{"id":25169,"date":"2020-08-25T05:09:23","date_gmt":"2020-08-25T03:09:23","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=25169"},"modified":"2020-08-26T15:23:27","modified_gmt":"2020-08-26T13:23:27","slug":"weniger-weizen-geerntet-bei-gesunkener-anbauflaeche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2020\/08\/25\/weniger-weizen-geerntet-bei-gesunkener-anbauflaeche\/","title":{"rendered":"Weniger Weizen geerntet, bei gesunkener Anbaufl\u00e4che"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kiel (pm).<\/strong> Die Witterungsextreme von \u00fcbernassem Winter zu Vorsommertrockenheit und dem Wechsel k\u00fchl-st\u00fcrmischer Sommerwitterung zu Hitzeperioden waren auch in diesem Jahr wieder ein gro\u00dfes Thema. Im Vergleich zu anderen Bundesl\u00e4ndern fielen in Schleswig-Holstein die Niederschl\u00e4ge gl\u00fccklicherweise immer noch rechtzeitig und der Wasservorrat der B\u00f6den aus dem Winter war noch gerade ausreichend, um Versorgungsl\u00fccken zu \u00fcberbr\u00fccken. Sowohl Gersten-, als auch Weizenertr\u00e4ge und sogar das Sorgenkind der vergangenen Jahre \u2013 der Raps \u2013 konnten gute Ertr\u00e4ge im Schnitt erzielen. Vor allem der Raps sorgte nach vier schwierigen Jahren f\u00fcr eine \u00dcberraschung.<\/p>\n<p>Regional unterschiedlich gab es auch schw\u00e4chere Partien, aber diese waren die Ausnahme. Das Erntewetter wurde von Anfang Juli bis August immer trockener, sodass Raps und Getreide trocken gedroschen werden konnten. Die Preise liegen \u00fcberwiegend leicht \u00fcber dem Vorjahresniveau. Am 24. August wurden von der Landwirtschaftskammer, dem Bauernverband und dem Landwirtschaftsministerium die ersten Ergebnisse der diesj\u00e4hrigen Ernte auf dem Ackerbaubetrieb von Georgina und Richard Bonse in Neudorf-Bornstein, Kreis Rendsburg-Eckernf\u00f6rde, vorgestellt.<\/p>\n<p>Landwirtschaftsminister Jan Philipp Albrecht gab der Ernte 2020 die Schulnote &#8222;2&#8220;: &#8222;Nach zwei schwierigen Jahren gibt es endlich wieder eine gute Ernte. Trotz nicht ganz einfacher Bestellbedingungen im Herbst 2019 wurden eine durchschnittliche Getreide- und eine gute Rapsernte erzielt. Die Preise f\u00fcr Getreide liegen leicht \u00fcber dem Vorjahresniveau, die Rapspreise ziemlich genau auf dem Niveau des Vorjahreszeitpunktes. Das alles sind gute Nachrichten f\u00fcr die Branche. Dennoch bleiben die verschiedenen Wetterextreme eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr die hiesige Landwirtschaft. Landwirtinnen und Landwirte werden sich weiterhin mit dem Thema Klimawandel und mit dem Auftreten von Wetterextremereignissen auseinandersetzen m\u00fcssen. Diesmal hat Schleswig-Holstein Gl\u00fcck gehabt, die Niederschl\u00e4ge sind immer noch gerade rechtzeitig gefallen.