{"id":23376,"date":"2020-06-03T09:11:21","date_gmt":"2020-06-03T08:11:21","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=23376"},"modified":"2020-06-03T09:11:21","modified_gmt":"2020-06-03T08:11:21","slug":"einsatzreicher-monat-fuer-die-moellner-blauroecke","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2020\/06\/03\/einsatzreicher-monat-fuer-die-moellner-blauroecke\/","title":{"rendered":"Einsatzreicher Monat f\u00fcr die M\u00f6llner Blaur\u00f6cke"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_23377\" aria-describedby=\"caption-attachment-23377\" style=\"width: 414px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/FF-M\u00f6lln-Hagenower-Stra\u00dfe.jpg\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-23377\" src=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/FF-M\u00f6lln-Hagenower-Stra\u00dfe-300x280.jpg\" alt=\"\" width=\"414\" height=\"386\" srcset=\"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/FF-M\u00f6lln-Hagenower-Stra\u00dfe-300x280.jpg 300w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/FF-M\u00f6lln-Hagenower-Stra\u00dfe-696x651.jpg 696w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/FF-M\u00f6lln-Hagenower-Stra\u00dfe-449x420.jpg 449w, https:\/\/herzogtum-direkt.de\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/FF-M\u00f6lln-Hagenower-Stra\u00dfe.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 414px) 100vw, 414px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-23377\" class=\"wp-caption-text\">Einsatz der M\u00f6llner Feuerwehr in der Hagenower Stra\u00dfe. Foto: hfr<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>M\u00f6lln (pm).<\/strong> Der positive Trend, der sich einsatzm\u00e4\u00dfig im April zeigte, setzte sich leider im Mai nicht fort. Die Bilanz zeigt, dass Hilfe der ehrenamtlich t\u00e4tigen Blaur\u00f6cke der FF M\u00f6lln im Mai 21 mal ben\u00f6tigt wurde. Insgesamt wurden Kr\u00e4fte der Freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln im Jahr 2020 bereits 99 mal um Hilfe gebeten.<\/p>\n<p>01.5. Der Alarm einer automatischen Brandmeldeanlage im Robert-Koch-Park sorgte um 4.00 Uhr f\u00fcr den ersten Einsatz des Monats. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte, so dass die 20 Einsatzkr\u00e4fte wenig sp\u00e4ter ihre unterbrochene Nachtruhe fortsetzen konnten.<\/p>\n<p>02.5. Um 15.43 Uhr war die Hilfe der M\u00f6llner Feuerwehr an diesem Tag erstmals erforderlich. In einer Wohnung an der Robert-Koch-Stra\u00dfe war der Bewohner verungl\u00fcckt. Es gelang ihm aber, einen Notruf abzusetzen. Kr\u00e4fte der Wehr \u00f6ffneten die Wohnungst\u00fcr und verschafften sich und dem Rettungsdienst Zutritt zu der Wohnung.<\/p>\n<p>02.5. Nachdem Anwohner am Samstag das Piepen mehrerer Rauchwarnmelder in der Wohnung eines Wohn \u2013 und Gesch\u00e4ftshauses am Wasserkr\u00fcger Weg wahrgenommen hatten, informierten sie um 17.29 Uhr die Feuerwehr. Als die ersten der 33 Einsatzkr\u00e4fte bereits im Treppenhaus Brandgeruch wahrnahmen, verschafften sie sich sofort Zutritt zu der betroffenen Wohnung, drangen unter Atemschutz in die verqualmten R\u00e4umlichkeiten vor und entdeckten ein Feuer in einem Kinderzimmer. Das Feuer, das schnell gel\u00f6scht werden konnte, hatte aber bereits betr\u00e4chtlichen Schaden angerichtet. Durch das Feuer und die entstandene Hitze sowie den starken Qualm