{"id":22860,"date":"2020-05-10T10:14:14","date_gmt":"2020-05-10T09:14:14","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=22860"},"modified":"2020-05-10T10:14:14","modified_gmt":"2020-05-10T09:14:14","slug":"suetterlin-waack-schleswig-holstein-geht-bei-der-integrations-und-fluechtlingsarbeit-bundesweit-weiter-voran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2020\/05\/10\/suetterlin-waack-schleswig-holstein-geht-bei-der-integrations-und-fluechtlingsarbeit-bundesweit-weiter-voran\/","title":{"rendered":"S\u00fctterlin-Waack: Schleswig-Holstein geht bei der Integrations- und Fl\u00fcchtlingsarbeit bundesweit weiter voran"},"content":{"rendered":"<p><strong>Kiel (pm).<\/strong> Innenministerin Sabine S\u00fctterlin-Waack hat am 8. Mai in ihrer Landtagsrede die zentrale Bedeutung der Integrations- und Fl\u00fcchtlingsarbeit f\u00fcr die Landesregierung unterstrichen. Gerade im Zusammenhang mit der Situation vieler Schutzbed\u00fcrftiger in Fl\u00fcchtlingsunterk\u00fcnften auf griechischen Inseln habe Schleswig-Holstein bereits mehrfach seine Bereitschaft zur Hilfe bekr\u00e4ftigt. Beispielsweise habe die Landesregierung schon sehr fr\u00fchzeitig, n\u00e4mlich am 13. Februar dieses Jahres, Bundesinnenminister Seehofer schriftlich gebeten, Minderj\u00e4hrige aus Griechenland aufzunehmen.<\/p>\n<p>&#8222;Die Landesregierung und mich ganz pers\u00f6nlich bedr\u00fcckt schon lange die existentielle Not der Minderj\u00e4hrigen in den Fl\u00fcchtlingscamps auf einigen griechischen Inseln. Die dortige erb\u00e4rmliche Situation wird sich nach Ansicht von Experten bei einem Ausbruch von Corona noch weiter verschlimmern. Deshalb hat Schleswig-Holstein in dem Brief an den Bundesinnenminister angeboten, 25 bis 30 auf Lesbos untergebrachte junge Fl\u00fcchtlinge aufzunehmen und den Bund dabei um Unterst\u00fctzung gebeten. Damit sind wir eines von acht L\u00e4ndern, die sich ihrer Verantwortung so engagiert stellen und auf Hilfe f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge dr\u00e4ngen.&#8220;<\/p>\n<p>Die ersten 47 jugendlichen Fl\u00fcchtlinge aus Griechenland seien vor wenigen Wochen in Deutschland angekommen und in einer Jugendhilfeeinrichtung in Niedersachsen in Quarant\u00e4ne aufgenommen worden.<\/p>\n<p>&#8222;Selbstverst\u00e4ndlich hat Schleswig-Holstein dem Bundesinnenministerium auf Nachfrage best\u00e4tigt, dass wir zu unserem Wort stehen und minderj\u00e4hrige Fl\u00fcchtlinge aufnehmen werden. Dies ist ein gemeinsames Anliegen von Sozialminister Heiner Garg und mir, denn bei diesen Verteilentscheidungen geht es nicht um Eitelkeiten und politische Belange. Es geht ausschlie\u00dflich um das Kindeswohl. Dabei wird es bleiben, wenn Ende Mai weitere bis zu 350 Minderj\u00e4hrige als deutscher Anteil an der Aufnahmeaktion der Koalition der Willigen nach Deutschland kommen werden.&#8220;<\/p>\n<p>Die Bundesregierung habe wiederholt erfahren, dass Schleswig-Holstein ein zuverl\u00e4ssiger Partner bei der Fl\u00fcchtlingsaufnahme ist. Dies werde selbstverst\u00e4ndlich auch in Zukunft so bleiben. Das gelte nat\u00fcrlich auch f\u00fcr die Bewegung der &#8222;Sicheren H\u00e4fen&#8220;, zu der sich der Landtag mehrheitlich deutlich positioniert habe.<\/p>\n<p>&#8222;Schleswig-Holstein hat in den vergangenen Jahren partei\u00fcbergreifend eine beispielshafte Integrationspolitik gemacht. Dieser schleswig-holsteinischen Tradition der gro\u00dfen Mehrheit dieses Landtags, der Jamaika-K&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiel (pm). Innenministerin Sabine S\u00fctterlin-Waack hat am 8. 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