{"id":22916,"date":"2020-05-12T08:56:15","date_gmt":"2020-05-12T07:56:15","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=22916"},"modified":"2020-05-12T08:56:15","modified_gmt":"2020-05-12T07:56:15","slug":"staedtebaufoerderung-2020-weiter-auf-hohem-niveau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2020\/05\/12\/staedtebaufoerderung-2020-weiter-auf-hohem-niveau\/","title":{"rendered":"St\u00e4dtebauf\u00f6rderung 2020 weiter auf hohem Niveau"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kiel (pm).<\/strong> F\u00fcr die Entwicklung von Innenst\u00e4dten, Stadtquartieren und Ortskernen stehen in Schleswig-Holstein in diesem Jahr theoretisch bis zu 63,14 Millionen Euro zur Verf\u00fcgung. Der Anteil von Bund und Land betr\u00e4gt jeweils 21,046 Millionen Euro. Dies ist eine Erh\u00f6hung gegen\u00fcber dem Vorjahr um jeweils rund 330.000 Euro. Die Landesregierung stimmte der entsprechenden Verwaltungsvereinbarung mit dem Bund zu.<\/p>\n<p>Die Finanzierung der St\u00e4dtebauf\u00f6rderungsprogramme erfolgt in der Regel zu je einem Drittel durch den Bund, das Land und die jeweilige Kommune. Somit k\u00f6nnte das diesj\u00e4hrige Programmvolumen einschlie\u00dflich des Eigenanteils der Gemeinden grunds\u00e4tzlich bei rund 63,14 Millionen Euro liegen. Auch in diesem Jahr besteht aber die M\u00f6glichkeit, finanzschwachen Kommunen durch die Absenkung ihres Eigenanteils bei der Finanzierung der St\u00e4dtebauf\u00f6rderungsma\u00dfnahmen zu helfen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen die L\u00e4nder erstmalig entscheiden, eine h\u00f6here F\u00f6rderquote f\u00fcr interkommunal abgestimmte st\u00e4dtebauliche Gesamtma\u00dfnahmen festzulegen. Im Gegenzug wird sich das Programmvolumen insgesamt um den Betrag absenken, mit dem diese Kommunen eine verbesserte F\u00f6rderung erhalten. In welchem Umfang von diesen beiden M\u00f6glichkeiten Gebrauch gemacht werden wird, h\u00e4ngt von den eingereichten Antr\u00e4gen und der darauf fu\u00dfenden Programmaufstellung ab, die sich derzeit im Innenministerium in Vorbereitung befindet.<\/p>\n<p>\u201eDie St\u00e4dtebauf\u00f6rderung ist ein zentrales Instrument, um die Gemeinden und St\u00e4dte bei ihrer zukunftsf\u00e4higen Weiterentwicklung zu unterst\u00fctzen. Daher freue ich mich sehr, dass das hohe F\u00f6rderniveau beibehalten werden konnte\u201c, so Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine S\u00fctterlin-Waack.<\/p>\n<p>Mit der Verwaltungsvereinbarung St\u00e4dtebauf\u00f6rderung 2020 wurde zudem die Anzahl der St\u00e4dtebauf\u00f6rderungsprogramme in Schleswig-Holstein von bisher sechs auf nunmehr drei St\u00e4dtebauf\u00f6rderungsprogramme &#8211; \u201eLebendige Zentren\u201c, \u201eSozialer Zusammenhalt\u201c und \u201eWachstum und nachhaltige Erneuerung\u201c &#8211; reduziert. Die Zielsetzungen der ehemaligen Programme finden sich in den drei neuen Programmen wieder. Daneben wird inhaltlich nunmehr ein besonderes Augenmerk auf die Aspekte Klimaschutz, Klimaanpassung und gr\u00fcne Infrastruktur gelegt.<\/p>\n<p>Die staatlichen Finanzhilfen zur Unterst\u00fctzung st\u00e4dtebaulicher Investitionen flie\u00dfen in Innenst\u00e4dte und Ortsteilzentren, um sie als Orte des Arbeitens und Wohnens zu st\u00e4rken. Schwerpunkte sind die Reaktivierung brachliegender Industrie- und Bundeswehrfl\u00e4chen, die Beseitigung sozialer und baulicher Missst\u00e4nde in so genannten st\u00e4dtischen Problemgebieten, die Wiederansiedlung von Handel und Gewerbe, die Sicherung der Daseinsvorsorgeinfrastruktur insbesondere im l\u00e4ndlichen Raum, der Denkmalschutz und die Verbesserung der urbanen gr\u00fcnen Infrastruktur.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiel (pm). 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