&#8220;<\/p>\n<p>Ute Volquardsen, Pr\u00e4sidentin der Landwirtschaftskammer, betonte: &#8222;Die Ernte 2020 ist gut ausgefallen. \u2013 Nach vier schwierigen Rapsjahren, darunter dem D\u00fcrrejahr 2018, und einem nur durchschnittlichen Jahr 2019, gibt diese gute Ernte Kraft, optimistischer in die Zukunft zu schauen. Einige L\u00f6cher k\u00f6nnen gestopft werden, dennoch haben die zur\u00fcckliegenden schwierigen Jahre vor allem in den reinen Ackerbaubetrieben Spuren hinterlassen. Viele Betriebe haben das Risikomanagement noch st\u00e4rker in den Fokus ger\u00fcckt. Fruchtfolgen mit weniger Raps, daf\u00fcr mehr Sommergetreide und Ackerbohnen tragen Fr\u00fcchte. Investitionen in die Zukunft sind vor allem im technischen Fortschritt, Prozessoptimierung und Humankapital zu suchen. Denn die Auflagen, ob im Bereich der D\u00fcngung, Pflanzenschutz und oder beim Tierwohl steigen. Die Anforderungen an Dokumentation und B\u00fcromanagement wachsen. Das Geld wird am Schreibtisch und auf dem Acker verdient. Wir als Landwirtschaftskammer stehen hier an der Seite der Betriebe und begleiten diese Entwicklungen, ob im Bereich Pflanzenbau, Pflanzenschutz, Umwelt, in der Tierhaltung oder im Bereich Unternehmensberatung sowie Aus- und Weiterbildung. Mit unserem Versuchswesen gehen wir mit der Zeit. Erstmals sind die Druschproben unserer geernteten Parzellen der Landessortenversuche direkt zentral aufbereitet worden. Sie liegen der Praxis damit noch schneller vor, direkt f\u00fcr die anstehende Sortenwahlentscheidung zur n\u00e4chsten Aussaat jetzt im August beim Raps und im September f\u00fcrs Getreide. Unser Ziel, Versuchsergebnisse in kurzer Zeit nach dem Drusch mit allen relevanten Parametern ausgewertet vorliegen zu haben, hat sich erf\u00fcllt. Damit haben sich unsere Investitionen in dem Bereich f\u00fcr die Betriebe voll gelohnt.&#8220;<br \/>\n\u00d6konomische Situation der Ackerbaubetriebe<\/p>\n<p>Finanziell sind die Defizite des vergangenen Jahres noch nicht ausgeglichen. Dennoch helfen die guten Ertr\u00e4ge und die h\u00f6heren Erzeugerpreise beim Weizen. Trocknungskosten fielen allenfalls bei Gerste an.<\/p>\n<p>Werner Schwarz, Pr\u00e4sident des Bauernverbandes, sagte: &#8222;In diesem Jahr haben wir eine Achterbahnfahrt mit dem Wetter hinter uns. Auff\u00e4llig sind dieses Jahr deshalb die starken Ertragsschwankungen quer durchs Land. Wir haben durchaus \u00fcberdurchschnittliche Ertr\u00e4ge bei Weizen, Gerste und Raps, aber auf der Geest ist das Getreide mancherorts vertrocknet. W\u00e4hrend Gerste und Raps mit guten Qualit\u00e4ten aufwarten, wird im Weizen vielerorts die Backqualit\u00e4t nicht erreicht. Ist das schon die Auswirkung der D\u00fcngeverordnung oder dem Verd\u00fcnnungseffekt hoher Ertr\u00e4ge geschuldet? Sicherlich muss man beide Gr\u00fcnde hier anf\u00fchren. Benennen muss man auch die Ertragseinbu\u00dfen von bis zu 80 Prozent durch den G\u00e4nsefra\u00df, vor allem an der Westk\u00fcste. Hier wird gemeinschaftliche Naturschutzpolitik auf Kosten Einzelner betrieben!&#8220;<\/p>\n<p><strong>Erntestatistik der Kulturen<\/strong><\/p>\n<p>Nach Angaben des Statistikamtes Nord stand Getreide insgesamt in diesem Jahr auf einer Fl\u00e4che von 279.600 Hektar, das sind rund sechs Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Es wird eine Erntemenge von rund 2,3 Millionen Tonnen Getreide (ohne K\u00f6rnermais) erwartet, acht Prozent weniger als im Vorjahr, darunter 1,5 Millionen Tonnen Brotgetreide und 0,8 Millionen Tonnen Futtergetreide.