{"id":23690,"date":"2020-06-17T08:29:38","date_gmt":"2020-06-17T07:29:38","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=23690"},"modified":"2020-06-17T08:29:57","modified_gmt":"2020-06-17T07:29:57","slug":"corona-warn-apps-sollen-grenzueberschreitend-funktionieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2020\/06\/17\/corona-warn-apps-sollen-grenzueberschreitend-funktionieren\/","title":{"rendered":"Corona-Warn-Apps sollen grenz\u00fcberschreitend funktionieren"},"content":{"rendered":"<div class=\"row\">\n<div class=\"col-lg-12 col-md-12 col-sm-12 col-xs-12\">\n<div class=\"region region-content\">\n<div class=\"region region-content\">\n<div id=\"block-system-main\" class=\"block block-system panel panel-default clearfix\">\n<div class=\"panel-body content\">\n<div id=\"node-105629\" class=\"node node-reps-news node-promoted node-full clearfix\">\n<div class=\"content clearfix\">\n<div class=\"content-abstract \">\n<div class=\"field field-name-field-reps-core-abstract field-type-text-long field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\">\n<p><strong>Br\u00fcssel (pm).<\/strong> Nationale Corona-Warn-Apps sollen auch auf Reisen in ein anderes EU-Land funktionst\u00fcchtig bleiben. Damit das klappt, haben sich die EU-Mitgliedstaaten mit Unterst\u00fctzung der EU-Kommission auf eine Reihe technischer Spezifikationen geeinigt. Damit k\u00f6nnen Informationen zwischen nationalen Kontaktnachverfolgungs-Apps mit einem dezentralen Ansatz sicher ausgetauscht werden. Derzeit gibt es neben Deutschland f\u00fcnf weitere Mitgliedstaaten, die bereits eine dezentrale Warn-App auf den Weg gebracht haben. Weitere elf Mitgliedstaaten planen, diese demn\u00e4chst einzuf\u00fchren.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"clearfix\">\u201eMit Blick auf die bevorstehende Reisesaison ist es wichtig, daf\u00fcr zu sorgen, dass die Europ\u00e4erinnen und Europ\u00e4er die App aus ihrem eigenen Land nutzen k\u00f6nnen, unabh\u00e4ngig davon, wo in der EU sie unterwegs sind. Apps zur Kontaktnachverfolgung k\u00f6nnen n\u00fctzlich sein, um die Coronavirus-Ausbreitung einzud\u00e4mmen, besonders wenn sie Teil der nationalen Strategien zur Aufhebung von Kontakt- und Reisebeschr\u00e4nkungen sind\u201c, sagte der f\u00fcr den Binnenmarkt zust\u00e4ndige EU-Kommissar Thierry Breton heute (Dienstag) in Br\u00fcssel.<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"field field-name-body field-type-text-with-summary field-label-hidden\">\n<div class=\"field-items\">\n<div class=\"field-item even\">\n<p>Die meisten Mitgliedstaaten haben beschlossen, Mobil-Apps einzuf\u00fchren, um damit die manuelle Ermittlung von Kontaktpersonen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Ausbreitung zu erg\u00e4nzen. Die gro\u00dfe Mehrheit der auf nationaler Ebene zugelassenen Apps basiert auf einer dezentralen Architektur. Das bedeutet, dass die zuf\u00e4llig erzeugten Kennungen von Nutzern, die sich eine bestimmte Zeit lang in der N\u00e4he aufgehalten haben, nur in dem betreffenden Handy gespeichert und auch nur von diesem Handy mit den Kennungen jener Nutzer abgeglichen werden, bei denen eine Infizierung best\u00e4tigt wurde. Die technischen Spezifikationen f\u00fcr die Interoperabilit\u00e4t bilden die Voraussetzung daf\u00fcr, dass dieser Abgleich auch f\u00fcr Nutzer durchgef\u00fchrt werden kann, die aus anderen Mitgliedstaaten einreisen, ohne dass mehrere nationale Apps heruntergeladen werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Der Austausch der N\u00e4herungsdaten zwischen den Apps erfolgt