{"id":22483,"date":"2020-04-23T08:17:16","date_gmt":"2020-04-23T07:17:16","guid":{"rendered":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/?p=22483"},"modified":"2020-04-23T08:17:16","modified_gmt":"2020-04-23T07:17:16","slug":"brackmann-bund-foerdert-wasserstoffforschung-am-helmholtz-zentrum-geesthacht-mit-132-000-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/herzogtum-direkt.de\/index.php\/2020\/04\/23\/brackmann-bund-foerdert-wasserstoffforschung-am-helmholtz-zentrum-geesthacht-mit-132-000-euro\/","title":{"rendered":"Brackmann: Bund f\u00f6rdert Wasserstoffforschung am Helmholtz-Zentrum Geesthacht mit 132.000 Euro"},"content":{"rendered":"<p><strong>Geesthacht\/Berlin (pm).<\/strong> \u201eDas Helmholtz-Zentrum Geesthacht forscht seit Jahren an neuen Konzepten zur effizienten und kosteng\u00fcnstigen Speicherung von Wasserstoff. Dabei arbeiten die Geesthachter Forscher auch in verschiedenen Projekten mit Automobilkonzernen und anderen Forschungseinrichtungen zusammen. Nun f\u00f6rdert das Bundeswirtschaftsministerium ein neues Projekt des Helmholtz-Zentrums Geesthacht mit \u00fcber 132.000 Euro, dass die Entwicklung neuartiger Wasserstoffbarriereschichten zum Ziel hat, mit dem das Gewicht und die Kosten f\u00fcr Wasserstofftanks weiter sinken sollen\u201c, berichtet der CDU-Politiker Norbert Brackmann.<\/p>\n<p>Das Bundeswirtschaftsministerium f\u00f6rdert neben dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht im Rahmen des Projektes auch das beteiligte Leibniz-Institut f\u00fcr Plasmaforschung und Technologie in Greifswald, das Max-Planck-Institut f\u00fcr Eisenforschung in D\u00fcsseldorf sowie das Institut f\u00fcr Energie- und Umwelttechnik in Duisburg.<\/p>\n<p>\u201eKonkret sollen im Rahmen des gef\u00f6rderten Projekts neue Beschichtungen entwickelt werden, die das Eindringen von Wasserstoff in die Stahloberfl\u00e4che verringert. Gelingt dies, k\u00f6nnen beispielsweise andere St\u00e4hle f\u00fcr die Herstellung von Wasserstofftanks verwendet werden, solche, die leichter sind oder sich besser Umformen lassen und dennoch zugleich eine hohe Stabilit\u00e4t gew\u00e4hrleisten. Denn ein wesentlicher Hemmschuhe f\u00fcr den erfolgreichen Einsatz der Wasserstofftechnologie im Automobilbereich bleiben bislang das Gewicht und die Kosten f\u00fcr Wasserstofftanks. F\u00fcr die Automobilindustrie ein wesentlicher Aspekt, schlie\u00dflich gilt es immer darum Gewicht und Kosten zu sparen. Deshalb gilt es jedes Kilogramm einzusparen. Die neuartigen Beschichtungen, die man am Helmholtz-Zentrum entwickeln m\u00f6chte, sollen neue L\u00f6sungen erm\u00f6glichen. Dabei ist die Entwicklung neuartiger Wasserstoffbarriereschichten nicht alleine auf die Wasserstofftanks im Automobilbereich beschr\u00e4nkt. Ebenso k\u00f6nnen die neuen Wasserstoffbarriereschichten in Gasleitungen, in Wasserstoffanlagen oder gar in Ventilen angewendet werden\u201c, informiert Lauenburgische CDU-Politiker Norbert Brackmann \u00fcber die wissenschaftlichen Ziele des Projekts.<\/p>\n<p>Die erneute Bundesf\u00f6rderung f\u00fcr ein Wasserstoff-Projekt in Geesthacht ist ein tolles Signal \u00fcber die Region hinaus. Hier versammeln sich zunehmend die Kompetenzen rund um die Wasserstoffspeicherung. 2018 wurde das Helmholtz-Zentrum vom Bund gef\u00f6rdert, das in einem Projekt mit Volkswagen an leichteren Wasserstofftanks arbeitete. Die in Geesthacht ans\u00e4ssige WELA Handelsgesellschaft mbH erhielt 2019 \u00fcber 349.000 Euro vom Bund f\u00fcr ihre Beteiligung an dem von BMW und der TU Dresden gef\u00fchrten Projekt zur Entwicklung eines neuen serienf\u00e4higen Wasserstoffdrucktanks f\u00fcr Autos. Mit dem neuen DLR-Institut f\u00fcr maritime Energiesysteme kommt in den n\u00e4chsten Jahren zudem eine neue Einrichtung nach Geesthacht, die sich ebenfalls mit der Wasserstoffspeicherung besch\u00e4ftigen wird.<\/p>\n<p>\u201eHier werden sich Synergien ergeben und wohlm\u00f6glich neue Kooperationen anbieten. Geesthacht ist auf dem besten Weg, zur Wasserstoffregion zu werden, in der Wissenschaft und Industrie deutschlandweit f\u00fchrende Arbeit leisten. Ich bin froh, was sich mit Hilfe des Bundes hier in Geesthacht entwickelt hat. Auf diese Forschung und Entwicklung, Wasserstoffspeicherung \u201eMade in Geesthacht\u201c, k\u00f6nnen wir im Kreis stolz sein\u201c, sagt Norbert Brackmann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geesthacht\/Berlin (pm). \u201eDas Helmholtz-Zentrum Geesthacht forscht seit Jahren an neuen Konzepten zur effizienten und kosteng\u00fcnstigen Speicherung von Wasserstoff. 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