waren nicht nur das betroffene Zimmer sondern auch andere R\u00e4umlichkeiten in Mitleidenschaft gezogen worden. Sicherheitshalber hatte die Feuerwehr sechs weitere Bewohner des Hauses in Sicherheit gebracht. Diese konnten nach Abschluss der L\u00f6scharbeiten wieder in ihre Wohnungen zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>02.5. Als die ersten Kr\u00e4fte ins Ger\u00e4tehaus zur\u00fcckfuhren, erreichte sie um 18.35 Uhr die Meldung \u00fcber einen Schornsteinband am Grambeker Weg. Im Zusammenwirken mit einem Schornsteinfeger, der zur Unterst\u00fctzung der Feuerwehrkr\u00e4fte zur Einsatzstelle kam, konnte weiterer Schaden verhindert werden.<\/p>\n<p>08.5. Um 4.26 Uhr rissen die Funkmeldeempf\u00e4nger die Kameraden der M\u00f6llner Wehr aus dem Schlaf. Zuvor hatten Anwohner eines Wohnblocks an der Tilsiter Stra\u00dfe den Alarm eines Rauchwarnmelders wahrgenommen. Da niemand die Wohnung \u00f6ffnete, setzten sie einen Notruf ab. Der Bewohner meldete sich aber kurze Zeit sp\u00e4ter und teilte mit, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Somit konnte die Leitstelle bereits 5 Minuten sp\u00e4ter den Alarm widerrufen und die 26 Einsatzkr\u00e4fte brauchten nicht mehr auszur\u00fccken.<\/p>\n<p>09.5. Im Rahmen der nachbarlichen L\u00f6schhilfe r\u00fcckten Kr\u00e4fte der um 18.22 Uhr alarmierten M\u00f6llner Wehr nach Nusse aus. Hier brannte in unmittelbarer N\u00e4he zu zwei Wohngeb\u00e4uden ein gro\u00dfer Holzschuppen mit angebauter Sauna. Die M\u00f6llner Einsatzkr\u00e4fte wurden dann aber vor Ort nicht mehr eingesetzt. 39 Kameraden waren dem Ruf der Melder gefolgt und zum Ger\u00e4tehaus geeilt.<\/p>\n<p>12.5. Da in einem Wohnhaus an der Brauerstra\u00dfe eine hilflose Person vermutet wurde, alarmierte die Leitstelle neben dem Rettungsdienst um 13.21 Uhr auch die M\u00f6llner Feuerwehr zur T\u00fcr\u00f6ffnung. Unmittelbar nach Alarmausl\u00f6sung widerrief die Leitstelle bereits den Einsatzbefehl, so dass sich die Kr\u00e4fte gar nicht mehr auf den Weg zum Ger\u00e4tehaus machen mussten.<\/p>\n<p>15.5. Gegen 7.30 Uhr brach im Werkteil &#8222;Ost&#8220; der Worl\u00e9e-Chemie GmbH in Lauenburg ein Gro\u00dffeuer aus. Neben der FF Lauenburg und zahlreicher weiterer Wehren aus der Umgebung wurden auch die Technische Einsatzleitung (TEL) sowie der L\u00f6schzug-Gefahrgut des Kreises nach Lauenburg (LZG) beordert. Diesen beiden Einrichtungen geh\u00f6ren auch Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr M\u00f6lln an, so dass auch diese zum Einsatzort ausr\u00fcckten. Da aufgrund des Gro\u00dffeuers in Lauenburg alle Hubrettungsfahrzeuge aus dem S\u00fcdkreis im Einsatz waren, wurde zur Bereichsabsicherung die Drehleiter der Feuerwehr M\u00f6lln mit einem wasserf\u00fchrenden Fahrzeug zur Rettungswache Basedow verlegt. Die letzten M\u00f6llner Kr\u00e4fte kehrten kurz nach 16.00 Uhr aus Lauenburg zur\u00fcck.<\/p>\n<p>15.5. Um 15.04 Uhr wurde die Ehrenamtler der FF M\u00f6lln erneut alarmiert, um in einem Wohnblock am Wasserkr\u00fcger Weg f\u00fcr den Rettungsdienst eine T\u00fcr zu \u00f6ffnen. Zuvor hatten Nachbarn Rufe aus einer Wohnung vernommen und einen Notruf abgesetzt. Die Feuerwehrkr\u00e4fte brauchten aber nicht t\u00e4tig zu werden, da der Wohnungsinhaber die T\u00fcr selbst \u00f6ffnete.