verschl\u00fcsselt, sodass eine Identifizierung von Einzelpersonen nicht m\u00f6glich ist. Dies steht im Einklang mit den strengen <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/de\/ip_20_669\">EU-Datenschutzleitlinien f\u00fcr Apps<\/a>. Geolokalisierungsdaten werden gar nicht verwendet. Die Kommission wird zur weiteren Optimierung des Systems einen Datenabgleichsdienst als Schnittstelle f\u00fcr die effiziente Entgegennahme und Weiterleitung wichtiger Informationen von nationalen Kontaktnachverfolgungs-Apps und Servern einrichten. Dies wird die Menge der ausgetauschten Daten und damit den Datenverbrauch der Nutzer verringern.<\/p>\n<p>Die heute vereinbarten technischen Spezifikationen beruhen auf den im Mai vereinbarten <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/health\/sites\/health\/files\/ehealth\/docs\/contacttracing_mobileapps_guidelines_en.pdf\">Interoperabilit\u00e4tsleitlinien<\/a>, in denen die allgemeinen Grunds\u00e4tze festgelegt wurden.<\/p>\n<p><strong>N\u00e4chste Schritte<\/strong><\/p>\n<p>Die Mitgliedstaaten werden die Apps f\u00fcr den Informationsaustausch zwischen nationalen dezentralen Apps aktualisieren k\u00f6nnen, sobald sie technisch einsatzbereit sind. Die Kommission unterst\u00fctzt weiterhin die Bem\u00fchungen der Mitgliedstaaten, die Interoperabilit\u00e4t auch auf Nachverfolgungs-Apps auszuweiten, die sich auf eine zentrale Architektur st\u00fctzen.<\/p>\n<p><strong>Hintergrund<\/strong><\/p>\n<p>Die EU-Mitgliedstaaten haben im Rahmen des Netzwerks f\u00fcr elektronische Gesundheitsdienste unter Mitwirkung der Kommission ein<a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/health\/sites\/health\/files\/ehealth\/docs\/covid-19_apps_de.pdf\"> EU-Instrumentarium f\u00fcr die Nutzung von Mobil-Apps zur Kontaktnachverfolgung und Warnung<\/a> bei der Bek\u00e4mpfung der Coronavirus-Pandemie entwickelt, flankiert von <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/de\/ip_20_669\">Leitlinien zum Datenschutz<\/a> f\u00fcr Mobil-Apps. Es ist Teil einer gemeinsamen und abgestimmten Vorgehensweise bei der schrittweisen Aufhebung der Kontakt- und Reisebeschr\u00e4nkungen, wie <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/de\/ip_20_626\">in einer Empfehlung der Kommission dargelegt<\/a>.<\/p>\n<p>Seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie bewerten die Mitgliedstaaten mit Unterst\u00fctzung der Kommission digitale L\u00f6sungen zur Bew\u00e4ltigung der Krise im Hinblick auf ihre Wirksamkeit und Sicherheit sowie die Wahrung der Privatsph\u00e4re und den Datenschutz. Sofern sie vollst\u00e4ndig den EU-Vorschriften entsprechen und gut koordiniert sind, k\u00f6nnen Mobil-Apps zur Kontaktnachverfolgung eine Schl\u00fcsselrolle in allen Phasen des Krisenmanagements spielen, insbesondere jetzt, da die meisten L\u00e4nder begonnen haben, ihre Ma\u00dfnahmen zur sozialen Distanzierung schrittweise aufzuheben. Sie k\u00f6nnen die bestehende manuelle Ermittlung von Kontaktpersonen erg\u00e4nzen und dazu beitragen, die Virus-\u00dcbertragungsketten zu durchbrechen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Br\u00fcssel (pm). Nationale Corona-Warn-Apps sollen auch auf Reisen in ein anderes EU-Land funktionst\u00fcchtig bleiben. Damit das klappt, haben sich die EU-Mitgliedstaaten mit Unterst\u00fctzung der EU-Kommission auf eine Reihe technischer Spezifikationen geeinigt. Damit k\u00f6nnen Informationen zwischen nationalen Kontaktnachverfolgungs-Apps mit einem dezentralen Ansatz sicher ausgetauscht werden. 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