{"id":22485,"date":"2020-04-23T07:27:11","date_gmt":"2020-04-23T06:27:11","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=22485"},"modified":"2020-04-23T08:37:00","modified_gmt":"2020-04-23T07:37:00","slug":"hat-die-kultur-der-zukunft-schon-begonnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2020\/04\/23\/hat-die-kultur-der-zukunft-schon-begonnen\/","title":{"rendered":"Hat die Kultur der Zukunft schon begonnen?"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00f6lln (pm).<\/strong> Nach all den Absagen ist das mal eine gute Nachricht: Der f\u00fcr Montag, 27. April, geplante Kulturtalk der Stiftung Herzogtum Lauenburg findet statt \u2013 wenn auch ohne Publikum. Die Debatte mit hochkar\u00e4tigen G\u00e4sten kann stattdessen ab 19.30 Uhr live auf <a href=\"http:\/\/www.kulturportal-herzogtum.de\/live\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.kulturportal-herzogtum.de\/live<\/a> verfolgt werden. Das Thema ist hochaktuell. Es geht um nichts weniger als um Kunst und Kultur im Zeitalter von Digitalisierung und K\u00fcnstlicher Intelligenz.<\/p>\n<p>Wie werden sie aussehen, die Galerien, die Theater- und Konzerth\u00e4user von morgen? Werden sie \u00fcberhaupt noch gebraucht, wo doch alles digital zu haben ist? Ist das, was wir gerade wegen Covid-19 erleben, ein Vorgeschmack von dem, was kommt? Wird aus der globalen Vielfalt ein weltumspannender Mainstream? Sind Kulturtechniken wie das Lesen und das Schauspiel durch die K\u00fcnstliche Intelligenz bedroht?<\/p>\n<p>\u00dcber solche Fragen diskutieren Christine Gerberding, Redaktionsleiterin des NDR-Kulturjournals, der Kieler Kunsthistoriker Dr. Stefan V\u00f6hringer und Astrid Schwabe, Juniorprofessorin f\u00fcr Public History und historisches Lernen im Sachunterricht an der Europa-Universit\u00e4t Flensburg. Die Moderation \u00fcbernimmt J\u00f6rg-R\u00fcdiger Geschke.<\/p>\n<p>Geschke ist gespannt auf die Analysen und Statements seiner Talkg\u00e4ste. Auch vor dem Hintergrund der Kontaktsperre, die Kunst und Kultur im \u00f6ffentlichen Raum zum Erliegen gebracht hat. \u201eWir sind da mit unserem Thema ein St\u00fcck weit von der Wirklichkeit \u00fcberholt worden\u201c, meint Geschke. Was die Debatte seiner Meinung nach noch interessanter mache.<\/p>\n<p>Wie erleben die Talkg\u00e4ste die jetzige Zeit? Klar ist: Alle drei blicken abseits von Corona aus sehr unterschiedlichen Perspektiven auf die Kultur. F\u00fcr NDR-Kulturjournal-Leiterin Gerberding geh\u00f6rt es zum Job, m\u00f6glichst alle Traditionen, Entwicklungen und Erfindungen im Kulturbereich auf dem Schirm zu haben. Kunsthistoriker V\u00f6hringer richtet den Fokus auf die \u00e4sthetische und dingliche Seite. Seine Steckenpferde sind neben der Bildenden Kunst die Architektur und historische G\u00e4rten. Astrid Schwabe wiederum kommt von der didaktischen Seite der Kulturvermittlung und war in dieser Eigenschaft an der Konzeption und Entwicklung des virtuellen Museums der deutsch-d\u00e4nischen Grenzregion beteiligt.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Umsetzung des Talks baut die Stiftung Herzogtum Lauenburg im Herrenhaus des Stadthauptmannshofes ein kleines Fernsehstudio auf. Die Hygienevorschriften und Abstandsregelungen werden dabei selbstverst\u00e4ndlich eingehalten. F\u00fcr die \u00dcbertragung ins Internet und deren technische Umsetzung ist die Firma GRFilms Media &amp; Consulting (Geesthacht) zust\u00e4ndig. Sie sorgt unter anderem daf\u00fcr, dass Prof. Astrid Schwabe aus Flensburg zugeschaltet wird. NDR-Frau Gerberding und Kunsthistoriker V\u00f6hringer sind vor Ort.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6lln (pm). Nach all den Absagen ist das mal eine gute Nachricht: Der f\u00fcr Montag, 27. 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