<\/p>\n<p><strong>Weniger Winterweizen<\/strong><\/p>\n<p>Die Winterweizenertr\u00e4ge liegen mit rund 90,8 dt\/ha um zwei Prozent \u00fcber dem Vorjahresniveau. Die Ertr\u00e4ge sind aber rund 1,6 Prozent niedriger als der langj\u00e4hrige Durchschnitt. Die Anbaufl\u00e4che ist mit 137.200 Hektar wegen der schlechten Saatbedingungen im Herbst 2019 um fast 20 Prozent kleiner als im Vorjahr. Dennoch ist Winterweizen nach wie vor die wichtigste Marktfrucht im Ackerbau hierzulande. Die Erntemenge f\u00e4llt mit rund 1,2 Millionen. Tonnen rund 18 Prozent niedriger aus als 2019.<\/p>\n<p>Die trocken geernteten Qualit\u00e4ten waren meist \u00fcberzeugend. \u00dcberwiegend sind die Proteinwerte ausreichend f\u00fcr eine Vermarktung als Brotweizen. Die Naturalgewichte liegen ebenfalls auf erforderlichem Niveau. Die Ernte konnte z\u00fcgig eingefahren werden. Aktuell liegen die Preise f\u00fcr B-Weizen im Schnitt bei 160 bis 170 Euro pro Tonne, wobei gilt, dass rund ein Drittel des geernteten Getreides schon im Vorwege aus der Ernte heraus zu h\u00f6heren Preisen verkauft wurde. Ein weiteres Drittel wird im Verlaufe des Herbstes zu den dann geltenden Preisen vermarktet und rund ein weiteres Drittel wird \u00fcber den Jahreswechsel bis teilweise Ende des Wirtschaftsjahres auf den Betrieben eingelagert und je nach Preisentwicklung verkauft. Futterweizen wird derzeit zu Preisen von 145 bis 165 Euro pro Tonne gehandelt.<\/p>\n<p><strong>\u00dcberraschend mehr Raps<\/strong><\/p>\n<p>Die Rapsernte kommt endlich wieder im Schnitt auf Ertr\u00e4ge von 41 dt\/ha, das ist deutlich mehr als im Vorjahr (38 dt\/ha: 2019). Aufgrund der schlechten vergangenen vier Rapsjahre wird auch der langj\u00e4hrige Ertragsdurchschnitt um rund 9 Prozent \u00fcberschritten. Viele Erzeuger haben auf die schlechten Rapsergebnisse der Vorjahre reagiert und den Anbau auf mittlerweile rund 67.400 Hektar reduziert. Die Erntemengensch\u00e4tzung liegt bei gut 0,28 Millionen Tonnen, das sind rund elf Prozent mehr als im Vorjahr, aber rund f\u00fcnfzehn Prozent weniger als im langj\u00e4hrigen Durchschnitt. Der Rapspreis liegt derzeit bei 35,6 bis 36,7 Euro\/dt und damit im Schnitt auf dem Vorjahresniveau (Vorjahr 36,4 Euro\/dt). Deutschlandweit liegt die Rapserzeugung h\u00f6her als im Vorjahr. Verglichen mit dem F\u00fcnf-Jahresschnitt wird sie allerdings etwa 25 Prozent geringer ausfallen.<\/p>\n<p>EU-weit werden in diesem Jahr rund 15,4 Millionen Tonnen erwartet, was ziemlich genau der Vorjahresmenge entspricht. Gegen\u00fcber dem f\u00fcnfj\u00e4hrigen Durchschnitt sinkt die Rapsproduktion allerdings um 17 Prozent. Eine knappe Rapsversorgung k\u00f6nnte zwischenzeitlich zu einem Preisanstieg f\u00fchren. Aufgrund einer guten Versorgungslage im Segment der \u00d6lsaaten, sind steigenden Preisen Grenzen gesetzt.