbrand &#8211; Menschenleben in Gefahr\u201c in einem Mehrfamilienhaus zur Tilsiter Stra\u00dfe alarmiert. Die Anrufer gaben an, dass im Hausflur bereits Hitze zu sp\u00fcren sei. Am Einsatzort wurde keine Hitze festgestellt, es piepte aber ein Rauchwarnmelder in einer Wohnung im ersten OG. Die Einsatzkr\u00e4fte konnten keine Schadenslage feststellen und verlie\u00dfen wenig sp\u00e4ter ohne weitere Ma\u00dfnahmen die Einsatzstelle. Der Einsatz wurde als Fehlalarm verbucht.<\/p>\n<p>23.8. Da das Hubrettungsfahrzeug der FF Ratzeburg aufgrund eines technischen Defektes nicht einsatzf\u00e4hig war, wurde nach Ausl\u00f6sung der Brandmeldeanlage des ATR-Landhandels in Ratzeburg um 19.03 Uhr neben der FF Ratzeburg auch die Drehleiter der M\u00f6llner Feuerwehr alarmiert. Noch auf der Anfahrt wurde ein Fehlalarm von der Firma best\u00e4tigt; die Einsatzkr\u00e4fte der M\u00f6llner konnten daraufhin die Einsatzfahrt nach Ratzeburg abbrechen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_25438\" aria-describedby=\"caption-attachment-25438\" style=\"width: 347px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Kellerbrand-24.-Juni-2020.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-25438\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Kellerbrand-24.-Juni-2020-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"347\" height=\"260\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Kellerbrand-24.-Juni-2020-300x225.jpg 300w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Kellerbrand-24.-Juni-2020-768x576.jpg 768w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Kellerbrand-24.-Juni-2020-80x60.jpg 80w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Kellerbrand-24.-Juni-2020-265x198.jpg 265w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Kellerbrand-24.-Juni-2020-696x522.jpg 696w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Kellerbrand-24.-Juni-2020-560x420.jpg 560w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Kellerbrand-24.-Juni-2020.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 347px) 100vw, 347px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-25438\" class=\"wp-caption-text\">Kellerbrand am 24. Juni 2020.<\/figcaption><\/figure>\n<p>24.08. Um an der Brandstelle in Gro\u00df Schenkenberg Nachl\u00f6scharbeiten durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen, forderte die \u00f6rtliche Wehr um 8.02 Uhr eine Drehleiter an. Da das Hubrettungsfahrzeug der FF Ratzeburg nicht zur Verf\u00fcgung stand, wurden die M\u00f6llner Blaur\u00f6cke um Hilfe gebeten.<br \/>\nUm 11.45 Uhr bat dann die Kriminalpolizei Ratzeburg um Amtshilfe. Um weitere Ermittlungen zum Brandausbruch in dem einsturzgef\u00e4hrdeten Geb\u00e4ude t\u00e4tigen zu k\u00f6nnen, wurde die Drehleiter der Wehr ben\u00f6tigt. So fuhren erneut drei M\u00f6llner Einsatzkr\u00e4fte nach Gro\u00df Schenkenberg und unterst\u00fctzten die Brandermittler.<\/p>\n<p>25.8. W\u00e4hrend eines \u00dcbungsdienstes meldete eine Anruferin um 20.02 Uhr telefonisch im Ger\u00e4tehaus einen piependen Rauchmelder und Brandgeruch in einem Mehrfamilienhaus an der Johann-Gutenberg-Stra\u00dfe. Von ihren verschiedenen Standorten fuhren die Fahrzeuge unverz\u00fcglich zum Einsatzort. Dort stellten die Einsatzkr\u00e4fte fest, dass der Keller verraucht war und entdeckten dann ein Feuer an der Elektrik der Heizungsanlage. Das Feuer konnte schnell gel\u00f6scht werden. Da durch das Feuer im Heizungsraum zudem ein Rohr geplatzt war, wurde das ausgetretene Wasser mit Hilfe einer Tauchpumpe entfernt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (pm). Auf den bisher einsatzintensivsten Monat des Jahres 2020 blicken die Ehrenamtler der Freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln zur\u00fcck. 27 mal wurde im August die Hilfe M\u00f6llner Blaur\u00f6cke ben\u00f6tigt, wobei in drei F\u00e4llen ein Mitglied der Wehr im Rahmen der Vorsorge\/Nachsorge im Kreisgebiet t\u00e4tig wurde. 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