{"id":24031,"date":"2020-07-02T10:53:25","date_gmt":"2020-07-02T09:53:25","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=24031"},"modified":"2020-07-02T10:53:25","modified_gmt":"2020-07-02T09:53:25","slug":"juni-2020-kraefte-der-moellner-wehr-wurden-19-mal-benoetigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2020\/07\/02\/juni-2020-kraefte-der-moellner-wehr-wurden-19-mal-benoetigt\/","title":{"rendered":"Juni 2020: Kr\u00e4fte der M\u00f6llner Wehr wurden 19 mal ben\u00f6tigt"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00f6lln (pm).<\/strong> Wurden Kr\u00e4fte der freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln im Juni 2019 noch 38 mal ben\u00f6tigt, so zeigt die Einsatzbilanz, dass die M\u00f6llner Blaur\u00f6cke im Juni 2020 gl\u00fccklicherweise nur 19 mal um Hilfe gebeten wurden. In f\u00fcnf F\u00e4llen brauchten die ehrenamtlichen Helfer nicht einzugreifen, da es sich um Fehlalarme handelte. N\u00e4heres hierzu auf der Homepage der Freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln. Froh sind die alarmierten Kr\u00e4fte zudem immer wieder, dass bei der Alarmierung bereits Einsatzart, Einsatzort sowie zum Teil auch weitere Informationen auf den Funkmeldeempf\u00e4ngern zu lesen sind. So k\u00f6nnen sich die Einsatzkr\u00e4fte bereits auf der Fahrt zum Ger\u00e4tehaus beziehungsweise zum Einsatzort auf die Lage einstellen. Langwierige R\u00fcckfragen er\u00fcbrigen sich zudem.<\/p>\n<p>Neben den 16 Eins\u00e4tzen, die durch die Freiwillige Feuerwehr M\u00f6lln im Juni abgearbeitet wurden, wurde im Rahmen der \u201ePsychosozialen Notfallversorgung f\u00fcr Betroffene (PSNV-B)\u201c \/ Notfallseelsorge ein Mitglied der M\u00f6llner Wehr noch dreimal \u00fcber\u00f6rtlich t\u00e4tig.<\/p>\n<p>02.06. Wie im Jahr 2019 verzeichnet die Chronik der Wehr die ersten beiden Eins\u00e4tze des Monats am 2. Juni. Um 9.17 Uhr wurden die M\u00f6llner Blaur\u00f6cke zu einem brennenden Container an einem Hochhaus am Wasserkr\u00fcger Weg gerufen. Beim Eintreffen der Einsatzkr\u00e4fte stand der 40 Quadratmeter Container, der mit Sperrm\u00fcll beladen war, aus ungekl\u00e4rten Gr\u00fcnden bereits in Vollbrand. Aufgrund der enormen Hitze waren bereits erste Scheiben an dem angrenzenden Geb\u00e4ude gesprungen. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, so dass ein \u00dcbergreifen der Flammen auf das Geb\u00e4ude erfolgreich verhindert werden konnte.<\/p>\n<p>02.6. Nachdem Passanten eine Rauchentwicklung aus einem Regenwassereinlauf an der Schmilauer Stra\u00dfe beobachteten, setzten sie um 22.59 Uhr einen Notruf ab. Noch vor dem Eintreffen des ersten Feuerwehrfahrzeuges l\u00f6schten ebenfalls alarmierte Polizeibeamte das glimmende Laub mit Wasser aus einer Getr\u00e4nkeflasche.<\/p>\n<p>13.6. Die starken Regenf\u00e4lle des Tages sorgten um 22.50 Uhr f\u00fcr eine Alarmierung der Ehrenamtler. Durch eine undichte Stelle im Dachbereich eines Hauses an der Berliner Stra\u00dfe war letztendlich Regenwasser in die Schale einer Flurlampe gelangt und sorgte f\u00fcr ein \u201eKnistern\u201c in der Lampe. Da die Hausverwaltung nicht zu erreichen war, setzte eine Bewohnerin einen Notruf ab. Die Feuerwehrkr\u00e4fte stellten den Strom f\u00fcr das gesamte Treppenhaus am Sicherungskasten ab und kehrten ins Ger\u00e4tehaus zur\u00fcck.<\/p>\n<p>14.6. Weil in der Stra\u00dfe Am Kamp Teile eines Baumes auf ein Haus gekippt waren, wurden Kr\u00e4fte der FF M\u00f6lln um 12.17 Uhr alarmiert. Mit Hilfe der Drehleiter konnte die Gefahrenquelle beseitigt werden.