<\/p>\n<p>15.5. Als die Funkmeldeempf\u00e4nger um 21.56 Uhr dann erneut ansprangen, gen\u00fcgte ein Blick auf den Text, um zu sehen, dass h\u00f6chste Eile geboten war \u201eZimmerbrand \u2013 Menschenleben in Gefahr\u201c. Wenig sp\u00e4ter r\u00fcckten die Fahrzeuge zum Wasserkr\u00fcger Weg aus. Hier hatten Anwohner im 4. Obergeschoss eines benachbarten Hauses einen Feuerschein und Rauch wahrgenommen. Schnell gab es aber Entwarnung. Der Feuerschein stammte von einer brennenden Kerze, ein orangefarbener Vorhang hatte zudem das Bild verst\u00e4rkt. Somit war ein Eingreifen der 42 Blaur\u00f6cke nicht erforderlich und der 90. Einsatz des Jahres Einsatz wurde als Fehlalarm verbucht.<\/p>\n<p>17.5. Eine Katze sa\u00df seit l\u00e4ngerer Zeit auf einem Baum am Papenkamp. Weder die Besitzer noch der alarmierte Tierschutz konnten die Katze vom Baum locken, so dass gegen 17.30 Uhr die Hilfe der M\u00f6llner Wehr erbeten wurde. Die Feuerwehrkr\u00e4fte konnten die Katze, die in ca. 10 m H\u00f6he festsa\u00df, mit Hilfe der Drehleiter aus ihrer misslichen Lage befreien und den Eigent\u00fcmern wohlbehalten \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>21.5. Zum wiederholten Male wurde durch die um 11.12 Uhr alarmierten Kr\u00e4fte f\u00fcr den Rettungsdienst eine Wohnungst\u00fcr in einem Wohnhaus am Gro\u00dfer Eschenhorst ge\u00f6ffnet. Die Bewohnerin wurde verletzt aufgefunden und dem Rettungsdienst \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>23.5. Kr\u00e4fte der FF M\u00f6lln wurden um 21.51 Uhr alarmiert, um eine \u00d6lspur, die von der Hafenstra\u00dfe bis zum Vorkamp die Stra\u00dfen verschmutzt hatte, abzustreuen. Leider konnte der Verursacher nicht ermittelt werden, so dass der Steuerzahler f\u00fcr die Kosten aufkommen muss.<\/p>\n<p>26.5. Nachdem Anwohner der J\u00e4hnenstra\u00dfe eine Katze beobachtet hatten, die schon seit l\u00e4ngerer Zeit auf einem Flachdach sa\u00df und sich nach Ansicht der Anwohner in einer Notlage befand, baten sie um 17.49 Uhr die FF M\u00f6lln um Hilfe. Als der erste Feuerwehrmann das Dach betrat, verlie\u00df die Katze auf der anderen Seite das Dach und verschwand in den B\u00fcschen.<\/p>\n<p>27.5. Als Fehlalarm stellte sich der Alarm einer automatischen Brandmeldeanlage eines Betriebes an der Industriestra\u00dfe heraus. Um 8.53 Uhr waren die 21 Einsatzkr\u00e4fte alarmiert worden. Wie sich zeigte, hatte Wasserdampf aus einem Wasserkocher den Alarm ausgel\u00f6st.<\/p>\n<p>27.5. Als die FF Ratzeburg aufgrund einer Gasgeruchsmeldung alarmiert worden war, wurden um 10.08 Uhr auch Kr\u00e4fte des in M\u00f6lln stationierten Erkunders des L\u00f6schzug-Gefahrgut alarmiert. Kurz nachdem die M\u00f6llner Kr\u00e4fte ausger\u00fcckt waren, erreichte sie die Meldung, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Daraufhin wurde die Einsatzfahrt abgebrochen.<\/p>\n<p>28.5. Um 17.41 Uhr erreichte die M\u00f6llner Blaur\u00f6cke die Nachricht, dass in der Hagenower Stra\u00dfe Gestr\u00fcpp und Unrat brennt. Das Feuer, das vermutlich durch spielende Kinder verursacht worden war, konnte schnell gel\u00f6scht werden und richtete keinen gr\u00f6\u00dferen Schaden an.<\/p>\n<p>30.5. Zu einer Notfallt\u00fcr\u00f6ffnung wurden Kr\u00e4fte der Wehr um 15.34 Uhr mittels der Funkmeldeempf\u00e4nger zur Kolberger Stra\u00dfe gerufen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (pm). 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