{"id":24287,"date":"2020-07-15T09:42:31","date_gmt":"2020-07-15T08:42:31","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=24287"},"modified":"2020-07-15T09:42:31","modified_gmt":"2020-07-15T08:42:31","slug":"nina-scheer-mit-landes-und-kreispolitik-auf-waldbegehung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2020\/07\/15\/nina-scheer-mit-landes-und-kreispolitik-auf-waldbegehung\/","title":{"rendered":"Nina Scheer mit Landes- und Kreispolitik auf Waldbegehung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Albsfelde (pm).<\/strong> Der Klimawandel setzt auch den W\u00e4ldern zu \u2013 Hitze und D\u00fcrre der vergangenen Sommer, aber etwa auch Borkenk\u00e4fer, haben bundesweit zu enormen Sch\u00e4den gef\u00fchrt. Dem tr\u00e4gt auch das Konjunkturpaket des Bundes Rechnung, dass 700 Millionen Euro f\u00fcr den Erhalt und die nachhaltige Bewirtschaftung der W\u00e4lder enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund tauschte sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer bei einer Waldbegehung in Albsfelde mit dem Waldexperten und Leitendem Forstdirektor a.D. Lutz F\u00e4hser sowie dem Naturschutzbeauftragten des Kreises Herzogtum Lauenburg Eckhard Kropla \u00fcber naturnahe Forstwirtschaft und klimabedingte Ver\u00e4nderungen der W\u00e4lder aus. 26 % der Fl\u00e4che des Kreises sind W\u00e4lder. Im Mittelpunkt des Austausches stand der Walderhalt \u2013 auch im Kontext von Waldbewirtschaftung. Denn, was den kurzfristigen Ertrag steigert, kann den Wald auf Dauer schw\u00e4chen, etwa indem er durch Z\u00fcchtung anf\u00e4lliger f\u00fcr den Klimawandel und Sch\u00e4dlinge wird. Deswegen wird im Stadtwald L\u00fcbeck auf die Selbstst\u00e4rkung des Waldes gesetzt. Unter einem Dach aus Buchen, welches zwischendrin vor kurzem, aber heftigen Regen sch\u00fctzte, zeigten F\u00e4hser und Kropla eindrucksvoll, wie sich Laubb\u00e4ume im Stadtwald L\u00fcbeck, der sich auch auf ein Gebiet im Kreis Herzogtum Lauenburg erstreckt, entwickeln, wo noch vor einigen Jahrzehnten Monokulturen aus Nadelh\u00f6lzern standen.<\/p>\n<p>\u201eDas im Stadtwald L\u00fcbeck verfolgte Konzept beweist anhand von gesundem Wald, was nachhaltige Forstwirtschaft bewirken kann\u201c, ist Nina Scheer \u00fcberzeugt. Auch der immer wieder in Rede stehende Einsatz von Gift sei dann f\u00fcr den Schutz der B\u00e4ume vor Sch\u00e4dlingen offenkundig vermeidbar. \u201eDie nat\u00fcrlichen Einfl\u00fcsse des Waldes zu nutzen, etwa auch durch das Verrotten lassen toter B\u00e4ume, hat sich f\u00fcr den Wald und dessen Stabilit\u00e4t bew\u00e4hrt\u201c, so Scheer.<\/p>\n<p>Mit dabei waren auch die SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Bockey sowie die SPD-Kreistagsabgeordneten als auch B\u00fcrgerlichen Mitglieder Anika Habersaat, Bernward Peterburs, Fabian Harbrecht, J\u00fcrgen Holst und Manfred Matzke.<\/p>\n<p>Auch Borkenk\u00e4fer wurden im Zuge der Waldbegehung besichtigt, die aber im Vergleich zu Forsten anderer Regionen \u00fcberschaubar bleiben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Albsfelde (pm). Der Klimawandel setzt auch den W\u00e4ldern zu \u2013 Hitze und D\u00fcrre der vergangenen Sommer, aber etwa auch Borkenk\u00e4fer, haben bundesweit zu enormen Sch\u00e4den gef\u00fchrt. 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