{"id":23268,"date":"2020-05-28T08:21:22","date_gmt":"2020-05-28T07:21:22","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=23268"},"modified":"2020-05-29T07:06:55","modified_gmt":"2020-05-29T06:06:55","slug":"kita-betreuung-und-unterricht-an-schulen-wird-im-juni-ausgeweitet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2020\/05\/28\/kita-betreuung-und-unterricht-an-schulen-wird-im-juni-ausgeweitet\/","title":{"rendered":"Kita-Betreuung und Unterricht an Schulen wird im Juni ausgeweitet"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kiel\/Herzogtum Lauenburg (pm).<\/strong> In Schleswig-Holstein soll im Juni die Betreuung in den Kindertagesst\u00e4tten sowie der Unterricht an den Schulen weiter ausgeweitet werden. Darauf haben sich die Koalitionspartner verst\u00e4ndigt. &#8222;Vor dem Hintergrund der geringeren Zirkulation des Coronavirus nehmen wir den Wunsch vieler Eltern, eine geregeltere Betreuung in Kitas und Schulen anzubieten, sehr ernst&#8220;, sagte Ministerpr\u00e4sident Daniel G\u00fcnther gestern (27. Mai) in Kiel. Daher k\u00f6nne die Landesregierung es verantworten, schneller als geplant die Kita-Betreuung und den Unterricht an Schulen auszuweiten. Ziel der Landesregierung ist es zudem, ab dem 8. Juni Angebote der Kinder- und Jugenderholung sowie au\u00dferschulische Bildungsangebote wieder umfassender zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>&#8222;Wir vertrauen bei all diesen Schritten, dass die Bev\u00f6lkerung dabei mitzieht und sich, wie in den vergangenen Wochen, weiterhin an die Hygiene- und Abstandregelungen h\u00e4lt&#8220;&#8220;, sagte G\u00fcnther. Die ersten Lockerungen im April h\u00e4tten gezeigt, dass sich die Menschen in Schleswig-Holstein achtsam und vorsichtig verhalten h\u00e4tten: &#8222;Daf\u00fcr gilt allen ein gro\u00dfes Dankesch\u00f6n&#8220;, so der Ministerpr\u00e4sident. Auch wenn sich die Ausbreitung des Coronavirus in Schleswig-Holstein gl\u00fccklicherweise erheblich verlangsamt habe, werde die Lage weiterhin sehr genau beobachtet und analysiert, auch in Gespr\u00e4chen mit der externen Expertenrunde.<\/p>\n<p>Zum Kita-Bereich:<\/p>\n<p>Die Landesregierung hatte Mitte Mai entschieden, dass die Kitas am 1. Juni von der erweiterten Notbetreuung in den eingeschr\u00e4nkten Regelbetrieb \u00fcbergehen k\u00f6nnen. Dieser eingeschr\u00e4nkte Regelbetrieb war urspr\u00fcnglich in zwei Stufen vorgesehen. Aufgrund der guten Entwicklung der Infektionszahlen soll den Tr\u00e4gern nun erlaubt werden, auch schon am 1. Juni die zweite Stufe des eingeschr\u00e4nkten Regelbetriebs umsetzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&#8222;Ich freue mich sehr, dass wir die Kitas in einem weiteren gro\u00dfen Schritt weiter \u00f6ffnen k\u00f6nnen. F\u00fcr viele Familien kehrt damit wieder wichtige Normalit\u00e4t in den Alltag zur\u00fcck. Das ist nicht nur f\u00fcr Eltern, sondern ebenso f\u00fcr die vielen Kinder eine sehr gute Nachricht. Auch dieser Schritt wird wie bisher unter Ber\u00fccksichtigung der unterschiedlichen Bed\u00fcrfnisse und Interessen von Erzieherinnen und Erziehern, von Eltern und den Bildungs- und Entwicklungschancen der Kinder sowie den M\u00f6glichkeiten vor Ort mit Bedacht umgesetzt&#8220;&#8220;, sagte Gesundheits- und Familienminister Heiner Garg.<\/p>\n<p>Konkret hei\u00dft dies, dass bereits ab dem 1. Juni \u2013 und damit fr\u00fcher als bisher vorgesehen \u2013 gilt:<\/p>\n<p>Die Gruppengr\u00f6\u00dfe kann von zehn auf 15 Kinder erh\u00f6ht werden.<br \/>\nalle Kinder mit heilp\u00e4dagogischem bzw. Sprachf\u00f6rderbedarf sowie Vorschulkinder k\u00f6nnen wieder durchgehend im Rahmen der \u00d6ffnungszeiten betreut werden<br \/>\nAlle \u00fcbrigen Kinder werden grunds\u00e4tzlich tage- oder wochenweise im Wechsel betreut.