<\/p>\n<p>Wintergerste konnte in diesem Jahr mit Weizen im Schnitt gut mithalten, ihn aber nicht \u00fcberfl\u00fcgeln. Die Ertr\u00e4ge liegen im Schnitt bei passablen rund 88,9 dt\/ha, das sind 1,6 Prozent weniger als im Vorjahr, aber immer noch 3,2 Prozent mehr als der langj\u00e4hrige Durchschnitt. Die Erntemenge liegt, verbunden mit der Anbaufl\u00e4che, die sich auf 65.700 Hektar um fast 10 Prozent verringert hat bei rund 0,58 Mio. Tonnen, das sind rund elf Prozent weniger als im Vorjahr. Stattdessen ist diesmal mehr Sommergetreide wie Hafer angebaut worden. Die Ertr\u00e4ge und Hektolitergewichte waren im Schnitt gut, vereinzelt fehlte den fr\u00fchen Sorten auf den leichten Standorten das Wasser. Gerste kostet derzeit rund 138 bis 146 Euro pro Tonne (Vorjahr 137 Euro pro Tonne).<\/p>\n<p>Roggen und Triticale verzeichnen mit 67,6 dt\/ha bzw. 76,3 dt\/ha Ertragsr\u00fcckg\u00e4nge von 1,5 Prozent bzw. -zuw\u00e4chse von 1,3 Prozent gegen\u00fcber dem Vorjahr. Roggen stand dieses Jahr auf rund 28.300 Hektar und Triticale auf 6.100 Hektar. Die Erntemenge bei Roggen wird auf 191.300 Tonnen gesch\u00e4tzt, bei Triticale auf 46.800 Tonnen. Die Brotroggenpreise liegen derzeit bei 132 bis 142 Euro pro Tonne (135 Euro pro Tonne im Vorjahr) und Futterroggen kostet 125 bis 142 Euro pro Tonne. Im Vorjahr lag der Preis bei 130 Euro pro Tonne.<br \/>\nDoppelt so viel Hafer wie sonst<\/p>\n<p>Die Haferanbaufl\u00e4che betrug mit 16.200 Hektar mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Wegen der N\u00e4sse im Herbst s\u00e4ten Landwirte statt Wintergetreide zum Beispiel Hafer. Der Ertrag dieses Sommergetreides wird auf 62 dt\/ha gesch\u00e4tzt (plus 9,7 Prozent gegen\u00fcber 2019). Die Hafererntemenge liegt sch\u00e4tzungsweise bei 100.800 Tonnen, das sind 125 Prozent mehr als 2019. Die Nachfrage nach Sch\u00e4lhafer und Hafermilch befl\u00fcgelt den Markt. Qualit\u00e4tshafer kostet derzeit 154 bis 169 Euro pro Tonne (Vorjahr 158 Euro pro Tonne).<\/p>\n<p>Sommergerste wurde auf einer Fl\u00e4che von 15.700 Hektar angebaut, auch dies ist mehr als dreimal so viel wie im Vorjahr und auf den nassen Herbst zur\u00fcckzuf\u00fchren. Es wird ein Ertrag von 58,9 dt\/ha gesch\u00e4tzt. Sommerweizen hatte eine Anbaufl\u00e4che von 9.800 Hektar, deutlich mehr als im Vorjahr, da die Bestellbedingungen f\u00fcr leistungsst\u00e4rkeren Winterweizen schlecht waren im Herbst. Es wird ein Ertrag von 71,3 dt\/ha erwartet.<\/p>\n<p>Stroh zu Futterzwecken und als Einstreu ist reichlich und in guter Qualit\u00e4t in diesem Jahr geerntet worden. Derzeit werden rund 130 Euro pro Tonne frei Hof bezahlt, das ist deutlich weniger als zum Beispiel 2018, wo Stroh und Futter extrem knapp waren aufgrund der langen Trockenheit. Gleiches gilt auch f\u00fcr Heu (getrocknetes Gras) zu Futterzwecken. Die ersten drei Grasschnitte f\u00fcr die Gras-Silageerzeugung oder f\u00fcr Heu waren ertraglich und qualitativ vielversprechend. Heu wird zu Preisen von 125 Euro pro Tonne verkauft. Zwei weitere Schnitte sind in diesem Jahr voraussichtlich problemlos m\u00f6glich, wenn es jetzt nach der Getreideernte bald wieder regelm\u00e4\u00dfig regnet.