<\/p>\n<p>14.6. Um 13.57 Uhr sprangen die Melder erneut an und riefen die M\u00f6llner Wehr zu einem Zimmerbrand in einem Wohnblock am Wasserkr\u00fcger Weg. Da sich Einsatzkr\u00e4fte gerade auf dem R\u00fcckweg zum Ger\u00e4tehaus befanden, konnten diese sofort zum Einsatzort fahren. Wie sich herausstellte, hatte in einer Wohnung ein Tisch gebrannt. Das Feuer war beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkr\u00e4fte gl\u00fccklicherweise bereits erloschen. Nachdem die betroffenen Gegenst\u00e4nde aus der Wohnung bef\u00f6rdert worden war, wurde diese anschlie\u00dfend bel\u00fcftet. Der Bewohner wurde zudem vom Rettungsdienst versorgt.<\/p>\n<p>20.6. In einem Mehrfamilienhaus f\u00fcr betreutes Wohnen an der K\u00f6nigsberger Stra\u00dfe war es durch einen Wasserschaden zu einem Kurzschluss im Sicherungskasten einer Wohnung im Erdgeschoss gekommen. Polizeibeamte, die um 11.22 Uhr zusammen mit der FF M\u00f6lln alarmiert worden waren, l\u00f6schten die Flammen aus dem Sicherungskasten mit einem Pulverl\u00f6scher und konnten somit eine Ausbreitung des Feuers verhindern. Die zwischenzeitlich eingetroffenen Feuerwehrkr\u00e4fte kontrollierten den Bereich und stellten den Strom ab. Weitere Ma\u00dfnahmen waren Dank des beherzten Eingreifens der Polizeibeamten nicht erforderlich. Personen kamen durch den Einsatz nicht zu Schaden.<\/p>\n<p>23.6. Um 20.46 Uhr wurde die FF M\u00f6lln alarmiert, um f\u00fcr den Rettungsdienst und der Polizei eine Wohnungst\u00fcr in einem Mehrfamilienhaus an der Berliner Stra\u00dfe zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<p>26.6. Um 16.50 Uhr erreichte die n\u00e4chste Einsatzmeldung die Wehr. Zuvor war ein brennender M\u00fclleimer neben einer Haltstelle am ZOB gemeldet worden. Nach kurzer Suche wurde festgestellt, dass der Schwelbrand im M\u00fclleimer bereits durch das Eingreifen eines Mitb\u00fcrgers vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit einer Wasserflasche gel\u00f6scht wurde.<\/p>\n<p>27.6. Nachdem in einem Imbiss an der K\u00f6nigsberger Stra\u00dfe Fett in einer Frituese in Brand geraten war, wurde die FF M\u00f6lln um 23.51 Uhr alarmiert. Die Kr\u00e4fte brauchten dann aber nicht mehr einzugreifen und f\u00fchrten nur noch eine Nachkontrolle durch.<\/p>\n<p>28.6. Aufgrund einer Rauchentwicklung auf einem Betriebsgel\u00e4nde am Lilienthalweg wurde die FF M\u00f6lln um 14.26 Uhr alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass in einer Schuttmulde Papier verbrannt wurde. Ein Eingreifen war nicht erforderlich.<\/p>\n<p>30.6. Auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarkts an der Industriestra\u00dfe trat aus einem PKW aufgrund eines technischen Defektes Kraftstoff aus. Mit Bindemittel wurden die Betriebsstoffe von den um 9.21 Uhr alarmierten Kr\u00e4ften der FF M\u00f6lln abgebunden und anschlie\u00dfend aufgenommen.<\/p>\n<p>30.6. Weil in einem Wohn-und Gesch\u00e4ftshaus an der Hauptstra\u00dfe drei Personen in einem Fahrstuhl festsa\u00dfen und der Notdienst nicht erreichbar war, wurde die FF M\u00f6lln um 18.02 Uhr um Hilfe gebeten. Wenig sp\u00e4ter konnten die Personen aus ihrer misslichen Lage befreit werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (pm). Wurden Kr\u00e4fte der freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln im Juni 2019 noch 38 mal ben\u00f6tigt, so zeigt die Einsatzbilanz, dass die M\u00f6llner Blaur\u00f6cke im Juni 2020 gl\u00fccklicherweise nur 19 mal um Hilfe gebeten wurden. In f\u00fcnf F\u00e4llen brauchten die ehrenamtlichen Helfer nicht einzugreifen, da es sich um Fehlalarme handelte. 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