<br \/>\nDie Notbetreuung wird fortgesetzt<\/p>\n<p>Ausnahme: Sprechen Gr\u00fcnde des Infektionsschutzes oder organisatorische Gr\u00fcnde (insbesondere personelle oder r\u00e4umliche) gegen den Eintritt in diese Regelung, dann k\u00f6nnen die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden (Gesundheitsamt, Jugendamt, Heimaufsicht) entscheiden, dass die Gruppengr\u00f6\u00dfe auf zehn Kinder festgelegt bleibt und Kinder mit heilp\u00e4dagogischem F\u00f6rderbedarf bzw. Sprachf\u00f6rderbedarf und Vorschulkinder grunds\u00e4tzlich auch tage- oder wochenweise im Wechsel und nicht durchgehend betreut werden.<\/p>\n<p>Bereits ab dem 22. Juni soll der Regelbetrieb unter Auflagen und abh\u00e4ngig von der Evaluation der nun eintretenden Phasen und der infektionsepidemiologischen Gesamtsituation erm\u00f6glicht werden, allerdings mit der M\u00f6glichkeit f\u00fcr genehmigte Ausnahmen in der Woche bis zum 28. Juni. Sp\u00e4testens zu Beginn der Sommerferien soll die R\u00fcckkehr in den Regelbetrieb fl\u00e4chendeckend erfolgt sein.<br \/>\nZum Schulbereich:<\/p>\n<p>&#8222;Wir bereiten uns darauf vor, nach den Sommerferien am 10. August in ein regul\u00e4res Schuljahr 2020\/21 zu starte&#8220;n&#8220;, sagte Bildungsministerin Karin Prien. Es werde weiter Hygieneauflagen geben m\u00fcssen, aber man plane Pr\u00e4senzunterricht nach Fachanforderungen und Stundentafel. &#8222;Wir haben gute Erfahrungen mit dem Lernen auf Distanz gesammelt, aber ein gemeinsames Lernen vor Ort ist unverzichtbar f\u00fcr gute Schule&#8220;, so Prien. Bereits ab dem 8. Juni soll deshalb f\u00fcr alle Grundsch\u00fclerinnen und Grundsch\u00fcler eine t\u00e4gliche Beschulung im Klassenverband wieder aufgenommen werden.<\/p>\n<p>&#8222;Auch im Hinblick auf das Recht auf Bildung, Chancengerechtigkeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist es besonders wichtig, dass wir mit den Grundschulen den ersten gro\u00dfen \u00d6ffnungsschritt gehen. Das alles geschieht vor allem vor dem Hintergrund, dass wir in den Grundschulen weiter sehr gut nachvollziehen k\u00f6nnen, wer zu welchem Zeitpunkt Kontakt zu wem hatte.&#8220;<\/p>\n<p>Einen weiteren Schritt k\u00fcndigte die Bildungsministerin an: In der letzten Woche vor den Sommerferien sollen alle Sch\u00fcler tageweise in ihrem Klassenverband zusammenkommen. Dies bedeute nicht, dass alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zur gleichen Zeit in der Schule sein werden. Ein Regelbetrieb finde nicht statt: &#8222;Wir wollen einen guten \u00dcbergang in die Sommerferien und das n\u00e4chste Schuljahr gestalten. Lehrerinnen und Lehrer werden so noch einmal mit ihren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern auf den Stoff schauen k\u00f6nnen. Austausch ist m\u00f6glich und auch ein gemeinsames Besprechen der Erfahrungen mit dem Lernen auf Distanz.&#8220;<\/p>\n<p>Zum Bereich Jugendherbergen\/Jugendfreizeiten:<\/p>\n<p>&#8222;Bei jedem Schritt, den wir gehen, m\u00fcssen wir insbesondere Kinder und Jugendliche im Blick haben. Gerade f\u00fcr Familien waren die Einschr\u00e4nkungen der letzten Wochen sehr hart. Deshalb haben wir uns darauf verst\u00e4ndigt, dass Jugendherbergen ab dem 8. Juni wieder in den Regelbetrieb eintreten k\u00f6nnen und das Angebote der Kinder- und Jugenderholung und au\u00dferschulischer Bildungsangebote wieder umfassender erm\u00f6glicht werden&#8220;, sagte Finanzministerin Monika Heinold. Jetzt arbeite die Landesregierung an einem Konzept, wie dieses unter den notwendigen Hygieneanforderungen umgesetzt werden kann. Dazu geh\u00f6ren auch entsprechende Hygienekonzepte f\u00fcr Ferienfreizeiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiel\/Herzogtum Lauenburg (pm). 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