<\/p>\n<p>Es wird nach jetzigem Stand eine gute Maisernte erwartet. Die Fl\u00e4che bel\u00e4uft sich auf rund 188.600 Hektar, das ist etwas mehr als im Vorjahr (plus 6,2 Prozent).<\/p>\n<p>Die Fr\u00fchkartoffelernte ist bereits beendet. Wegen Corona wurden weniger Pommes frites verkauft, was die Preise am Speisekartoffelmarkt etwas dr\u00fcckt. Aufgrund der warmen Temperaturen (rund 40 Prozent der Kartoffelfl\u00e4che werden beregnet) sind die Kartoffeln gut gewachsen, und es ist bereits mit der Ernte begonnen worden. Es wird von guten Ertr\u00e4gen berichtet. Angebotsbedingt k\u00f6nnten die Speisekartoffelpreise nach zwei eher knapperen Jahren diesmal etwas niedriger ausfallen. Auf Verbraucherebene ist davon noch nichts zu sp\u00fcren. Der 2,5-Kilosack neuer Ernte kostet zwischen 3 und 3,90 Euro. Kartoffeln werden in Schleswig-Holstein \u00fcberwiegend direkt vermarktet ab Hof \u00fcber Wochenm\u00e4rkte, aber auch \u00fcber den Lebensmitteleinzelhandel. Die Pflanzkartoffelernte vor allem an der Westk\u00fcste hat aber noch nicht begonnen.<\/p>\n<p>Die Kartoffelanbaufl\u00e4che in Schleswig-Holstein liegt 2020 bei rund 6.100 Hektar. Davon sind rund 3.300 Hektar Speisekartoffeln und 2.700 Pflanzkartoffeln. Die Erzeugerpreise f\u00fcr Speisekartoffeln liegen derzeit bei rund \u201315 bis 22 Euro\/dt, das ist etwa halb so viel wie zum Vorjahreszeitpunkt, als die geringe Ernte aus dem D\u00fcrresommer 2018 alle war und erst begrenzt Kartoffeln der neuen Ernte zur Verf\u00fcgung standen.<\/p>\n<p>Die Bedingungen f\u00fcr den Kohlanbau sind vielversprechend. Ernteprognosen liegen noch nicht vor, vorausgesetzt es regnet regelm\u00e4\u00dfig in Abst\u00e4nden immer wieder. Der landwirtschaftliche Betrieb von Familie Bonse ist ein zukunftsf\u00e4higer Ackerbaubetrieb. Er setzt auf Kooperationen mit einem Nachbarbetrieb.<br \/>\nWie war das Anbaujahr?<\/p>\n<p>Im Herbst 2019 waren die Bestellbedingungen f\u00fcr Winterweizen zu sp\u00e4ten Saatterminen nicht immer gegeben. Die N\u00e4sse hielt bis Ende M\u00e4rz an. Der Winter blieb aus. Nicht bestellte Fl\u00e4chen wurden mit hohen Anteilen Hafer, Sommergerste, Sommerweizen und Ackerbohnen bestellt. Daf\u00fcr war ebenfalls nur ein sehr knappes Zeitfenster gegeben. In den Monaten Mai und Juni fiel in Schleswig-Holstein im Landesdurchschnitt jeweils nicht genug Niederschlag, jedoch immer noch rechtzeitig zur \u00dcberbr\u00fcckung der Versorgungsl\u00fccken. Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig k\u00fchle Temperaturen retteten die Ernte, trotz kr\u00e4ftigen Windes, der zudem f\u00fcr Verdunstung sorgte. Seit Mitte Juli herrschen beste Erntebedingungen, Trocknungskosten fielen nahezu nicht an und es sind gute Ertr\u00e4ge erzielt worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiel (pm). Die Witterungsextreme von \u00fcbernassem Winter zu Vorsommertrockenheit und dem Wechsel k\u00fchl-st\u00fcrmischer Sommerwitterung zu Hitzeperioden waren auch in diesem Jahr wieder ein gro\u00dfes Thema. 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